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Sonnenkinder
Erneuerbare Energien - Spiele und Experimente für Vorschulkinder

(pur). Mit Spielen und Experimenten rund um Sonnenenergie bauen die "Sonnenkinder" Hemmungen gegenüber Technik ab und wecken Interesse. Hierzu eignet sich Sonnenenergie besonders gut, da ihre Grundlagen durch kleine Spiele und Erfahrungen vermittelbar sind ohne komplexe technische Zusammenhänge beschreiben zu müssen. Mädchen werden durch Bezugnahme auf spezifische Erfahrungen sowie durch Farb- und Themenwahl besonders angesprochen. Mit Hilfe einer täglichen Fortsetzungsgeschichte von Lisa Licht, und Ihren Sonnenschwestern werden die einzelnen Themen miteinander verknüpft.
Ein Praxisleitfaden ermöglicht den Erzieher/innen, das Projekt alleine durchzuführen. Er kann unter: www.ufu.de/sites/institut/klimaschutz/sonnenkinder/index.htm herunter geladen, sowie zum Selbstkostenpreis bei UfU e.V. erworben werden. In dem dazu gehörigen Spiel- und Experimentierkoffer wurden außer den Solarstromkomponenten keine teuren oder schwierig erhältlichen Komponenten verwendet. So kann jede/r das Material selbst zusammenstellen. Der Koffer ist für Berliner Kindertagesstätten bei UfU e.V. gegen Pfand und Verbrauchskosten auszuleihen. Die Solarstromkomponenten können über die Firma Solarc (www.solarc.de) bezogen werden. Die Sonnenkinder sind ein Projekt des Unabhängigen Instituts für Umweltfragen e.V. (UfU).

 


Handys sammeln für Delfine

Deutsche Umwelthilfe (DUH) und Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) schützen bedrohte Buckeldelfine

(pur). "Handys sammeln, in Deutschland die Umwelt entlasten und in Afrika Delfine schützen", ist das Motto einer neuen Initiative der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) und der Deutschen Umwelthilfe (DUH).

Die Organisationen erhalten von ihrem Partner T-Mobile für jedes gesammelte Handy 5 Euro, die zur Finanzierung eines Delfin- und Meeresschutzprojekts in Mosambik eingesetzt werden. Die Hilfe für Afrika entlastet gleichzeitig die Umwelt in Deutschland, denn die Geräte werden umweltgerecht und zertifiziert entsorgt oder einer Weiterverwendung zugeführt. Auch Deponien und Müllöfen werden so entlastet und gleichzeitig wertvolle Ressourcen geschont. Zentrale Sammelstelle für die "Handys für Mosambik" ist die GRD (München), die den Erlös an Meeresbiologen von der Eduardo-Mondlane-Universität in Maputo weiterleitet. Gemeinsames Ziel ist die Rettung einer der letzten größeren Buckeldelfin-Populationen, die es noch an der ostafrikanischen Küste gibt. Die auch Chinesische Weiße Delfine genannten Meeressäuger leben überwiegend in Küstennähe und in flachen Gewässern, was sie besonders anfällig für menschliche Einflüsse macht. Sie geraten leicht in Fischernetze, auch gibt es Berichte, dass sie wegen ihres Fleisches gejagt werden.
Jetzt sollen bei der gegenüber von Maputo gelegenen Insel Inhaca Schutzzonen für die Delfine eingerichtet werden. Davon würden auch viele andere dort lebende Tier- und Pflanzenarten profitieren: seltene Meeresschildkröten, die Fischbestände oder wertvolle Mangrovenwälder. Mit der Einführung von Öko-Tourismus soll gleichzeitig für die Bevölkerung eine nachhaltig tragende Lebensgrundlage geschaffen werden.
"Wir wollen den Menschen in Mosambik Hoffnung geben, ihnen zeigen, dass wir sie nicht allein lassen, beim Erhalt der Natur und beim Wiederaufbau ihres Landes und hoffen dabei auf Unterstützung durch viele Verbraucher und Naturfreunde", erklären DUH-Bundesgeschäftsführer Jörg Dürr-Pucher und GRD-Biologe Ulrich Karlowski.

Neben der DUH unterstützen auch die Zoo Duisburg AG und die Stiftung "Save Our Seas" aus Genf das Projekt "Rettung der Buckeldelfine in Mosambik".

weitere Informationen/Einzelheiten

Kontakt:

Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Ulrich Karlowski
Kornwegerstr 37
81375 München
Tel.: 089-74160410
Mail: info@delphinschutz.org
Internet: www.delphinschutz.org

Deutsche Umwelthilfe e.V.
Jörg Dürr-Pucher
Fritz-Reichle-Ring 4
78315 Radolfzell
Tel.: 07732-999515(mobil 0175-5724848)
Fax: 07732-999577
Mail: info@duh.de
Internet: www.duh.de

 

Pelztierfarmen sollen geschlossen werden
Aktuelle Recherche des DTHW deckt Verstöße gegen das Tierschutzgesetz auf

(pur). Das Deutsche Tierhilfswerk (DTHW e.V.) weist auf das furchtbare Leid der Tiere in deutschen Pelztierfarmen hin. Recherchen des Tierschutzvereins ergaben, dass bundesweit immer noch 24 so genannte Pelztierfarmen betrieben werden. Genau 10 Betriebe - und somit die Mehrzahl aller Farmen - sind in Nordrhein-Westfalen angesiedelt.
"Alle deutschen Pelzfarmen verstoßen eindeutig gegen das geltende Tierschutzgesetz", kritisiert Judith Schmalzl von der Tierschutzorganisation Deutsches Tierhilfswerk e.V. "Das Gesetz schreibt explizit fest, dass das Töten von Tieren ohne "vernünftigen" Grund nicht zulässig ist. Der dekadente Wunsch nach exklusiver Pelzbekleidung rechtfertigt nicht den Tod zahlloser Säugetiere", so Judith Schmalzl weiter. Das Deutsche Tierhilfswerk e.V. überprüft nun die Möglichkeit, juristische Schritte gegen alle deutsche Pelztieranlagen einzuleiten.

Medienangebot:

* Aktuelles Video- und Fotomaterial
* Hintergrundinformationen
* Pressemappe
* Interview

Kontakt:

Deutsches Tierhilfswerk, DTHW e.V.
John Pfeiffer
Postf. 1819
53828 Troisdorf
Tel.: 02241-94462-46
Fax: 02241-94462-47
Mobil: 0171-4841004
Mail: Info@dthw-Pressestelle.de
Internet: www.tierhilfswerk.de

 

GSM appelliert an Segler und andere Bootfahrer

(pur). Dem Kleinen Wal in großer Not ist jeder dritte Sonntag im Mai gewidmet. Dieses Jahr fällt der Ehrentag auf den Pfingstsonntag. Leider ist der Tag des Schweinswals kein Tag zum Jubeln.

Der Schweinswal in der Ostsee ist vom Aussterben bedroht. Ohne strikte Schutzmaßnahmen wird der nur 1,60 m lange, einzige in der Ostsee heimische Wal in wenigen Jahren ausgerottet sein. Umweltverschmutzung, Unterwasserlärm und besonders die Fischerei machen ihm das Überleben schwer. Nach Hochrechnungen von Wissenschaftlern existieren in der östlichen und zentralen Ostsee möglicherweise nur noch 100 Tiere. 1995 wurde der Bestand auf 599 hochgerechnet. In der westlichen Ostsee leben vermutlich 800 bis 1.000 Wale. Jedes Jahr sterben in Fischernetzen zwischen vier und sieben Prozent der Bestände im sogenannten Beifang. "Es sterben mehr Wale als geboren werden", so die Meeresbiologin Petra Deimer von der GSM. "Das kann der Ostsee-Schweinswal nicht überleben."

Um dem Ostsee-Tümmler zu helfen, wurde im Rahmen des Kleinwale-Abkommens ASCOBANS ein Rettungsplan entwickelt. Er rät zur Umstellung der Fischerei: von Treibnetzen auf Langleinen und von Stellnetzen auf Fischreusen. Jedoch konnten sich die EU-Fischereiminister noch nicht auf ausreichende Maßnahmen einigen. Gegen das deutsche Votum wurde das Verbot der bis zu 21 km langen Treibnetze auf das Jahr 2008 verschoben, und Polen will sich nicht einmal daran halten. Die Vereinten Nationen empfehlen seit 1992 ein weltweites
Treibnetzverbot.

Um Aufschluss über Verbreitung und Leben der Schweinswale zu bekommen, wendet sich die GSM bereits im vierten Jahr an Segler und andere Bootfahrer. Sie bittet die Crews, Sichtungen von Schweinswalen zu melden, mit Angaben über Datum, Windverhältnisse und Position möglichst mit GPS-Daten - s. www.gsm-ev.de. Die Sichtungsdaten sind auch bei der Ausweisung von Meeresschutzgebieten eine große Hilfe. Mit der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) zur Erhaltung natürlicher Lebensräume sowie wildlebender Tiere und Pflanzen haben sich die Mitgliedstaaten der Europäischen Union 1992 verpflichtet, ein Netz von Schutzgebieten für bedrohte Arten und Lebensräume zu schaffen.

633 Sichtungen wurden der GSM 2004 gemeldet. Die Positionsmeldungen wurden in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in eine Seekarte integriert. Sie bestätigen Pläne für Schweinswal-Schutzgebiete Deutschlands, wie vor Fehmarn, in der Kadetrinne und in der Flensburger Förde.

Weil die zentrale und östliche Ostsee wenig befahren werden, bittet die GSM Wassersportler, vor allem dort die Augen offen zu halten und Meldung zu machen. Und noch etwas: Wo in Zukunft Schweinswale ein Refugium finden sollen, können sich Segler weiterhin unbeschwert bewegen. Walschutz bedeutet nicht, dass das Meer zum Beispiel für Wassersportler gesperrt wird. Auf Unverständnis stößt bei der GSM der ungebremste Einsatz der Industrie, aus Schutzgebieten Nutzgebiete für Erdöl, Erdgas und Kiesabbau zu machen.

Medienangebot:

weitere Informationen/Einzelheiten

Kontakt:

Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere, GSM e.V.
Petra Deimer
Kieler Str. 2
25451 Quickborn
Tel. 04106-4712 (mob. 0171-7848320)
Fax: 04106-620907
Mail: info@gsm-ev.de
Internet: www.gsm-ev.de

 

Neue Initiativen zur Lösung der Wasserprobleme in Nahost
Gemeinsame Präsentation von Umweltschützern aus Israel, Jordanien und Palästina in Bonn und Köln am 23. und 24. Mai 2005

(pur). Drei Vertreter der führenden Umwelt- und Friedens organisation Friends of the Earth Middle East (FoEME) aus Israel, Palästina und Jordanien stellen gemeinsam ihre Einschätzung zur aktuellen Wassersituation im Nahen Osten vor. Wie es zu dem verheerenden Zustand des Wassers in Nahost kam und welche Maßnahmen Abhilfe schaffen können, wird von den FoEME-Geschäftsführern Gidon Bromberg (Israel), Nader Al Khateeb (Palästina) und Munqeth Meyhar (Jordanien) erläutert. Die zwei öffentlichen Vortragsveranstaltungen finden mit Unterstützung der Nordrhein-Westfälische Stiftung für Umwelt und Entwicklung am 23. und 24. Mai 2005 in Bonn und Köln statt.

Friends of the Earth Middle East (FoEME) ist Mitglied des vom GNF koordinieren internationalen Living Lakes-Netzwerks und setzt sich als einziger Umweltdachverband im Nahen Osten gemeinsam mit israelischen, jordanischen und palästinensischen Umweltgruppen für den nachhaltigen Schutz grenzüberschreitender Ökosysteme in der Region ein.
Die Umweltstiftung Global Nature Fund (GNF) und der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) unterstützen die Umweltschützer aus dem Nahen Osten bei der Entwicklung nachhaltiger Konzepte wie die aktuellen Initiativen von FoEME zur Ernennung des Jordantals und des Toten Meeres zum Weltnatur- bzw. Weltkulturerbe.

Titel und Termine für die Multivisions- und Diskussionsveranstaltungen:

Bonn:

Wasser im Nahen Osten. Quelle für Frieden und Kultur?
Montag, 23. Mai 2005, 19.00 - 21.00 Uhr, KUNSTMUSEUM BONN (Mitveranstalter), Museumsmeile, Friedrich-Ebert-Allee 2, 53113 Bonn

Köln:

Wasser als Quelle des Friedens? Aktuelle Entwicklungen im Friedensprozess und in der Wasserkrise im Nahen Osten
Dienstag, 24. Mai 2005, 19.00 - 21.30 Uhr, Alte Feuerwache, Großer Saal, Melchiorstr. 3, 50670 Köln

weitere Informationen/Einzelheiten

Kontakt:

Global Nature Fund (GNF)
Stefan Hörmann, Projektleiter Living Lakes
Tel: 0228-3862106 (mobil: 0160-5321052)
Mail: hoermann@globalnature.org
Internet: www.globalnature.org, www.livinglakes.org

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)
Andreas Lathan
Tel: 0221-424000 (mob.: 0163-2513347)
Mail: andreas.lathan@bund.net
Internet: www.bund.net