Religion und Religionen allgemein
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Das Eine
Göttliche Möge das Eine, welches "Unser Vater" für die Christen ist, Jehova für die Juden, Allah für die Muselmanen, Ahura Mazda für die Zarathustrier, Aarhat für die Jainas, Buddha für die Buddhisten, Brahma für die Hindus, "Nichts" für die Advaitiker, möge dieses allmächtige und allumfassende Eine, das wir alle sind, dem Ganzen den Frieden und uns das eine Herz offenbaren. Mariam Sura frei nach Vivekananda |
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Die Bahá'í-Religion: Unsere Welt befindet sich in einem Zeitalter des Umbruchs. Zu allen Zeiten waren es die Religionen, die in solchen Augenblicken den Menschen die wichtigsten geistigen Impulse gaben. Durch Religionsstifter, wie Moses, Christus, Buddha oder Mohammed. Bahá'u'lláh anerkennt die ihm vorausgegangenen Religionsstifter als Gottgesandte und führt die Reihe der Offenbarungen Gottes für unser Zeitalter fort. Er stiftete die Bahá'í-Religion. Die Bahá'í-Religion bestätigt den geistigen Kern der bisherigen Hochreligionen und sie erweitert ihn um diejenigen Elemente, die als neue Impulse für die Entwicklung zu der der Einheit der ganzen Menschheit unentbehrlich sind. Die Schriften Bahá'u'lláhs haben dabei für die Bahá'í die gleiche Bedeutung wie die Bibel für die Christen oder der Koran für die Moslems: Sie vermitteln das Wort Gottes. Was das Charakteristische und Neue an der Bahá'í-Religion ist, können Sie auf den folgenden Seiten lesen. Der Gründer und Prophet: Was für die Juden Moses, für die Christen Christus, für die Buddhisten Buddha und für die Muslime Mohammed ist, das ist Bahá'u'lláh (arabisch für "Herrlichkeit Gottes") für die Bahá'í. So wie die Religionsstifter die vor ihm wirkten, brachte er den Menschen das Wort Gottes. Und zwar entsprechend dem Entwicklungsstand der Menschen, mit passenden Zielen und Schwerpunkten. Bahá'u'lláhs Schriften bilden die Grundlage der Bahá'í-Religion. Sie ist die jüngste in der jahrtausendealten Geschichte der Hochreligionen. Bahá'u'lláh wurde 1817 in Persien geboren. Weil er eine vom Islam unabhängige Religion verkündete, wurde er ins Gefängnis geworfen und verbannt: zuerst nach Bagdad, dann nach Konstantinopel, nach Adrianopel und schliesslich in die Gefängnisstadt Akka in der Bucht von Haifa (siehe Bild). Bis zu seinem Lebensende im Jahre 1892 wohnte er unweit von Akka. Alle Bemühungen der Regierung und Geistlichkeit seines Heimatlandes, ihn zu unterdrücken, schlugen fehl: Sein Glaube verbreitete sich über die ganze Welt. Heute bekennen sich über fünf Millionen Menschen in aller Welt zu Bahá'u'lláh. Mehr Infos: www.bahai.de Forum zum Thema www.geistigenahrung.org
ist ein interreligiöses Diskussionsforum mit über
Mehr Infos zum Thema: www.sinnverlag.de |
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