Heilinformation statt Chemie

Ein Beitrag von Jürgen Ryzek

Wir sind - auch wenn noch vieles dagegen zu sprechen scheint - auf dem richtigen Weg! Mit dem Siegeszug der Informationstechnologie beginnt unser Interesse sich immer mehr den Botschaften zuzuwenden, die Bedeutung rein stofflicher Vorgänge nimmt ab. Unsere Informationsgesellschaft erzeugt jeden Tag aufs neue eine schier unendliche Menge von Informationen, die einen ungeheuren Fundus an Wissen darstellen. Deren Anhäufung nimmt zu, es werden sprunghaft immer mehr und immer noch weiter differenzierte Informationen produziert. Denn die analytische Einsicht in die Vorgänge unserer stofflichen Welt wächst von Tag zu Tag.

Zugleich wird aber jeder einzelne von uns mit der Schwierigkeit konfrontiert, die Vielfalt und Komplexität dieser Datenmengen angemessen zu verarbeiten. So scheint allein die Quantität der Informationen eine Beschränkung auf immer kleiner werdende Ausschnitte aus der umfassenden Wirklichkeit - dem, was wirkt - zu erfordern, um sie bewerten und integrieren zu können. Wir konzentrieren uns oft fraglos und wie selbstverständlich auf solche Bruchstücke, sie füllen unsere Wahrnehmung vollständig aus. Wir nennen das Spezialisierung und haben uns angewöhnt, die Verbindung zu anderen spezialisierten Bruchstücken zu kappen. Womöglich behaupten wir gar, daß unsere Sinne geradezu dazu geschaffen wären, die Menge der Information zu filtern, da wir ansonsten nicht mehr lebensfähig wären. Ha!

Diese Gewohnheit der Reduktion ist unsere standardisierte Perspektive, die wir zur Wahrnehmung unserer Welt eingeübt haben - nicht nur im Großen, sondern auch im Kleinen. Unsere Wahrnehmung ist auf die äußere Gestalt der Wirklichkeit gerichtet. Die innere Struktur, die notwendig jeder äußeren Gestalt innewohnt, übersehen wir hingegen häufig.

Struktur aber ist es, die alle - wirklich alle! - Dinge der äußeren Erscheinung miteinander verbindet. Struktur ist der faßbare Aspekt von Inhalt, sie ist das Gerüst für die äußere Form. Die Form hat selbst keine eigene Wirklichkeit; nicht sie ist es, die wirkt, sondern die Inhalte, die darin als Struktur verwirklicht sind. Information ist - wenn man genau hinhört - mit Hilfe von Struktur in Form gebrachter Inhalt. Das Wahrnehmen von Struktur ermöglicht deshalb Einsichten in Inhalte, in umfassende Zusammenhänge, erst die Struktur läßt vor unserem geistigen Auge das Ganze entstehen. Struktur wahrnehmen heißt, ein geistiges Bild erzeugen, Struktur ist unser direkter Draht zum Geist, zum Ganzen und zur Einheit.

Dagegen zerteilt die Reduktion des Bewußtseins auf die äußere Hülle, auf das äußere Erscheinungsbild, und das Ignorieren seiner inneren Struktur die Einheit unseres Lebens. Dann gehen uns die Zusammenhänge verloren, alles ist voneinander getrennt, unser direkter Draht zum Geist ist blockiert. Diese Perspektive zerstört die geistigen Wurzeln unseres Lebens hier und jetzt. Und sie führt - trotz des unendlichen Reichtums an Wissen - in der Regel dazu, daß das Verständnis für unsere eigene kleine und endliche Wirklichkeit und der innere Zusammenhalt unseres Lebens immer mehr schwindet. Und es schwindet das Verständnis für das Ganze, dessen Teil wir sind. Das ist eine Tragödie für jeden einzelnen von uns!

Was hilft? Ein Wechsel der Perspektive, eine Transformation, d. h. eine Umformung des bewußten Wahrnehmens. Das entspräche auf einer bildhaften Ebene beispielsweise einem Wechsel von einer zweidimensionalen Zeichnung in die dreidimensionale und schließlich in die Bewegung. Die Inhalte selbst ändern sich dadurch ja nicht, wir verstehen sie aber umfassender, sie gewinnen mehr Leben.

Mit einer transformierten Perspektive kann uns bewußt werden, daß Struktur und Inhalt zwei Aspekte ein und derselben Sache sind, so wie Licht als Teilchen oder als Welle erscheinen kann - abhängig von der Perspektive des Betrachters - und doch ein unteilbares Ganzes bleibt. Es ist so einfach und im täglichen Leben jederzeit anzuwenden. Betrachten wir unsere Lebensumstände, Physiognomie, Symptome, Krankheiten und so fort einmal aus dieser neuen Perspektive, so erfahren wir die durchgängige Bedeutung, die in all diesen unterschiedlichen Erscheinungen enthalten ist. Jeder kann so in seinem Leben alles, was ihm widerfährt, als Information mit ihren beiden Aspekten «Struktur» und «Inhalt» begreifen.

Beispielsweise ist ein Autounfall nicht nur ein Autounfall, der allein aus Unachtsamkeit, wegen rutschiger Fahrbahn oder sonstigen Gründen passiert; diese äußeren Dinge müssen sich fügen, wenn der Geist es so will. Erklärungen dieser Art geben irgend etwas oder irgend jemandem die Schuld, sie führen nicht zum Erkennen, sondern zu Führerscheinentzug, Geschwindigkeitsbeschränkung oder sonstwas. Was der Unfall dem Fahrer über sein Leben sagen kann, erfahren wir erst, wenn wir die Struktur anschauen: Rast jemand mit seinem Wagen gegen einen Baum, so treffen hier zwei sehr gegensätzliche geistige Energien aufeinander, zum einen eine impulsiv und kraftvoll nach vorn gerichtete und zum anderen eine klare Grenzen setzende. Offenbar hat der Fahrer versäumt, genau diese gegensätzlichen geistigen Energien in seinem Leben zu harmonisieren, jeder ihren «Auslauf» zu lassen zur rechten Zeit und in gegenseitiger Abstimmung und nicht «mit dem Kopf durch die Wand» bzw. den Baum zu wollen. Die Kaskade der - übersehenen - Botschaften verlief folgerichtig vom Gedanken über ein Gedankenmuster, schließlich zu Gefühlen und funktionellen Phänomenen. Am Ende erhielt der Fahrer die physische Botschaft «Autounfall». Nichts anderes passiert hier, als daß die in seinem Geist enthaltene Information äußere, einander entsprechende Formen auf zunehmend grobstofflicher werdenden Ebenen erhält.

Solche Formen nennen wir redundant, wenn sie dieselbe Struktur aufweisen, also dieselbe Information durch alle feinstofflichen und grobstofflichen Ebenen unseres materiellen Seins transportieren.

Eine solche Perspektive ist selbstverständlich auch ungeheuer hilfreich für das Verständnis des dynamischen Geschehens von Gesundheit und Krankheit. Wir können an jedem beliebigen Punkt beginnen. Setzen wir beispielsweise an der Struktur von Lebensumständen, von Erfolgen, Schwierigkeiten usw. an, und gleichen wir die erkannten Strukturen mit z. B. Krankheitssymptomen ab, haben wir den Ansatzpunkt für die Harmonisierung bzw. Heilung. Das erweitert den eigenen und den Horizont des Therapeuten ganz erheblich. Häufig wird erst so ersichtlich, daß, nachdem alte Symptome z. B. durch chemische Präparate zum Verschwinden gebracht wurden, dieselben Inhalte in Gestalt neuer Symptome erscheinen: Die Information ist redundant, die äußere Gestalt kann wechseln. Nichts anderes tut das Chamäleon, das seine äußere Erscheinung wechselt, ohne dadurch zu einem anderen Tier zu werden. Auch der strukturelle Aufbau von Schneeflocken ist immer gleich, dennoch gleicht keine der anderen.

Werden diese Zusammenhänge nicht verstanden, kann sich therapeutisches Bemühen in redundanten Informationen auf der Ebene der Chemie verlieren und erkennt dann nicht die Botschaft hinter der Form. So können Patienten - sofern ihre Selbstheilungskräfte nicht stärker sind als die zugeführte Chemie - zu Dauerpatienten werden, weil die Ursache ihrer Beschwerden nicht erkannt wird: Sie können blind durch die ganze Palette redundanter Informationen, sprich mehr oder weniger schmerzhafter Symptome getrieben werden und lassen sich womöglich blind treiben, indem sie die Perspektive ihrer Therapeuten übernehmen.

Die gemeinsame Wahrnehmung von Therapeut und Patient oder Klient weg von der Form und auf die Inhalte hin zu lenken, auf die Strukturen von Ungleichgewichten, Störungen und Krankheiten in unserem Leben und unserem Leib zu richten, hat sich die neue Informationstherapie zur Aufgabe gemacht. Sie erkennt den ganzheitlichen Zusammenhang an, wonach Symptome Ausdruck von Inhalten sind. Sie weiß, daß Symptome Botschaften vermitteln. Deshalb kann sie ihrem Anspruch, dem Menschen als Ganzes zu dienen (gr. therapie = Dienst), auf einer ganz neuen Ebene gerecht werden, wirklich - wirkend also - und nicht nur dem Wort nach ganzheitlich.

Informationstherapie setzt voraus und erkennt an, daß Geist die fundamentale Wirklichkeit ist. Die Dominanz des Geistes über den Körper ist zwar auch in der konventionellen Medizin bekannt, nämlich als Psychosomatik oder als Placeboeffekt, wird dort aber nicht durchgängig bewußt eingesetzt. Dies liegt vermutlich vor allem daran, daß mit der Anerkennung dieser Tatsache das biologische Menschenbild der Darwinisten und Neodarwinisten zusammenbräche, das darauf beruht, daß sich aus einem zufälligen Konglomerat von chemischen Reagenzien Organismen mit auch heute noch lange nicht fassbarer Komplexität und schließlich sogar der Geist entwickelt haben soll. So schreibt etwa der renommierte Gehirnforscher Francis Crick: "«Sie», Ihre Freuden und Leiden, Ihre Erinnerungen, Ihre Ziele, Ihr Sinn für Ihre eigene Identität und Willensfreiheit - bei alledem handelt es sich in Wirklichkeit nur um das Verhalten einer riesigen Ansammlung von Nervenzellen und dazugehörigen Molekülen. [...] «Sie sind nichts weiter als ein Haufen Neurone.»" Wer´s glaubt.

Informationstherapie setzt auf die Kraft des Geistes. Sie hat zum Ziel, Ungleichgewichte im Wesen des Menschen durch gezielte Steuerung von Informationen zu beheben, was Wirkung zeigt zunächst in den feinstofflichen Körpern, als Folge der Wirkungskaskade dieser Körper aber schließlich auch im stofflichen Leib «ankommt». Daß bei manifesten Symptomen auf der leiblichen oder psychischen Ebene gleichzeitig die Erkenntnisse der Medizin oder der Psychotherapie Anwendung finden, sollte für einen ganzheitlich arbeitenden Therapeuten selbstverständlicher und unverzichtbarer Teil der Ethik seiner Arbeit sein. Diagnose und Therapie in der Informationstherapie orientieren sich aber nicht an der chemischen Situation im stofflichen Körper, sie richten ihre Aufmerksamkeit auf die strukturellen Merkmale in den grob- und feinstofflichen Leibern des Menschen und in den Beziehungen zu seiner Mitwelt. Diese strukturellen Merkmale sind absolut individuell, und sie wiederholen sich auf allen Ebenen des Individuums.

Alle Methoden der Informationstherapie - wie z. B. ChiResonanz, Homöopathie, Blütenessenzen, Akupunktur, Radiästhesie, Chakramassage, der Einsatz von geometrischen Formen und so fort - haben im Kern eines gemeinsam: Sie arbeiten mit geistigen Energien und sind deshalb in Deutschland seit neuestem nicht nur professionellen Therapeuten vorbehalten. Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem Urteil vom 2. März 2004 (AZ 1 BvR 784/03) festgestellt, daß geistige Energien auch von medizinischen Laien angewendet werden können mit dem Hinweis, daß dies eine medizinische Behandlung nicht ersetze. Damit wird die Verantwortung für die ganzheitliche Gesundheit, speziell für die Gesundheitsvorsorge, wieder an jeden einzelnen Menschen zurückgegeben, wohin sie ja auch gehört.

Das ist gut so. Um diese neue Freiheit zu nutzen und die ganze Fülle zu erfahren, die das Erkennen der Botschaften unseres Lebens birgt - sowohl in Gesundheit als auch in Krankheit -, ist vor allem eines erforderlich: Die Erweiterung der eigenen Perspektive der Wahrnehmung weg von der Form und hin zu den Strukturen und Inhalten. Die zunehmende Fülle der Informationen, in der wir leben, verliert so ihren verwirrenden und zerstörerischen Charakter, den sie als bloße Form hat. Sie wird stattdessen zu einem detaillierten Fahrplan für ein ganzheitliches, kraftvolles, sinnvolles und erfülltes Leben.

Die hier beschriebene Informationstherapie ist der ganzheitlich-philosophische Hintergrund der Ausbildung zum ISIS Lebens-Energie-Berater, die der Autor anbietet. Diese qualifiziert medizinische Laien als kompetente ganzheitliche Lebens-Energie-Berater mit Diplom. Therapeuten ergänzen und erweitern ihren speziellen Therapieansatz. Die Ausbildung vermittelt umfangreiche Kenntnisse, auf welche Weise der Geist von Mensch und Tier unmittelbar und meßbar durch die mentale, seelische und funktionelle Seinsebene bis in den physischen Leib hinein wirkt, aber auch hinein in die sozialen und energetischen Beziehungen zur Mitwelt. Es werden für jede Ebene neue, holistische Werkzeuge zur Resonanz, Informationsübertragung und Harmonisierung erarbeitet und bewährte Methoden aus neuer Perspektive einbezogen.

Der Autor:

Jürgen Ryzek führt nach einer 20-jährigen Karriere als Business-Berater heute eine „Praxis für Lebensenergie“ in Eurasburg a. d. Loisach. Er ist Master ChiResonanz Berater, Lebensberater nach Tepperwein, Lebens-Energie-Berater nach Körbler (LEB)®, zertifizierter Seminarleiter „Neue Homöopathie nach Erich Körbler“ ®, Astrologe, Coach und Trainer. Besonders hilfreich ist seine individuelle schriftliche Darstellung von Potenzialen der Persönlichkeit, zu bestellen als ChiPotenzial. Kontakt: Jürgen Ryzek,praxis@lebensenergie24.de und www.lebensenergie24.de

Infos und Kontakt: praxis@lebensenergie24.de  //  www.lebensenergie24.de