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Selbstverständliche Völkermorde von Mariam Sura

Es gibt ein paar Dinge, bei denen wir uns in den letzten Jahren daran gewöhnt haben, sie als selbstverständlich hinzunehmen, die aber bei näherem Hinsehen unfassbar grausam und zutiefst schmerzhaft sind. Neben dem großen Baumsterben auf der ganzen Welt sind das dauerhaft die Lebensbedingungen und Massentötungen von Tieren.

Gerade in diesen Tagen (wir schreiben diesen Artikel Ende Januar) gehen die Bilder von einem unglaublichen Massenmord durch alle Medien. Millionen von lebenden Wesen werden zum Teil lebendig begraben. Was haben sie getan? Haben diese Geschöpfe vielleicht jemanden angegriffen oder gar mutwillig Menschen verletzt?

Nein, die Hühner, von denen ich hier rede, sind unschuldige Wesen und ihr einziges Vergehen ist es, in Gefangenschaft geboren zu sein.

Weil der Mensch sie wie Dinge, wie gefühllose Produkte, behandelt und in "Konzentrationslagern" zusammenpfercht, entwickelt sich eine Grippe zu einer bedrohlichen Seuche. ...weiter lesen...

Deutsche Wildtier Stiftung

(djd). Der Feldhase gehört zum Frühling wie das Osterfest, zu dem er traditionell die Ostereier bringt. Ein Brauch, der vermutlich im 17. Jahrhundert entstand und einen plausiblen Hintergrund hat: Zur Osterzeit sind die dämmerungs- und nachtaktiven Tiere besonders präsent und können sogar tagsüber bei wilden Verfolgungsjagden, die zum Paarungsritual gehören, beobachtet werden. Und weil sie ihren Nachwuchs schon sehr zeitig im Jahr zur Welt bringen, galten sie als Fruchtbarkeits- und Auferstehungssymbol. In den letzten Jahren sind Begegnungen mit dem scheuen Tier aber immer seltener geworden, denn die Zahl der Tiere nimmt europaweit stetig ab. In Deutschland steht der Feldhase deshalb seit 1994 auf der "Roten Liste" der bedrohten Tierarten. Im Gegensatz zu Kaninchen legen Feldhasen keinen Bau an, sondern liegen tagsüber gut getarnt in einer Mulde, der so genannten Sasse, in der auch die Jungtiere aufwachsen. Dadurch sind sie nicht nur eine leichte Beute für ihre natürlichen Feinde wie Füchse oder Greifvögel, sondern leiden auch unter der Intensivierung der Landwirtschaft, so Prof. Hackländer, Feldhasen-Experte der Deutschen Wildtier Stiftung. Die wildtiergerechte Gestaltung von Brachflächen ist ein wirksames Instrument zum Schutz des Feldhasen. Helfen kann man dem Feldhasen mit einer Spende an die gemeinnützige Deutsche Wildtier Stiftung, Spendenkonto 380 519 010 bei der HSH Nordbank (BLZ 200 500 00).

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"Keine Kuh ist lila!"
Tier- und Naturschutzferien für Kinder und Jugendliche

(pur). Die meisten Kinder haben den Wunsch, ein Heimtier zu besitzen. Nicht immer ist dies möglich. Mit Tieren zusammen zu sein und mehr über sie zu erfahren, ermöglichen die "Tier- und Naturschutzferien" des Deutschen Tierhilfswerks e.V.. Auch die tierschutzrelevanten Themen über verschiedene Nutz- und Wildtiere kommen je nach Veranstaltungsort zur Sprache. Mit Ausflügen und Arbeitseinsätzen in Wildtierstationen und auf Höfen wird Theorie und Praxis verfestigt. Bei jedem Kurs wird artgerechtes Zubehör oder Nisthilfen für Wildtiere gebaut. Das Tierhilfswerk bietet in diesem Jahr fünf Kurse in den verschiedenen Ferien an.

Der Kurs II auf dem Pferdeschutzhof "Four Seasons" in Rheda-Wiedenbrück vom 10.-16. Juli 2005 verlangt arbeitsfreudige Teilnehmer im Alter von 10-13 Jahren. Die Versorgung der Pferde, Ziegen, Schafe, Gänse, Meerschweinchen, Kaninchen, Katzen und dem Hund ist zu bewältigen. Die Ställe brauchen künstlerische Ideen, Zäune müssen gezogen und Felder bearbeitet werden. Wer backt die besten Leckereien für die Tiere? Auf einem Biohof muss um 6.oo Uhr schon gemolken werden - wir machen mit.
Die unterschiedlichen Programme der Kurswochen bieten für alle Tierfreunde, die noch ein bisschen mehr, nämlich den Tierschutz, im Auge haben, abwechslungsreiche und unvergessliche Erlebnisstage.

Weitere Informationen auch zu allen anderen Kursen erhalten Sie beim Deutsches Tierhilfswerk e.V., Frau Ishak, Schleißheimer Str. 188, 80797 München oder unter www.tierhilfswerk.de - KidsCorner. Tel.: 089-35752-201

Die Termine für 2005:

Kurs V (2. - 8. Oktober):
Warlsrode (NRW) Unterkunft und Verpflegung im Heuhotel

www.tierhilfswerk.de

 

Hilfseinsatz für Delfine in Khao Lak
GRD bietet thailändischer Naturschutzorganisation Hilfe an

(pur). Erfolgreich abgeschlossen werden konnte ein Hilfseinsatz in Kaho Lak für einen der beiden Delfine, die die Flutwelle in Südasien mehr als einen Kilometer in eine kleine Lagune ins Landesinnere gespült hatte.

Tagelang hatten sich Einsatzkräfte der Wildlife Friends of Thailand (WFFT) um die Rettung der beiden indopazifischen Buckeldelfine, einem Weibchen mit seinem Jungtier, bemüht. Ohne Nahrung hätten sie in der nur fünf Meter tiefen Lagune nicht lange überleben können. Sie wurden von einem Fischer auf der Suche nach seiner vermissten Frau entdeckt.

Unter der Leitung des Niederländers Edwin Wiek, Direktor der WFFT, konnte das etwa 1,80 Meter große Weibchen heute wieder ins Meer gebracht werden. Von dem Jungtier fehlt jede Spur. "Diese Rettung ist wirklich eine gute Nachricht", sagte Edwin Wiek gegenüber der GRD. "Wundersamerweise war das Tier nur leicht am Rücken verletzt". Einheimische Fischer hatten für die Rettung Netze zur Verfügung gestellt, die Armee sogar ein Militärflugzeug zum Transport angeboten.

Laut Wiek soll es noch einen weiteren Delfin geben, der in einer Lagune im Landesinneren gefangen ist, nach dem Helfer der WFFT bereits suchen. Die GRD hat finanzielle Unterstützung für die Rettung dieses und weiterer Meeressäuger angeboten.

www.delphinschutz.org

Eier aus Käfighaltung ebenso stark mit Dioxin belastet wie Eier aus Freilandhaltung
BUND empfiehlt Eier aus Bio-Betrieben

(pur). Nicht nur Eier aus Freilandhaltungen sind mit Dioxin belastet, auch Eier aus Käfighaltungen überschreiten mindestens ebenso häufig die amtliche Höchstmenge. Darauf weist der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Baden-Württemberg, hin. Dieses Ergebnis geht aus den Messungen der Jahre 1999 bis 2003 hervor, die die Bundesländer an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit gemeldet haben.

Bei 93 Ei-Proben aus Freilandhaltung wurde in acht Fällen eine Überschreitung der EU-Höchstmenge von 3 Nanogramm Dioxin pro kg Fett festgestellt. Bei 66 Proben aus Käfighaltungen lagen sechs Proben über dem Grenzwert. In Prozent umgerechnet ergibt das bei Freilandeiern 8,6 % Grenzwertüberschreitungen, bei Käfigeiern sogar 9,1 %.
Besser haben die Bio-Eier abgeschnitten, die in den vergangenen Tagen häufig in einem Atemzug mit Freiland-Eiern genannt wurden: Bei 26 Proben wurde überhaupt keine Grenzwertüberschreitungen festgestellt. Lediglich in einem Fall wurde der Warnwert von 2 ng/kg überschritten. "Wer die Messergebnisse vorurteilsfrei prüft, erkennt schnell: Nicht nur der Tierschutzaspekt spricht für Freilandhaltung. Die Eier aus dieser Haltungsform sind nicht stärker mit Schadstoffen belastet als Käfig-Eier", betonte BUND-Landesgeschäftsführer Michael Spielmann. "Vor allem aber gilt: mit Eiern aus Bio-Betrieben ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite."

Dass Eier aus Käfighaltung ebenso belastet sind, wie Eier aus Freilandhaltung deutet nach Auffassung des BUND darauf hin, dass die Hühner das Dioxin nicht nur über den Boden aufgenommen haben können. Hühner in Käfighaltungen müssen das Dioxin auch über das Futter aufgenommen haben. Aufgabe der Behörden und der Tierhalter sei es nun, die Belastungspfade aufzudecken und auszuschalten. Der Umweltverband fordert deshalb die Landesregierung auf, die Standorte der Betriebe bekannt zu geben, aus denen die belasteten Eier stammen. "Dass der Raum Kehl durch die Straßburger Müllverbrennung mit Dioxinen belastet ist, ist seit langem bekannt" erläutert Spielmann. " Es wäre interessant zu erfahren, ob die anderen belasteten Ei-Proben ebenfalls aus dem Umfeld von Müllverbrennungsanlagen und ähnlichen Dioxinquellen stammen."
www.bund.net/bawue