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Auf dem spirituellen Weg gibt es so manche Stolpersteine. Das weiß jeder, der sich einmal auf den Weg gemacht hat. Im ersten Moment winken Frieden, Freude und ein besseres glücklicheres Leben. Zunächst scheint es auch zu klappen. Doch kaum haben wir uns glücklich auf den Weg gemacht, kommt die erste Prüfung: Schon wieder dieser verflixte Selbstzweifel, schon wieder diese Angst, schon wieder dieser Missbrauch oder was auch immer. Das bedeutet nicht, dass man nichts gelernt hat. Es bedeutet nur, das wir eine Schicht tiefer zu uns selbst gelangt sind und uns unsere Probleme auf einer weiterführenden Ebene begegnen. Niemand behauptet, dass der Weg zum eigenen Selbst in Bewusstsein und Selbstausdruck ein gemütlicher Spaziergang ist. Er ist eher mit einer atemberaubenden Bergtour zu vergleichen: Unvergleichlich schön und unvergleichlich herausfordernd. Was uns hilft, die steilsten und schwierigsten Stücke immer wieder zu überwinden, ist das Feuer.
Die spirituelle Bedeutung des Feuers
Feuer ist die Ur-Form allen Lebens. Es steht für die pure göttliche Kraft, aus der alles geboren wurde und in die alles zurückkehrt. Nicht umsonst spielt das Feuer in fast allen spirituellen Bewegungen oder Religionen eine so bedeutende Rolle. Ob im Christentum der heilige Geist in Feuerzungen auf die Menschen herab kam oder im Hinduismus Gott Shiva im Feuerrad tanzt: Das Feuer ist die treibende Kraft jeder Form von Schöpfung und im Feuer vereinigen sich alle Traditionen. Selbst die Erde ist aus dem Feuer geboren und ist in ihrem Kern noch immer Feuer, so wie auch der Kern einer jeden Form von Materie Feuer ist. Wenn das Feuer im Außen mit dem inneren Feuer verbunden ist, wird es zu einer machtvollen Kraft, die wir für uns selbst und für andere einsetzen können.
Befreiung durch das Feuer
Kommen wir zurück zu den Situationen, die wir in unserem Leben nicht gern wiederholen wollen. Die gute Nachricht dazu ist: Durch das Feuer können wir uns sehr schnell von diesen alten Dingen befreien. Das können Verhaltensweisen, Gedankenstrukturen, Blockaden und vieles mehr sein. Wichtig dabei ist die innere Einstellung. Es geht nicht nur darum, Unangenehmes los zu werden, sondern es geht um die Bereitschaft zur Veränderung. Die unangenehme Seite ist immer nur eine Seite der Medaille. Bei der anderen Seite handelt es sich um etwas, dass wir meist gar nicht gern aufgeben: Geht es vielleicht um Selbstverantwortung? Dominanz oder Opferrolle aufgeben? Beziehungen in Frage stellen? Sich eingestehen, dass man nicht recht hatte oder darum, emotionale Begeisterung auf das rechte Maß zu korrigieren? Wie auch immer. Sehr passend in diesem Zusammenhang ist das Wort „Feueropfer“. Wir opfern dem Feuer alte Gewohnheiten oder Anhaftungen, um innerlich frei den eigenen Weg gehen zu können. Dies tun wir mit allen Konsequenzen, denn im Feuer gibt es keine Halbheiten.
Ein „Feueropfer“ können wir jederzeit im Gebet oder in der Meditation durchführen, indem wir einfach geistig etwas dem Feuer übergeben. Zum Beispiel die Sorge um unsere Kinder, um damit ihr Wohl vertrauensvoll in die Göttlichen Hände zu legen. Oder wir übergeben unsere Partnerschaft, und öffnen uns damit für einen ganz neuen Weg in unserer Beziehung. Durch das bedingungslose Übergeben erhalten wir Zugang zu völlig neuen Möglichkeiten, die wir bislang nicht sehen konnten oder sogar abgelehnt haben.
Besonders wirkungsvoll ist dieses in einer Feuerzeremonie. Diese wirkt auf allen Ebenen des Seins, auch jenseits des Denkens und der bewussten Wahrnehmung. Von einer Feuerzeremonie sprechen wir, wenn Feuer tatsächlich im Außen entzündet und einem höheren geistigen Zweck gewidmet wird. Das heißt, das Feuer im Außen wird vom inneren Feuer geführt und genährt.
Feuerzeremonien
Das Feuer hat einen nährenden, einen transformierenden und einen reinen absichtslosen Seinsaspekt. In dem nährenden Teil erhalten wir die Kraft, Liebe und Freude, die in uns den kreativen Raum öffnen, unser Sein zu entfalten, es zu formen und auszudrücken. Im transformierenden Aspekt geben wir uns der Wandlung hin: Altes darf gehen, damit Platz für Neues entsteht. Der reine Seinsaspekt steht jenseits von Entwicklung, er beinhaltet das Ewige und Unveränderliche. Die Feuerzeremonien beziehen sich immer mehr oder weniger auf alle 3 Aspekte, auch wenn häufig einer davon im Vordergrund steht. In einer Zeitepoche, die von besonders großen Umwälzungen geprägt ist, kommt dem transformierenden Aspekt eine ganz besondere Bedeutung zu.
Bereits das Entzünden von 2 Kerzen vor der Meditation ist eine kleine Feuerzeremonie. Die 2 Kerzen symbolisieren die „Tore des Lichts“, die es dem Meditierenden erleichtern, sich dem Fluss von Licht und Liebe oder der Anbindung an das Göttliche zu öffnen. Durch das Segnen einer vollendeten Persönlichkeit oder eines vollendeten göttlichen Aspekts (Jesus, Darstellung des göttlichen Vaters oder der Göttlichen Mutter) – z. B. mit einem Räucherstäbchen , wird das Feuer diesem Aspekt gewidmet und gewinnt damit an Kraft.
Arathis sind Feuerzeremonien, zu denen gesungen wird. Dabei wird in kleinen Feuerschalen z. B. ein Kampferfeuer entzündet, eine Öllampe oder eine Lampe mit Butter-Ghee. Manche Arathis beinhalten mehrere verschiedene Feuer, um verschiedenen Aspekten des Feuers Ausdruck zu geben. Die Arathis sind häufig Avataren gewidmet, wie zum Beispiel Jesus, Babaji oder Sai Baba. Die Ausrichtung auf ein Wesen, dass bereits vollendet ist, erleichtert es uns, den Weg in die eigene Vollendung anzutreten. Arathis eignen sich auch besonders gut, um vor oder nach einem Seminar oder einer Meditation den Raum zu reinigen oder negative Energien zu vertreiben.
Das Dhunifeuer
Das Dhunifeuer ist eine der kraftvollsten Feuerzeremonien, die in der Regel zu Sonnenauf- oder untergang praktiziert wird. Im Dhunifeuer verbinden sich das Feuer der Erde und das Feuer des Himmels. Dadurch entsteht eine stark transformierende und reinigende Kraft, die es jedem Teilnehmer erlaubt, jenseits der engen menschlichen Grenzen an einem höheren Bewusstsein teilzunehmen. Eine tiefe Begegnung mit dem Feuer geschieht vor allem dann, wenn wir uns in all unseren Aspekten dem Feuer unterwerfen, das heißt, wenn wir bereit sind, das Feuer in uns wohnen zu lassen und die bisherige Führung des ICH (Ego) dem Feuer zu übergeben. Darüber hinaus wirkt das Dhunifeuer für die gesamte Region. Im kollektiven Bewusstsein der Menschen aber auch der Landschaften gibt es viele Spuren von Gewalt und Negativität. Das Feuer durchlichtet nach und nach diese Ebenen, oft ohne dass dieses im Tagesbewusstsein wahrgenommen oder verstanden wird. Die Teilnahme an einer solchen Zeremonie ist immer ein Segen und hilft uns, bei uns selbst anzukommen.
Wer kann Feuerzeremonien durchführen?
Grundsätzlich kann jeder eine Feuerzeremonie durchführen. Die spirituelle Kraft, die bei Entzündung des Feuers freigesetzt wird, hängt jedoch maßgeblich von der Person ab, die es führt. Um ein kraftvolles Feuer zu lenken, müssen bestimmte Ebenen in dem Leiter bzw. der Leiterin, geklärt sein. Er oder sie muss sich dem inneren Feuer bereits gestellt und es in sich kultiviert haben. Dieses spirituelle oder göttliche Feuer in sich wirken zu lassen oder sich ihm hinzugeben bedeutet, sich dem natürlichen Fluss des Lebens, einer höheren Gesetzmäßigkeit oder ganz einfach Gott hinzugeben. Wer dieses lebt, ist in der Lage, ein spirituelles Feuer für andere zu entzünden, um es ihnen zu erleichtern, auch den Weg zu ihrem Licht zu finden. Für bestimmte Feuerzeremonien bedarf es einer speziellen Einweihung, so z. B. für die Dhuni-Zeremonie, die im Château Amritabha und in anderen Lichtzentren durchgeführt wird.
Was kann ich tun?
Wenn du an einem Punkt stehst, an dem du Führung wünschst oder etwas verändern möchtest, kannst du eine Feuerzeremonie für dich durchführen. Setze dich an einen ruhigen ungestörten Ort und gehe in Kontakt mit Gott, mit Jesus, mit der universellen Kraft der Liebe oder was immer du für dich als höhere Führung akzeptieren kannst. Danke für alle Lektionen, die du bisher erhalten hast (besonders für die unangenehmen), dann gib dich dieser Kraft hin, und sei bereit, alles anzunehmen, was diese Kraft für dich bereit hält. In diesem Bewusstsein entzünde das Feuer und segne es. Solange es brennt, stellst du dich geistig ganz in dieses Feuer, übergibst dein Thema und lässt bewusst alles verbrennen, was deinem eigenen Sein im Wege steht. Wenn das Feuer verbrannt ist, bitte um die geistige Führung, das Richtige zu finden und zu tun, zu deinem Wohle und zum Wohle aller anderen und der Erde. Manchmal muss die Zeremonie mehrere Male wiederholt werden, bevor sich die ersehnte Klarheit einstellt. Manchmal ist es ratsam, an Feuerzeremonien von eingeweihten „Feuerpriestern“ teilzunehmen, die den Weg des Feuers schon gegangen sind und dir somit den Weg bereiten können.
Für Reinigung und Transformation empfiehlt es sich, Kampfer zu verbrennen. Das Verbrennen von Öl oder Butter-Ghee unterstützt das nährende Prinzip des Feuers. Blumen, Reis oder andere Dinge können symbolisch in das Feuer geworfen werden, um es zu ehren und zu nähren. Alles, was dem Feuer dargeboten wird, sollte sorgfältig ausgewählt und geprüft sein. Alles, was in voller Liebe und Hingabe dem Feuer übergeben wird, wirkt befreiend. Begegnen wir dem Feuer aber mit Zweifel, Zurückhaltung oder wollen etwas verstecken, ist das „Verbrennen“ schmerzhaft, weil Dinge verbrannt werden, die wir nicht wirklich hergeben wollten. In dem Fall kann das Feuer seine erbarmungslose Seite zeigen, die uns nicht selten im Außen durch die kleinen und großen Katastrophen gespiegelt wird.
Angebote, Ausbildung und Schulung
Ich empfehle jedem, die Kraft und die Macht, die durch Feuerzeremonien freigesetzt wird, nicht zu unterschätzen. Selbst kleine Feuerrituale für sich selbst ausgeführt, können eine sehr starke Wirkung entfalten. Wer sich in seinem Herzen und in seiner Ausrichtung mit dem, was gewollt ist, nicht ganz sicher ist – denn mit dem Feuer spielt man nicht! - sollte sich lieber an einen Feuerschamanen, einen spirituellen Berater oder Lehrer wenden (www.spirituelle-lehrer.de, www.alpha-chi-consultants.de, www.feuerschamane.de). Diese können beratend zur Seite stehen und erkennen, was richtig und der eigenen Entwicklung förderlich ist. Feuerschamanen können persönliche Rituale aus den höheren Ebenen des Feuers holen, die bei ihren Klienten einen bestimmten Entwicklungsschritt fördern oder Heilungsenergie freisetzen können.
Das Château Amritabha steht in der Tradition des Feuers. Somit werden alle Angebote, Ausbildungen und Schulungen, die hier ihren Ursprung haben, durch das Feuer genährt: angefangen von der Herzensmeditation über all die unterschiedlichen Seminare und Ausbildungen bis hin zu den Lichtzentrumsleitern, die sich entschieden haben, mit ihrem Zentrum einer ganzen Region zu dienen. Dort werden immer wieder Dhuni-Feuer entzündet, um dem Feuer Raum für eine positive Entfaltung zu geben.
Das Feuerzeichen
Übrigens: Es gibt ein symbolisches Zeichen, das die Feuerqualität im täglichen Leben einfach und wirkungsvoll unterstützt: Das Agni-Zeichen. Eine Auswahl von Artikeln mit diesem Zeichen gibt es unter www.shopping-divine.com, oder auf dem Rainbow-Spirit-Festival an unserem Messe-Stand im ersten OG, direkt nach der Treppe rechts neben dem Eingang zum NoMind-Saal.
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Fe San Mülders
Leiterin des Licht- und Seminarzentrums
Château Amritabha
“Ich bin Fe San, was bedeu-tet: „Die ihr
Feuer wie Liebe trägt“. Das Feuer steht in
meinem Namen als Symbol für Reinigung,
für Umwand-lung, für Transformation.
Dieses Feuer der Liebe in mir ist auf
sanfte und doch kraft-volle Art erfahrbar.
Immer mehr Menschen kommen zu mir,
ohne dass ich etwas dafür tue. Sie spüren,
dass ich sie in ihrem innersten
Wesen erkenne und die Aspekte ihres
Seins anspreche, welche sie selbst nicht
sehen können.
Ich arbeite nicht mit
beson-deren Techniken. Ich erkenne dennoch
genau, wo jemand steht, wozu er
bereit ist und was er tragen kann. In der
Begegnung mit mir, z.B. durch meinen
Segen ("Fe San Shakti"), oder bei Einzel-terminen
lösen sich Bindungen auf, die
tiefe karmische Wurzeln haben. Es
geschieht ganz einfach, ohne Worte.”

Mehr Infos: www.amritabha.de
www.feuerschamane.de
www.alpha-chi-consultants.de
www.spirituelle-lehrer.de
Termine auf dem Festival:
Sa. 17.15 Uhr No Mind Saal
So. 10.00 Uhr Raum Lotus
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