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Advaita

Weitere Infos auch unter

Bewusstsein - Satsang - Meister - Meditation

 

Advaita heißt 'Nicht-Zweiheit' und Vedanta 'Ende des Wissens'.

In freier Übersetzung bedeutet es, dass alles Wissen in der Erfahrung der Nicht-Dualität von Geist und Materie seinen Abschluß findet.

Advaita ist eine philosophische Richtung aus Indien, die das unteilbare Eins-Sein beinhaltet. Während anderswo zwischen Schöpfung, Schöpfer und Geschöpfen unterschieden wird, gibt es im Advaita nur das Eine, das sich in unendlich vielen verschiedenen Formen manifestiert. Somit ist letztendlich die Wahrnehmung irgendeiner beliebigen Form, der Wahrnehmende und das Wahrgenommene Objekt ein in seiner Essenz unteilbares Ganzes.

Berühmte Vertreter sind Shankara und in neuerer Zeit Ramana Maharshi, Nisargadatta Maharaj, Papaji und andereSiehe auch: www.satyaa-pari.com

http://www.relinfo.ch/satsang/info.html
http://www.religio.de/ei/info/ost/adv.html

http://www.advaitaforum.de/


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mit Büchern,CD's, etc. zum Thema


Nisargadatta Maharaj

 

Advaita und Wissenschaft

Eine Theorie, die Spiritualität und Wissenschaft vereint

Dr. med. Nitin Trasi
Mumbai (Bombay), Indien...lesen...

Links zum Thema:

Advaita Yoga ist ein ganzheitliches System, welches von mir für den modernen Menschen unserer Zeit entwickelt wurde. Da in diesem System auf Kultur bedingte Rituale und Dogmen verzichtet und die Individualität des einzelnen Menschen berücksichtigt wird, steigt die Nachfrage nach Advaita Yoga kontinuierlich an. Artikel und Interviews in Fachzeitschriften, Berichte in Radio und TV sowie der gute Absatz unserer Bücher dokumentieren diesen Trend.www.advaita-yoga.de

Das Magazin zum Thema: advaita Journal - Essenz östlicher und westlicher Spiritualität. Eine Zeitschrift wie ein Buch Erscheint zweimal jährlich, 84 Seiten, Preis: 7,80 € Erhältlich bei: www.advaitamedia.com

Advaita Yoga ist ein ganzheitliches System, welches von mir für den modernen Menschen unserer Zeit entwickelt wurde. Da in diesem System auf Kultur bedingte Rituale und Dogmen verzichtet und die Individualität des einzelnen Menschen berücksichtigt wird, steigt die Nachfrage nach Advaita Yoga kontinuierlich an. Artikel und Interviews in Fachzeitschriften, Berichte in Radio und TV sowie der gute Absatz unserer Bücher dokumentieren diesen Trend.
http://www.yogaadvaita.org/deutsch/text/advaita-de.shtml


Dr.Vijai S.Shankar
Wer ist Dr.Vijai S.Shankar? In den Augen des Betrachters erscheint Dr.Vijai S.Shankar im mittleren Alter.Er ist eine Verkörperung von Mitgefühl,die ADVAITA bekannt macht.Er weist darauf hin,daß jede 'Vorstellung'lediglich eine Reise in das Reich toter Gedanken ist,die sich das EINE nicht vorstellen können,das LEBENDIG ist.Er legt dar:"Wie will eine erleuchtete Glühbirne die Dunkelheit kennen?Sie würde die Dunkelheit nur erkennen,wenn sie teilweise erleuchtet wäre. Aber eine nur teilweise leuchtende Glühbirne ist natürlich unmöglich." Wo arbeitet Dr.Shankar? "Das Leben ist ein einziges Fließen",sagt Dr.Shankar."Kein Raum für unterscheidende einzelne Aktivitäten,ausser im Reich der Unwissenheit.Alle Bewegungen beschreiben den Tanz des Lebens.Niemand hat jemals gearbeitet." Biographie Aufzeichnungen des Gedächtnissen zeigen Dr.Shankar als Arzt.Er erhielt seinen PhD in London.Dr.Shankar findet sich selbst in der Rolle eines Hinweisenden auf die Wahrheit mehr auf Bitten anderer als auf eigene Initiative hin.Seine Weisheit teilt er seit etwa sieben Jahren auf seinen weltweiten Reisen mit.Er wird dabei begleitet von Kalpna Dave. Welche Art der Erkenntnis erfuhr er und wann? Dr.Shankar wiederholt ständig:"Während Erfahrungen innerhalb des Verstandes erscheinen erfährt die Wahrheit sich selbst als 'das Erfahren der Erfahrung'."Life is whole,a flow of 'Experiencing'itself.This flow is LOVE and not the need to be LOVED." Publikationen Dr.Shankar:THE ILLUSIONS OF LIFE beschreibt 21 Illusionen aus unserem Alltag,wie "Geburt ","Tod ","Geld ","Verstand ","Gedanken ","Zeit ","Ego ","Angst ","Probleme " usw..Er beweist uns in dem Buch mit wissenschaftlicher Genauigkeit ihre Existenz als Illusion. www.kaivalyapublications.com Mehr über Dr.Shanakar siehe : www.ksashram.org

Mein Name ist Elias Satyananda und ich möchte euch meine neue Homepage über Advaita vorstellen. http://advaita.piranho.de

Der Finale Dialog Wolfgang Bernards Lehrmethode per e-mail im Platonischen-Dialog-Stil, basierend auf Nicht-Dualität (Advaita Vedanta), Zen und Sufismus. http://www.finaldialogue.com

Advaita - Auflösen des Dualismus
Dies bedeutet, dass es nur eine höchste Wirklichkeit gibt. Sie wird Brahman genannt, das höchste Wesen. Brahman ist unendlich, allgegenwärtig und absolut, deshalb kann ihm nichts hinzugefügt werden und es gibt auch keinen Ort, wo er/es nicht präsent ist. Da Brahman in seiner Erscheinungsform nicht dual ist, gibt es keinen Menschen, kein Tier und keine Welt, die sich außerhalb seiner selbst befindet. Er/es transzendiert alle Gegenteile und Beschreibungen. Die Realität unserer Welt (jagat) ist damit relativ und steht der absoluten Natur von Brahman gegenüber. In diesem Sinne und im Vergleich mit Brahman ist die Welt unwirklich. Unwirklich meint hier trügerisch, wie ein Traum, der seine eigene subjektive Realität hat, aber trügerisch ist im Vergleich mit dem Wachzustand. Die letzte der drei Thesen behauptet, dass die wahre Natur eines jeden Wesens Brahman ist. Avidya, die ursprüngliche spirituelle Unwissenheit, ist verantwortlich dafür, dass wir unsere wahre Identität vergessen haben und fälschlicherweise annehmen, dass wir kleine begrenzte Individuen sind.
Die Lösung
Die praktische Anwendung von Advaita Vedanta ist Jnana Yoga, der Yoga des Wissens oder der Weisheit. Es ist der direkte Weg die Wahrheit von Advaita zu erfahren, indem man das eigene innere Selbst verwirklicht, genannt Atman. Jnana Yoga ist der schwierigste Weg von allen Yogapfaden, aber viele andere Techniken können uns helfen das Ziel, die Selbstverwirklichung, zu erreichen. Dies sind verschiedene Yogatechniken, wie zum Beispiel Hatha Yoga, die in vier Pfade eingeteilt sind. weiter lesen....

“East meets West – West meets East”Ein Interview mit dem Hamburger Advaita-Lehrer und Autor OM C. Parkin ...lesen...

 



Das Selbst

O Meister,

sage mir, wie ich

Loslösung, Weisheit

und Befreiung finde!

Wenn du frei sein willst,

dann wisse: Du bist das Selbst,

der Beobachter aller Dinge,

das Herz des Bewusstseins.

Vergiss deinen Körper,

sitze still in deiner Bewusstheit.

Dann bist du sofort glücklich,

still für immer,

frei für immer,

formlos und frei,

jenseits der Sinne,

der Beobachter aller Dinge.

Sei glücklich!

Richtig oder falsch,

Freude oder Leid,

das alles gehört nicht dir.

Nicht du handelst,

und nicht du genießt.

Du bist überall,

frei für immer,

auf ewig und wahrhaft frei,

der Beobachter aller Dinge.

Doch wenn du glaubst,

von allem getrennt zu sein,

bist du gebunden.

Wisse, wer du bist:

reines Bewusstsein.

Mit der Glut dieser Überzeugung

v erbrenne den Wald der Unwissenheit.

Befreie dich vom Leiden

und sei glücklich.

Meditiere über das Selbst,

über das Eine ohne Zwei,

über das höchste Bewusstsein.

Bewusstheit

 

Gestern lebte ich

verwirrt und in Illusionen.

Doch heute bin ich wach,

makellos und gelassen, jenseits der Welt.

Den Körper und die Welt

habe ich abgelegt.

Was bekomme ich dafür?

Ich sehe das unendliche Selbst

wie Zucker im Zuckerrohrsaft.

Ich bin der süße Saft.

Zwei aus einem:

Das ist die Wurzel des Leidens!

Ich habe erkannt,

dass ich eins ohne zwei bin,

reines Bewusstsein, reine Freude,

und dass die ganze Welt eine falsche

Sicht hat.

Es gibt keine andere Arznei!

Durch Unwissenheit

hielt ich mich einst für gebunden.

Aber ich bin reines Bewusstsein.

Ich lebe jenseits aller Unterschiede

in ewiger Meditation.

Der wahre Suchende

 

Der Weise kennt das Selbst,

und er spielt das Spiel des Lebens.

Doch der Narr lebt in der Welt

wie ein Lasttier.

Der Weise versteht das Wesen der Dinge.

Sein Herz wird nicht beschmutzt

von richtig oder falsch,

gleichwie der Himmel,

den kein Rauch je beschmutzt.

Er ist reinen Herzens und weiß,

dass die ganze Welt das Selbst ist.

Wer könnte ihm verwehren

zu tun, was er will?

Der Geist

 

Der Geist begehrt dies

und trauert über jenes.

Er umarmt ein Ding

und verabscheut ein anderes.

Bald spürt er Zorn,

bald spürt er Glück.

Auf solche Weise bist du gebunden.

Doch wenn der Geist nichts begehrt

und über nichts bekümmert ist,

wenn er ohne Freude und Zorn ist

und nichts ablehnt,

weil er nichts festhält,

dann bist du frei.

Wo kein Ich ist,

dort bist du frei.

Wo ein Ich ist,

dort bist du gebunden.

Vergiss das nie.

Es ist so einfach.

Nimm nichts an

und lehne nichts ab.

Nichts ist von Dauer,

nichts ist wirklich.

Denke daran!

Gib es auf.

Sei still.

Lass alle Gegensätze los,

und sei glücklich,

egal was geschieht.

So erfüllst du dich selbst.

Meister, Heilige, Suchende -

jeder sagt etwas anderes.

Nur wer leidenschaftslos ist,

der wird still.

Der wahre Meister wägt ab.

Leidenschaftslos sieht er,

dass alle Dinge eins sind.

Die Natur der Dinge,

die Essenz des Bewusstseins

lernt er verstehen.

Eine glückliche Fügung,

ein Weib oder ein Freund,

ein Haus oder viel Land,

Reichtum und Besitz -

alles ist ein Traum,

ein Taschenspielerstück,

ein vorüberziehendes Schauspiel!

Nach wenigen Tagen ist alles fort.

Lass es nur gehen!

Halte nichts fest.

Stille

 

Alle Dinge entstehen,

erleiden den Wandel

und müssen vergehen.

Das ist ihr Wesen.

Wenn du das weißt,

wühlt nichts mehr dich auf,

und nichts tut dir weh.

Dann wirst du still.

Es ist so leicht.

Gott schuf alle Dinge.

Es gibt nur Gott.

Wenn du das weißt,

schmilzt das Verlangen dahin.

Wenn du an nichts haftest,

dann wirst du still.

Heute lacht dir das Glück,

morgen ist Unglück dein Los.

Wenn du das weißt,

begehrst du nichts

und trauerst um nichts.

Alles, was du tust,

bringt Freud oder Leid,

Leben oder Tod.

Wenn du das weißt,

handelst du frei,

ganz ohne Bindung.

Denn was kannst du erreichen?

Furcht ist der Ursprung des Leidens,

es gibt keinen andern.

Wenn du das weißt,

wirst du vom Leiden frei,

und die Gier schmilzt dahin.

Du wirst eins,

vollkommen, unteilbar.

"Ich bin in allem,

ich bin im Brahman

und in einem Grashalm."

Wenn du das erkennst,

denkst du nie wieder

an Erfolg oder Fehlschlag

und an den unsteten Geist.

Du bist rein.

Du bist still.

Meditation brauchst du nur,

wenn falsche Ideen

dich ablenken.

Weil ich das weiß,

finde ich Erfüllung.

Nichtwissen ist der Ursprung

des Tuns und des Nichttuns.

Weil ich das weiß,

finde ich Erfüllung.

Ich nehme nichts an.

Ich lehne nichts ab.

Und ich bin glücklich.

Weil ich weiß,

tue ich nichts.

Ich tue nur, was zu tun ist,

und ich bin glücklich.

An diesen Körper gefesselt,

hält der Suchende daran fest,

nach etwas zu streben

oder still dazusitzen.

Aber ich denke nicht mehr:

Der Körper ist mein.

Und ich denke nicht mehr:

Der Körper ist nicht mein.

Wenn ich schlafe, sitze, gehe,

widerfährt mir weder Gutes noch

Schlechtes.

Ich gehe, sitze, schlafe,

und ich bin glücklich.

Ob ich kämpfe oder ruhe -

nichts ist gewonnen oder verloren.

Gelöst hab ich mich

von der Freude des Sieges,

vom Leid des Verlierens.

Und ich bin glücklich.

Die Freude kommt und geht.

So oft habe ich gesehen,

wie wankelmütig sie ist!

Der Narr

 

Draußen ein Narr,

drinnen von Gedanken befreit.

Ich tue, was mir gefällt.

Und nur wer mich mag,

versteht meine Art.

Das reine Bewusstsein

 

Losgelöst von den Sinnen,

bist du frei.

Wenn du an etwas haftest,

bist du gebunden.

Wenn du das verstehst,

kannst du tun, was dir gefällt.

Wer das versteht,

der wird stumm,

auch der kluge, geschäftige Mensch

der wohlgesetzt reden kann.

Er tut nichts mehr.

Er gibt Ruhe.

Kein Wunder, dass jene,

die nach Vergnügen trachten,

dies nicht gern hören!

Du bist nicht dein Körper.

Dein Körper ist nicht du.

Du bist es nicht, der tut.

Du bist es nicht, der genießt.

Du bist reines Bewusstsein,

der Beobachter aller Dinge.

Wenn du nichts mehr erwartest,

dann bist du frei.

Wohin du auch gehst,

sei glücklich.

Hätte der Körper Bestand

bis ans Ende der Zeit,

oder würde er heut noch vergehen:

Was wäre gewonnen oder verloren?

Du bist das unendliche Meer,

in dem alle Welten steigen und fallen

mit seinen Wogen.

Du hast nichts zu gewinnen

und nichts zu verlieren.

Warum also glaubst du,

du könntest etwas festhalten

oder loslassen?

Das kannst du nicht!

Die Welt ist entstanden

aus Unwissenheit.

Nur du bist wirklich.

Alles ist ein Teil

deines Selbst,

sogar Gott.

Du bist reines Bewusstsein.

Du findest Frieden.

Störe nie deinen Geist

mit Ja oder Nein.

Sei still.

Du selbst bist Bewusstsein.

Was nützt dir das Denken?

Gib die Meditation auf,

für immer,

halte nichts in deinem Geist fest.

Du bist das Selbst,

und du bist frei.

Vergiss alles

 

Mein Kind,

lies die heiligen Schriften

und diskutiere sie,

soviel du willst.

Aber in deinem Herzen

lebst du erst dann,

wenn du alles vergisst.

Das Streben ist die Wurzel des Leidens.

Aber wer versteht das schon?

Nur wenn du das Glück hast,

diese Lehre zu verstehen,

findest du Freiheit.

Du kümmerst dich um dieses,

und vernachlässigst jenes .

Doch wenn der Geist aufhört,

das eine am andern zu messen,

giert er nicht mehr nach Lust.

Er sehnt sich nicht mehr nach Reichtum

und religiösen Pflichten,

die Erlösung versprechen.

Wenn das Verlangen nicht schwindet,

entwickeln sich Neigungen:

Manches gefällt dir, anderes nicht.

Sie sind die Wurzeln und das Geäst

dieser Welt.

Losgelöst von allem

 

Wer die Wahrheit kennt,

ist nie unglücklich in der Welt,

denn er füllt das Universum aus.

Es gibt nur wenige Menschen

mit offenem Geist,

die Reichtum und Freude,

Pflicht und Freiheit,

Leben und Tod

weder suchen noch scheuen.

Ein solcher Mensch

wünscht sich weder das Ende der Welt

noch ihr Weiterbestehen.

Einerlei, was geschieht,

er lebt immer im Glück,

denn er ist wahrhaft gesegnet.

Jetzt, da er versteht,

findet er Erfüllung.

Er sieht und er hört,

er berührt und er riecht,

und er ist glücklich.

Einerlei, wer ihm naht:

eine reizvolle Frau

oder der Tod in Person,

er bleibt unbewegt.

Ihm ist alles gleich:

Mann oder Frau,

Glück oder Unglück,

Freude oder Leid.

Es gibt keinen Unterschied.

Er bleibt gelassen.

Die Welt fesselt ihn nicht mehr.

Er überschreitet die Grenzen

des menschlichen Wesens.

Er spürt weder Mitleid

noch den Wunsch zu schaden,

weder Stolz noch Demut.

Nichts stört seine Ruhe,

nichts kann ihn überraschen.

Denn er ist frei,

er begehrt oder verabscheut

nichts in der Welt.

Er nimmt alles, wie es kommt.

Sein Geist haftet an nichts.

Sein Geist ist leer.

Ob er meditiert oder nicht,

er ist ohne Sorge,

er bleibt unerschüttert

vom Kampf zwischen Gut und Böse.

Er ist losgelöst von allem,

allein.

Sein Geist schmilzt dahin,

und mit ihm vergehen

Trugbilder und Träume

und die Blindheit des Auges.

Was ist er geworden?

Es gibt keine Namen.

Er hat Freiheit erlangt,

nimmt sich nichts mehr zu Herzen,

weder Pflichten noch Wünsche.

Er hat nichts zu tun,

als sein Leben zu leben.

Wenn etwas dich ablenkt,

übst du Konzentration.

Doch nichts lenkt den Meister ab.

Er hat nichts zu erfüllen -

denn was könnte er noch erreichen?

Er benimmt sich wie jedermann

und ist doch innerlich anders.

Er sieht kein Fehl an sich selbst,

er irrt nicht vom Weg ab,

Meditation braucht er nicht.

Er ist wach und erfüllt,

frei von Verlangen.

Es ist falsch zu sagen

"Er ist",

und falsch zu sagen

"Er ist nicht".

Er sieht beschäftigt aus,

aber er tut nichts.

Ob er sich bemüht

oder still ist,

er bleibt unerschüttert.

Er tut, was zu tun ist,

und er ist glücklich.

Er hat keine Wünsche,

hat seine Ketten gelöst

und geht auf Luft.

Er ist jenseits der Welt,

jenseits von Freude und Leid.

Sein Geist bleibt stets kühl.

Er lebt, als hätte er keinen Körper.

Sein Geist ist kühl und rein.

Er ist glückselig im Selbst.

Er strebt nicht nach Entsagung.

Er vermisst nichts.

Sein Geist ist leer.

Er tut, was ihm gefällt.

Er ist kein gewöhnlicher Mensch.

Ehre und Unehre bedeuten ihm nichts.

Er findet Freiheit im Leben,

doch er handelt wie gewöhnliche Menschen.

Aber er ist kein Narr.

Glücklich und weise

gedeiht er in der Welt.

Nichts lenkt ihn ab,

darum meditiert er nicht.

Er ist ungebunden,

darum sucht er keine Freiheit.

Selbst wenn er still ist,

ist der Selbstsüchtige beschäftigt.

Selbst wenn er beschäftigt ist,

ist der Selbstlose still.

Wenn ein Tor die Wahrheit hört,

ist er verwirrt.

Wenn ein Weiser die Wahrheit hört,

geht er nach innen.

Vielleicht sieht er aus wie ein Narr,

aber er ist nicht verwirrt.

Im Streben oder in der Stille,

der Narr findet nie Frieden.

Doch der Meister findet ihn,

weil er weiß, wie die Dinge sind.

In dieser Welt

probieren die Menschen viele Wege.

Und doch übersehen sie das Selbst,

den Geliebten.

Der Narr wird niemals frei,

auch nicht in Konzentration.

Doch der Meister geht nicht fehl.

Weil er weiß, wie die Dinge sind,

ist er frei und beständig.

Der Narr will Gott sein,

darum findet er ihn nie.

Der Meister lebt immer im Frieden,

weil er weiß, wie die Dinge sind.

Wenn du erkannt hast,

dass du nichts tust, nichts genießt,

kommen die Wellen des Geistes zur Ruhe.

Der Meister bewältigt den Alltag

in vollkommenem Gleichmut.

Er ist glücklich, wenn er sitzt,

glücklich, wenn er spricht und isst,

glücklich im Schlaf,

im Kommen und Gehen.

Er kennt sein wahres Wesen,

darum tut er, was zu tun ist,

ohne die Ruhe zu verlieren

wie gewöhnliche Menschen.

Er kennt keine Sorgen.

Auszüge aus der Ashtavakra-Gita, die Bestandteil der Veden ist

 

 

 

 

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Ramana Maharshi

 

 

 

Beiträge zum

Thema:

 

Du bist einzig!

"Wahrlich, du bist einzig.

Warum erkennst Du das nicht?

Du lebst gleichermaßen in allem.

Alle Suche gilt dir.

Du bist unerschöpflich.

In allem, was geschieht,

drückst du dich aus.

Für dich gilt keine Unterscheidung.

O Göttlicher, wie solltest du unterscheiden,

zwischen Tag und Nacht?

Begreife das Selbst

Als andauernd, ohne Unterbrechung

Und allem zugrunde liegend.

Ich bin das, was meditiert,

und das, über das man meditiert.

Wie kann man das Unteilbare teilen?

Das, was außen ist und innen

Bist du.

Du bist erhaben,

immer und in jeder Lage.

Warum also lässt du dich täuschen

Und warum irrst du

Hin und her wie ein Geist?

Es gibt keine Verbindung

Noch Trennung

Für dich oder mich.

Du bist nicht du.

Ich bin nicht ich.

Die Welt ist nicht die Welt.

Tatsächlich ist alles

Nichts als Selbst.

Du bist nicht das,

was die fünf Sinne ausmacht:

Klang, Berührung, Farbe,

Geruch und Geschmack.

Noch haben sie teil

An deiner Natur.

Du bist die höchste Wahrheit.

Warum also sorgst du dich? "

Aus der Avadhuta Gita (Lüchow Verlag)

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Das Selbst

O Meister,

sage mir, wie ich

Loslösung, Weisheit

und Befreiung finde!

Wenn du frei sein willst,

dann wisse: Du bist das Selbst,

der Beobachter aller Dinge,

das Herz des Bewusstseins.

Vergiss deinen Körper,

sitze still in deiner Bewusstheit.

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