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Schamanische Wurzeln heute erblühen lassen
Die tiefe Hinwendung zur Natur, das Leben im Einklang mit den Jahreszeiten und die Hingabe an das Feuer als sichtbares Zeichen des „großen Geistes“, der göttlichen Kraft – das charakterisierte einst das Leben der indianischen Stämme. Mit den Tieren waren sie „seelenverwandt“ verwoben, kannten und ehrten die besonderen Kraftaspekte, die ein jedes individuell verkörperte und übertrugen die Erkenntnisse daraus in ihr Dasein.
Der alten indianischen Tradition ist die Schamanin Sinchota in besonderer Weise verbunden. Das wusste sie intuitiv bereits im Mädchenalter. Doch es wollten noch einige Jahre vergehen, bis sie sich wirklich auf den Weg machte, das uralte Heilwissen, das darin verborgen liegt, für die Menschen des 21. Jahrhunderts neu zu entdecken. Am Anfang stand zunächst ihre Ausbildung in der Agni-Tradition. Heute ist Sinchota spirituelle Lehrerin und schamanische Heilerin. Das Wissen um die „Tradition der 7 Heiligen Stämme“ wurde durch die geistige Welt an sie weitergegeben und ist in ihr Herz zurückgekehrt. So verbindet die Schamanin in ihrem Wirken spirituelle Lebensberatung und ein breites Spektrum an Energiearbeit mit eben dieser Heilkunst. Sinchotas besonderes Augenmerk gilt schließlich der Ausbildung zum Schamanen der 7 Heiligen Stämme, die sie in vier Initiationszyklen in ihrem Tipi im Südschwarzwald all denen anbietet, die in ihrem Herzen eine tiefe Resonanz zum indianischen Schamanismus tragen.
Viele Errungenschaften hat die Menschheit in vielen Jahrhunderten gemacht. Hat ihr soziales Zusammenleben kultiviert und immer tief gehender das Leben in der Materie studiert. Fasziniert von den „kleinsten Einheiten“ und ihren Gesetzen hat der Mensch die Wissenschaften entwickelt und dabei den Blick für das Ganze verloren. So geriet er in die Trennung von seiner ursprünglichen Seelenheimat und in der Folge wuchs die Sehnsucht nach dieser verloren gegangenen Vollständigkeit. Die Erinnerung aber an das Ur-Heilwissen trägt die Natur, trägt die Erde, trägt der Kosmos. Wohl behütet schwingt es in diesen Räumen seit allen Zeiten und darf heute aufs Neue geborgen werden. In ihrem Vortrag berührt Sinchota die Herzen der Zuhörer mit dieser Zuversicht und lässt sie in der Tradition der 7 Heiligen Stämme den schamanischen Weg zu neuer Vollständigkeit erkennen.
Es sind die sieben heiligen Krafttiere – Schlange, Wolf, Bär, Büffel, Spinne, Schildkröte und Adler – die, jeder für sich, einen Hauptaspekt des schamanischen Wissens um Heilung in sich tragen und dabei an ursprüngliche Schöpfungsaspekte anknüpfen. Entsprechend werden sie in ihrer Qualität den sieben Hauptchakren zugeordnet. So trägt etwa die Schlange die Kraft der Schöpfung schlechthin, das In-die-Materie-bringen, das Auf-die-Erde-bringen der göttlichen Impulse und ist damit eng mit dem Wurzelchakra verbunden. Die Kraft des Wolfes vermag das Tor zur Kreativität und eigenen Schöpfungsenergie im Nabelchakra zu öffnen. Die Sonnenkraft des Bären wohnt im Solarplexuschakra, der Büffel führt zur bedingungslosen Liebe des Herzens. Die Spinne beleuchtet dagegen im Halschakra die Webmuster von Raum und Zeit, die Schildkröte erinnert im „dritten Auge“ mit unendlicher Geduld an die immer gültige Wahrheit der alten weisen Geschichten. Der Adler schließlich führt mit mächtigem Flügelschlag über das Kronenchakra hinauf in den Himmel und zum göttlichen Geist.
Im Workshop „Das Heilwissen der Krafttiere“ lädt Sinchota ein zu einer spannenden „Chakrenreise“, die die Teilnehmer zu diesen sieben Krafttieren führt und sie die jeweiligen Kraft- und Heilaspekte ganz individuell erfahren lässt.
Doch wozu sollten die Erfahrungen mit den Ur-Kraftaspekten der Schöpfung dem Menschen dienen, wenn nicht zum Handeln? Nur unzureichend genau fällt manchmal der Blick auf die Künste der Naturvölker, wenn es um das Jagen oder um die Verteidigung geht. Da geht es um mehr als um „Beute machen“ und „Kampf“. Und nur unvollkommen sind die Qualitäten des modernen Menschen oft, will er an diese ursprüngliche Lebensform anknüpfen. Erst wenn es gelingt, die wahre Kriegerin, den wahren Krieger, die im Innern der Seele wohnen, zu wecken, wird es möglich, so zu handeln, wie es dem Wesen des Menschen jeweils individuell entspricht. Es erfordert Mut, diesen friedvollen Krieger, die friedvolle Kriegerin zu befreien. Über eine schamanische Reise entfacht Sinchota zuerst das innere Feuer, das dann hilft, im Trancetanz diese Qualitäten zu entdecken.
Wer nun beginnt, sich selbst zu erkennen und so ins eigene Handeln zu kommen, der ist schon unterwegs zum Ziel: Heilung finden, ganz werden. Sich selbst leben, kraftvoll im Jetzt und Hier, mit den Füßen auf der Erde und in der Freiheit des Himmels. So wie es der göttliche Plan einst vorgesehen hat. Erste Erfahrungen auf diesem Fortschreiten können in einem Tagesseminar direkt im Anschluss an das Rainbow Spirit Festival gemacht werden. Sinchota gibt darin den Teilnehmern die Möglichkeit, in der Verbindung mit dem Wissen ihrer Tradition Aspekte des Getrenntseins von Körper, Geist und Seele zu heilen.
Tief gehende Heilerfahrungen dürfen immer dann den Menschen auf all seinen Ebenen berühren, wenn ihn die Schamanin Sinchota auf seinem Weg ein Stück weit begleitet und die schamanische Heilkraft erfahren lässt. Ob in ihrer „Praxis für Mensch und Erde“ in Pfaffenweiler (Nähe Freiburg) oder auch in South Dakota / USA – immer ist sie ausgerichtet auf die Liebe und den tiefen Respekt vor allen Wesen.
Ganz besonders intensiv ist diese Arbeit während der Ausbildung zum „Schamanen der 7 Heiligen Stämme“ zu erleben. In ihrem Tipi im Südschwarzwald verbindet Sinchota in vier jeweils mehrtägigen Initiationszyklen das Wesen jedes Einzelnen mit der schamanischen Tradition der Heilung. Es ist der besondere Ort des Tipis, der die Teilnehmer schnell vollkommen eintauchen lässt in die schamanische Arbeit – fernab des Alltags mit all seinen Anforderungen und Belastungen. Im Tipi steht diese Zeit für eine Weile still. Es gilt stattdessen, sich intensiv auf die Natur einzulassen. Die Sonne zu genießen aber auch Regen und Schnee anzunehmen. Wärme und Kälte, Sturm und Stille. Erde, Feuer, Wasser und Luft. Die Elemente sind stets präsent und spürbar. So unmittelbar und intensiv, wie sonst vielleicht nirgends in der „asphaltierten Welt“. Im Zentrum des Tipis wärmt das Feuer den Körper, nährt den Geist und bindet die Seele an die Heimat auf den Sternenwegen an. Viele Prüfungen werden während der Ausbildung bewältigt. Auf schamanischen Reisen in tiefer Meditation aber auch draußen, im Wald und auf der Wiese, in der Begegnung mit Pflanzen, Steinen und Hölzern. Geschenke aus dem Reichtum der Natur formen sich in gemeinschaftlicher Arbeit zu kraftvollen Mandalas. Kräuter geben ihre Heilwirkung ganz individuell für den preis, der sie in besonderem Licht erkennt. Aufs Tiefste erlebbar mit allen Sinnen ist diese Ausbildung und die vier Jahreszeiten geben dabei die Inhalte der Initiationen vor: Der Frühling kommt, um die Seele an die eigene ursprüngliche Familie, die Ahnen, anzubinden und neue Impulse für die Zukunft zu setzen. Im Sommer aber, wenn die Sonne hoch am Himmel steht, ist die Zeit reif, zu eben diesem friedvollen Krieger zu werden, der auch im Angesicht seines tiefsten Schattens in Liebe kraftvoll zu handeln vermag. Der Herbst bringt reiche Ernte. Geschenke der Erkenntnis, aus dem Wissen der Krafttiere geborgen, die bereit machen für den Abschied im Winter. Für die Zeit der Besinnung auf das Wesentliche. Auf den Ursprung, den Kern, der sichtbar wird für den, der los lässt im Vertrauen, um heimzukehren auf den Sternenwegen für eine tiefe, lichtvolle Anbindung zwischen Himmel und Erde. Ist dieser Jahreszyklus durchlaufen, wird ein neues Lebensgefühl möglich. Jetzt können Unstimmigkeiten und Beschränkungen oder Vorhaben und Ziele, die verändert werden wollen, bewegt werden. Sind Körper, Geist und Seele erst vollständig in Harmonie, öffnen sich dem Schamanen der 7 Heiligen Stämme neue Tore, neue Wege. Aus dem Unmöglichen bahnen sich Möglichkeiten an. Schöpfung geschieht so immer wieder neu, immer wieder anders, immer wieder unerwartet, immer wieder spannend.
Und unterdessen dreht sich das Rad der Zeit, bringen die Winde Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Regen, Sonne, Stürme und Eis. Darf der Mensch im Lauf der Natur sich selbst erkennen und erfahren. Immer wieder Neues entdecken. Kraftvoll und in Liebe handeln. Ernten, was die Schöpfung schenkt. Loslassen, inne halten, sich selbst besinnen. Es ist der Heilige Bär, der derweil die Tore zu den Himmelsrichtungen, zu den Jahreszeiten, zu den Lebensaltern hütet und schützt. Mit sonnengelber Bärenkraft – voller Herzensgüte und Hingabe.
© Text Raguna S. Hummel
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Sinchota
In ihrer Arbeit ist Sinchota sehr klar auf
die Liebe und den tiefen Respekt vor
allen Wesen ausgerichtet. Sie hat die
Gabe, jeden liebevoll dort abzuholen, wo
er gerade in seiner Entwicklung steht.
Sinchota ist eng mit dem Wissen der
Sterne verbunden. Das Wissen der Sterne
ist in der indianischen Tradition das
Wissen der Heiligen Ahnen – Geistführer
in den Himmeln, mit denen sie eng
zusammenwirkt. Auf diese Weise ist es
möglich, dass über das Wissen der 7
Heiligen Stämme und der Krafttiere sich
alle Menschen, die dafür offen sind, mit
ihrer eigenen Herkunft und ihrem ureigenen
spirituellen Wissen und Wesen
wieder verbinden können.
Wer sich
davon angezogen fühlt, kann eine tiefe
Heilung erfahren, denn das Wissen der
Tiere im Einklang mit dem Wissen der
Ahnen, berührt Himmel und Erde in
jedem Menschen.
Mehr Infos:
www.sinchota.de
Termine auf dem
Rainbow-Spirit-Festival:
Fr. 15.45 Uhr Rose
So. 17.00 Uhr Cosmos
Mo. 10.00 Uhr Lotus
Di. Tagesseminar
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