Madhukar - Die Quelle des Glücks |
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Madhukar - moderner Meister des Advaita – verknüpft traditionelle Weisheit mit neuester Wissenschaft. Zeitgemäß versucht er die Essenz höchster Erkenntnis in weltweiten Meetings und Retreats zu vermitteln. Erkenntnis zu sein ist einfach. Beweise für das Nichts sind unnötig. Ist Sein erkannt, lässt sich das Leben pragmatisch leben. Dennoch sind wissenschaftliche Entdeckungen faszinierend. Ist Ihnen bekannt, dass das Volumen der gemeinen Materie zu 99,99 99 99 99 99 99 Prozent leerer Raum ist? Um die gesamte Menschheit in einen Würfel mit den Flächen von sechs Daumennägeln zusammenzupressen, müsste man nur den leeren Raum irgendwie aus den Atomen heraussaugen. Nachdem der junge Ramana, der Guru meines Meisters, einige Jahre geschwiegen, sich zurückgezogen hatte in die tiefsten Tiefen seines Selbst, schrieb er die Antwort auf die Frage nach der Wahrheit mit einem Stöckchen in den Sand. Sie begann mit: „Weil jeder glücklich sein will...“. Frage: Können Sie etwas über Hingabe als Weg sagen? Madhukar: Ich spreche nicht über Wege. Auf so vielen Wegen bin ich unterwegs, auf Strassen und in der Luft, ich spreche ungern über einen Weg. In Zeit und Raum gibt es Wege. Im Selbst nicht. Weg ist Verzögerung, Weg ist Unwissenheit, Weg ist Betrug! Die Vermittlung eines Weges entspringt der Ignoranz oder gar der Feigheit eines Lehrers, der nicht wahrhaftig darauf verweisen kann, wer ist. Frage: Das gefällt mir: Weg ist Verzögerung. Madhukar: Nützen Sie Ihre Erkenntnis! Sich vom Alltagstraum abzuwenden, ist für die meisten Menschen eine große Herausforderung. Abzuwenden von Leid, vom Roboter-Gehirn, das ständig Gedanken produziert. Heimkehren ins Bewusstsein. Der Weise trachtet danach, an den Ursprung des ersten Gedankens, an die Quelle des Ich-Gedankens zu gelangen. Das sage ich zu den Kostbaren unter Ihnen, die wirklich reif sind für Freiheit. Ihr natürliches Sein, mit einem Wort Sie, hat mit der Person, mit dem Körper nichts zu tun. Ein persönliches Ich existiert nicht. Das ist Satsang. Das Leuchten des Selbst. Lichtgewordene Stille. Im reinen Sein ist es offensichtlich, ist es klar. Ansonsten ist es unsichtbar. Durch die Erkenntnis des Einssein tun sich Chancen für eine neue Bewusstseinskultur auf: Mitten in der Krise unseres Menschenbildes: eine neue Ethik der Freiheit. Bewusstsein als Weltformel des Friedens. Frage: Ich bin einfach glücklich, dass ich Sie getroffen habe. Es ist so unglaublich, was geschieht, so schön. Ich habe erkannt, dass es sich lohnt, Ihnen zu vertrauen. Alles verändert sich. Das, was ich hier zu Ihnen bringe, löst sich entweder auf oder es erfüllt sich. Noch vor kurzer Zeit sagte ich, dass der Friede von Ihrer Präsenz abzuhängen scheint. Seither ist er immer da. Er ist unberührt vom Alltag, unberührt von der Person. Madhukar: Und unberührt von der Psyche. Frage: Auch die Selbstergründung verändert sich. Vor einiger Zeit war es noch so, dass ich gar nicht wusste, wozu sie dient, und jetzt ist sie ein Mittel, mich in die Stille zurückzubringen. Manchmal erscheint von alleine und automatisch ein Ich-Gedanke. Wenn dann eine Identifizierung stattfindet, brauche ich nur zu fragen: „Wer bin ich?“, um mich zu erinnern, dass es nur eine Erscheinung ist, dass es nicht wirklich ist. Obwohl ich weiß, dass diese Person nicht wirklich ist, spüre ich in letzter Zeit eine Stärke, eine Autorität, eine Kraft, die ich gerne nutze. Madhukar: Das ist’s, was ich immer versprochen habe. Durch diese Ausrichtung vervielfältigt sich die Kraft für die Aufgaben im Leben. Warum? Weil Sie abrücken von der eingebildeten Wichtigkeit, selbst die Handelnde zu sein. Frage: Ich stoße in populären Zeitschriften immer mehr auf Artikel über die Krise unseres Menschenbildes. Besonders schockiert mich die Aussage, dass es sechs Milliarden Niemande auf der Welt gibt. Madhukar: Die Hauptthese zeitgenössischer Bewusstseinsforscher auf der Suche nach dem Ich lautet: „Ein Ich-Kern im Menschen existiert nicht". Herausragender Verfechter dieser Theorie ist Professor Thomas Metzinger, Bewusstseinsphilosoph an der Universität Mainz, der gekonnt postuliert: „Keiner war oder hatte jemals ein Selbst.“ Führen Sie ganz normal Ihr Leben, tun Sie, was Ihnen gefällt, und kümmern Sie sich nicht darum, was Ihre Nachbarn über Sie denken. Leben Sie nicht das Leben der Nachbarn. Seien Sie einfach und spielen Sie, was Ihnen gut tut und Spaß macht. Meiden Sie ernste Spirituelle und Scheinheilige. Frage: Was kann ich dafür tun, dass ich den Frieden, in dem ich jetzt bin, nicht wieder vergesse? Madhukar: Da immer wieder ein unruhiger Geist bei Ihnen zu Besuch ist, müssen Sie sich tief in Ihr Herz zurückziehen. In Ihrem Herzen ist Urvertrauen, das tiefer ist als alle Prägungen, als alles, was Sie im Leben erfahren haben. Satsang berührt Sie damit. Dieses Urvertrauen ist tiefer als alles. Es hatte schon vor Ihrem Körper Bestand. Darum gehen
Auszüge aus Madhukars neuem Buch |
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