zurück zum Inhaltsverzeichnis

Bruno Purusha Württemberger

 

AUFRUF AN MEINE GEFÄHRTEN DES LICHTS

Heute werde ich nun also wieder einmal verreisen...

Im Herzen begleitet mich die Sehsucht nach Liebe,

das tiefe verlangen Liebe zu geben, nicht zu bekommen, das ist mir einerlei,

denn Gott liebt mich, das Universum schenkt sich mir in seiner ganzen Pracht,

Liebe ist es nicht woran mir mangelt, ich sehne mich nach dem Geben und nach einer Welt,

nach Menschen die bereit sind diese meine Liebe anzunehmen.

Du bist einer davon, einer von den wenigen die offen und verletzlich und mutig genug sind sich

der Fülle meines Herzens zu öffnen, das macht Dich für mich so wundervoll.

 

 

Selbst wenn Du die meinige nicht wolltest wüsste ich, dass Du zu jenen Menschen gehörst, die bereit sind,

anzunehmen und zu geben, gleichermaßen offen und verletzlich und mit Liebe großzügig bist.

Dafür liebe ich Dich umso mehr.

 

Ich reise wie ein Pilger unablässig in dieser Welt umher auf der Suche nach den wahren Freunden des Lichts

doch was ich bisher gefunden habe, gefällt mir nicht. Wo sind sie denn alle bloß geblieben?

Wieso halten sie ihr Licht verborgen? Was ist bloß geschehen?

Ich vermisse sie!

Alle die mir drüben versprachen ihr Licht in die Welt hinaus zu tragen, wo sind sie nun?

Alle sind sie unter gegangen..., haben sich verloren in der Hetze dieser Welt, im Kampf um all die weltlichen Dinge

wonach in Grunde ihres Herzens gar kein Bedürfnis besteht. Wo sind sie geblieben?

 

Alle haben sie mir ihre Unterstützung versprochen, gemeinsam träumten wir die Welt zu verändern... nun hat sie

uns verändert, uns gefangen und uns in den Bann ihrer Zweifel, Ängste, Sorgen und Unsicherheit genommen.

Die einstigen Wesen des Lichtes welche wir alle waren wurden zu armseligen, verlorenen Menschen ohne Horizont.

Wo sind meine Gefährten? Jene lichtvollen Seelen die einst so voller kindlicher Freude zu ihrer Reise aufbrachen?

Sind sie tatsächlich alle untergegangen im Strudel der Zeit, ihr Licht erloschen durch Schmerz und Verzweiflung?

Hat sie die Hoffnungslosigkeit übermannt?

 

Einerlei, ich richte weiterhin meinen Ruf in die Welt hinaus. Ich reise um die Welt und gebe nicht auf die wenigen

deren Funke im Herzen noch brennt zu finden, sie wieder zu erwecken zu ihrem einstigen Bewusstsein.

Dies habe ich mir zur Aufgabe gemacht. Nicht weil mein Kopf das so haben möchte, sondern weil die Tränen meines

Herzens mich dazu drängen, die Erinnerung an das was Du in Wirklichkeit bist, an das, was Du Dir vorgenommen hast,

bevor Du Dich in diese Welt begabst und zu Deiner Reise aufgebrochen bist. Wo bist Du, Du Kind des unendlichen

ewigen Lichtes? Ich vermisse Dich so!

 

Wir wollten doch die Liebe in die Welt hinaustragen, wollten nicht untergehen wie all die anderen die schon da waren!

Wir wollten doch alles geben was unsere Herzen bewegt! Nur so wenige von uns sind jedoch nun bereit sich, wie einst

vorgenommen, bedingungslos zu verströmen... sich zu verschenken mit Leib und Seele der Liebe zu dienen...

Wo bist Du mein Freund? Weshalb hast Du Dich unterkriegen lassen? Weshalb Dein Vertrauen verloren?

Was ist bloß geschehen, dass es möglich ist, dass Du Dich nicht mehr an Dich erinnerst, an uns, an das, was wir einst

vereinbart haben?

 

Nun, dies ist mein erster Ruf nach Dir in dieser deutlichen Form. Er wird Euch alle erreichen und ich hoffe Ihr werdet mich

wieder erkennen. Wir waren Gefährten der Liebe, voller Zuversicht und Hilfsbereitschaft für ale schlafenden Herzen...

Einst als wir losgezogen sind, haben wir uns Treue geschworen, haben uns versichert, füreinander da zu sein und bei

Bedarf uns gegenseitig zu erwecken dann, wenn die irdische Welt es schaffen würde, uns einzuschläfern... Erwacht!

 

Ich bin des alleine Wanderns müde geworden. Jahre, Jahrzehnte, Jahrhunderte, Jahrtausende sind vorbeigezogen und

immer weniger wurden meine lieben Gefährten... Es ist an der Zeit, nun unsere Lichtfreundschaft wieder zu beleben.

Was soll ich alleine den ausrichten? Wie soll ich ohne Euch, jeden Winkel dieser erloschenen Welt erreichen ohne Dich?

Verstehst Du mich? Kannst Du fühlen, wonach mein Herz sich sehnt? Spürst Du, dass ich nun die Worte Deines Herzens

ausspreche? Warum richte ich nun, mit bald 44 irdischen Jahren meinen Ruf direkt an Euch? Ich fürchte aufzugeben...

 

Ja, ich habe die Wahl zurück zu kehren... ich kann jederzeit nach Hause an die Seite unseres Schöpfers... nach Hause

und verschmelzen mit Gott. Aber ich versprach, nicht alleine zurückzukehren... Und doch, ich bin alleine. Ich bin nun schon

so lange unterwegs auf meiner Reise durch die Universen und die unzähligen Dimensionen der Unendlichkeit... unzählige Male

bin ich Dir begegnet, habe an Deinem herzen gerührt... nun weiß ich nicht mehr weiter, deshalb mein Hilferuf an Dich:

Ich vermisse Dich!

 

In meiner letzten Anstrengung bevor ich Euch alle Eurem Schicksal überlassen muss wende ich mich an alle meine

ehemaligen Freunde des Lichts von vor Urzeiten. So viele von uns befinden sich nicht nur im Schlaf, sondern im Tiefschlaf,

ähnlich einem Koma. Ich bitte innigst um Eure, Deine Unterstützung! Das einzige Erweckungsmittel ist die Verwirklichung

Deiner Liebe, die Offenbarung Deines Herzens und die Erleuchtung Deines Seins.

Erinnerst Du Dich? Weißt Du noch wer Du bist? Weißt Du noch wer ich bin? Dann erhöre den Ruf meines Herzens, mein

letztes verzweifeltes Rufen und meine letzten Bemühungen das Licht des Herzens, der Vergebung und der Hingabe an das

Leben welche ich zu Dir trage. Erhöre meine Stimme in Dir und erlaube Dir zu erwachen.

 

Weißt Du noch wie wir als Kinder aufbrachen, diese Welt zu verändern? Wie voller Freude und Enthusiasmus wir einst waren?

Wie unerschütterlich wir an das Gute glaubten und an uns selbst und daran, was wir alles bewegen könnten? Ja, wir wussten,

dass es einer von uns alleine nicht schaffen würde wussten, dass wir zusammen halten müssen, dass wir unsere Liebe verbinden

müssen um das uns innewohnende Licht zu potenzieren... doch was haben wir getan?

Alle haben wir nur uns selbst gedient! Alle haben wir begonnen, gegen uns selbst zu kämpfen, gegen die Welt, gegen unsere Ängste

und gegen alles, was unser irdisches Dasein schmerzvoll gemacht hat. In diesem Kampf sind die meisten von uns untergegangen,

haben ihr kindliches Sein verloren. Da ist keine Hoffnung, keine Zuversicht, keine Hingabe mehr... Was ist bloß geschehen?

Wie kann ich Dein Herz wieder berühren und Dich spüren lassen, dass ich da bin? Wirst Du es erst dann bemerken, wenn ich

nach Hause zurückgekehrt bin? Willst Du weiterhin alleine wandern und unendliche Zeiten verstreichen lassen bis zu Deiner eigenen

Rückkehr? Oder erwachst Du und lässt alle Ängste, Zweifel, Sorgen und Unsicherheiten von Dir abfallen und folgst wiederum dem

Ruf Deines Herzens? Noch ist Zeit, noch ist Hoffnung, noch ist Zuversicht, noch ist ein Rest Deines Lichtes lebendig!

 

Ich bin Purusha, wer ich in Wirklichkeit bin ist unwichtig, denn es geht um Dich, um Dein Leben, um Deine Verwirklichung um

Deine Liebe, Deine Hingabe, Dein göttliches Sein. Ich bin nur ein Rufer in der Wüste, Du aber bist die Sonne. Ich bin ein Tropfen

Du bist das Meer, ich bin ein Stern, Du aber das ganze Universum, ich bin ein Knecht, aber Du könntest König sein, Königin.

Ich bin auf der Heimreise aber Du könntest schon zu Hause sein... ich spreche zu Dir aber Du könntest die Stimme des Vaters

in Dir vernehmen...  Ich bin lediglich Deine Erinnerung. Und ich bin gekommen Dich zu fragen: Was ist bloß geschehen, dass

Dir unsere Bruderschaft verloren ging? Zu fragen: Willst Du mit mir weiter ziehen?

 

Meine Liebe und Sehnsucht nach Dir erlaubt es mir, diese Worte zu sprechen und meinen Ruf des Herzens in Dich und die Welt

hinaus zu senden und mich nicht um das Gelächter dieser Welt zu kümmern. Meine Liebe zu Dir und zu allem Sein erlaubt es mir,

Dich an uns zu erinnern, an unsere gemeinsame Vergangenheit, an unsere gemeinsame Aufgabe, an unseren gemeinsamen Ursprung.

 

Deine Liebe und Dein Licht sind zu wundervoll um es für Dich alleine zu behalten, zu heilend um sie nicht mit jedem zu teilen und

zu göttlich um irdischen Ursprungs zu sein. Es ist nicht von Dir und es wird nicht bei Dir verweilen wenn Du es nicht teilst. Alle Menschen

sind dabei am suchen von noch mehr Liebe für sich... ich besitze die meinige nur für Dich.

 

Wenn es Dir schwer fällt, mich zu verstehen, dann betrachte in aller Stille einen Regenbogen. Er ist das Symbol dessen was ich meine,

er stellt auch in Dir wieder die Verbindung zu mir her.