Hinduismus

Im Gegensatz zu den anderen Weltreligionen gibt es im  Hinduismus keinen gemeinsamen Gottesdienst. Der religiöse Alltag eines Hindus wird vielmehr von persönlichen Gebeten, Meditationen, Anbetung von Götterbildern und vereinzelten Opferungen von Naturprodukten. Hinzu kommt dass jeder Hindu während seines Lebens mehrmals an den Ganges oder an Wallfahrtsorte mit großen bekannten Tempeln pilgert. Außerdem gibt es im Hinduismus ausgeprägte religiöse Feste und eine andere Bestattungszeremonie als in unserer Kultur.

DER GANGES

Der Ganges wird in Indien als heiliger Fluss verehrt. Das bedeutendste Pilgerzentrum am Ganges befindet sich im Nord-west-indischen Varanasi . In Varanasi sind auf einer Länge von 6 km Steintreppen am Ufer des Ganges angelegt. Über diese Treppen können die Hindus in den Ganges zu gelangen um ihr Reinigungsbad zu vollziehen. Dieses Reinigungsbad dient hauptsächlich zur......
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Links zum Thema:

Saint Goswami Shri Balendu Ji Maharaj

Vedamagazin bringt Artikel rund um das uralte, zeitlose Menschheitswissen der Veden, das in Indien überliefert und heute dem Westen zugänglich gemacht wird: Ayurveda, Vastu, Meditation, Yoga, Vedische Wissenschaft, Kultur und Astrologie. www.vedamagazin.de

Jeder ist willkommen und herzlichst eingeladen, den Krishna-Tempel zu besuchen. Im Tempel werden die wichtigsten Fragen der Menschheit kompetent und allumfassend beantwortet
http://www.Krishna-Tempel.de

V EDISCHE PHILOSOPHIE UND KULTUR

Die vedische Kultur ist die älteste Hochkultur der Menschheit. Die vedische Kultur hat ein umfangreiches Werk von Schriften hervorgebracht, die man als die Veden bezeichnet. Ihr Name leitet sich von dem Sanskritwort veda ab, das \'Wissen\' bedeutet.

Eine Kultur des Wissens ist genau das, was wir als Wissenschaft bezeichnen. Die Veden befassen sich mit allen denkbaren Themen menschlichen Wissens und menschlicher Kultur. So gibt es vedische Texte über Musik, Architektur, Mathematik, Theater, Politik, Medizin, Philosophie, Geschichte, Logik, Ernährungswissenschaften, Astronomie, Astrologie, Raumfahrt und vieles mehr, doch das zentrale Thema, das all diese Texte zu einer Einheit zusammenfügt, ist das Streben nach Selbst- und Gotteserkenntnis.

Das Ziel der vedischen Schriften ist es, den Menschen zu spiritueller Erkenntnis zu führen, und die Kultur, die auf diesen Schriften aufgebaut ist, gibt dem Menschen die optimalen Voraussetzungen, um das so formulierte Ziel des menschlichen Lebens zu erreichen.

Die Vielfalt der philosophischen Ansichten und der verschiedenen Wege zur Selbsterkenntnis, die in den vedischen Schriften enthalten sind, ist ein Ausdruck menschlicher Vielfalt. Die Veden haben keinen vorgefertigten Weg, der für jeden Menschen paßt, sondern fächern ein unbegrenztes Spektrum verschiedener Wege und philosophischer Betrachtungsweisen auf, die die Menschen entsprechend ihrer unterschiedlichen Bewußtseinsentwicklung und Neigungen ansprechen und inspirieren, sich zu erheben. Diesem Spektrum liegt jedoch ein einheitliches System des Wissens zugrunde.

Mehr Artikel und Informationen zur Vedischen Philosophie unter

www.veden-akademie.de


SANSKRIT - die Sprache der Veden

Obwohl Jahrtausende alt, behält das Sanskrit bis heute seine Aktualität und Lebendigkeit. Die meisten philosophischen und wissenschaftlichen Texte des vedischen Indiens sind in dieser Sprache verfaßt. Mantras und Yantras bedienen sich ihres machtvollen Klangsystems, und der heutige indische Sprachschatz gründet überwiegend auf Sanskrit. Es ist außerdem die Wurzel unseres indoeuropäischen Sprachraumes.

Das Wort „Sanskrit“ bedeutet „veredelt“ oder „geschmückt“. Sanskrit ist eine geformte Sprache. Der Name ist so zu verstehen, dass das Sanskrit eine verfeinerte Sprachform darstellt, die in erster Linie nicht die materiellen Gegebenheiten beschreibt, sondern Einblick in die Geheimnisse der vedischen Geisteswelt gewährt.

Den Veden zufolge ist Klang der Ursprung der Schöpfung dieses Universums. Der Urklang im Form einer einzigen Silbe, die in ihrer Einfachheit die Kraft der gesamten Schöpfung in sich trägt. Diese Silbe wird als Pranava, als die Lebenskraft des Universums bezeichnet und besteht aus den drei Buchstaben a, u und m.

Klang und Bedeutung sind im Sanskrit viel enger miteinander verbunden als in anderen Sprachen, so dass jedes Wort - auch ohne es zu verstehen - eine unmittelbare Wirkung auf das Bewusstsein des Zuhörers hat. Diese Einheit von Bedeutung und Klang heißt auf Sanskrit shabda.

Infomaterial Sanskrit-Fernstudium & Artikel über Sankrit - www.veden-akademie.de Auf diesen Seiten führen wir Sie in die faszinierende Welt der Vedischen Astrologie. Sie können hier völlig kostenfrei Einblicke in dieses System nehmen, verschiedene Horoskope online berechnen lassen und Möglichkeiten finden, Schwachstellen durch geeignete Maßnahmen oder Korrekturmittel auszugleichen und noch vieles mehr! www.astroved.de

 

Sri Ganapati Sachchidananda in Geseke bei Paderborn 26. bis 31. Juli. Dieses Jahr haben wir wieder die Freude, dass Sri Swamiji uns, auf dem Rückweg von einer USA-Reise, für eine Woche in Deutschland besucht. Wir werden wieder im Gästehaus Dicke Birken in Geseke bei Paderborn sein.

Besuchsprogramm im Gästehaus Dicke Birken
Im Zentrum des Programms vom 26. bis 31. Juli steht ein Kurs über die Guru oder Bhagavad Gita. Dieser Kurs wird von Sri Swamiji persönlich gegeben! Möglicherweise wird er unterstützt von einem oder zwei Referenten. Wir versuchen, einen Kurs speziell für Kinder und Jugendliche zu organisieren. Dieser ist nicht kostenpflichtig. Am Samstag gibt es ein Konzert und am Sonntag eine Ganapati-Homa zum Abschluss. Zudem wird es jeden Morgen außer Samstag eine Sri Chakra Puja geben.

Die Bhagavad Gita (Gesang des Erhabenen Sri Krishna) ist der bekannteste Teil des seit Urzeiten berühmten indischen Epos "Mahabharata". In dem Gesang des Erhabenen steht Arjuna, der Königssohn, auf dem Schlachtfeld zwischen Gut und Böse und weiß aus eigener Kraft nicht mehr weiter. Er wendet sich in seiner Not und seinen Zweifeln an Sri Krishna, seinem Gott und Meister. Ihn bedrücken die letzten Fragen eines rechtschaffenen Lebens und die Fragen nach dem Sein, dem Selbst, Gott. Hier beginnt der Gesang. In 18 Strophen erläutert Sri Krishna seinem Schüler Arjuna seine Fragen.
Dabei geht er auf alle wichtigen Aspekte der großen Yogasysteme ein: Karma Yoga, Bhakti Yoga und Jnana Yoga.

Wir selbst sind Arjuna, wenn wir uns den wirklich wichtigen Fragen der menschlichen Existenz zuwenden. Das Schlachtfeld von Kurukshetra ist unser eigenes Lebensfeld, wo sich die letzten Fragen nach dem Leben / der menschlichen Existenz formen. Sri Krishna stellt den Meister dar, der durch seine eigene Erfahrung und Weisheit diese beantworten kann.
Die Bhagavad Gita ist keine "religiöse" Schrift im herkömmlichen Sinne, nur für Inder oder Hindus aufgeschrieben. Da sie den Fragen der menschlichen Existenz nachgeht, hat sie universellen Charakter.
Sri Ganapathi Sachchidananda Swamiji wird ausgewählte Verse in Begleitung seiner indischen Musikgruppe singen und deren Bedeutung ausführlich erläutern/kommentieren.

Guru Gita: In allen östlichen Traditionen ist das Meisterprinzip zentraler Bestandteil des spirituellen Weges. Das indische Pendant hierzu ist der „Guru“. Ganz gleich welcher Art der Religionsausübung, welche geistig-spirituelle Praxis die Menschen in Indien verfolgen, immer wird der Guru mit verehrt. So sind, wie vor langer Zeit immer noch die Fragen aktuell:
Was ist der Guru? Was ist ein Schüler? Wie verhält sich der Guru? Wie verhält sich der Schüler?
Wie verehrt der Schüler den Guru? Was gibt der Guru dem Schüler?

Die Verse der GURU GITA geben zeitlose Antworten, die das indische Leben tief prägten. Eingerahmt wird das Werk von einem Gespräch zwischen der Göttin Parvati und ihrem Gatten Shiva. Sie bittet Shiva für die Menschen das Prinzip des Guru zu erläutern.
Schon mehrmals hat Sri Swamiji in seiner lebendigen, humorvollen und weisen Art die Guru Gita vorgetragen, indem er die Verse im Original singt und jeden Vers übersetzt und erläutert. So manche Menschen mögen sich an einen solchen Kurs 1990 in Ratingen erinnern.
„Selbst wenn ihr sehr gut gebildet seid, müsst ihr euch immer daran erinnern, dass da eine unsichtbare Energie ist, welche euch hilft. Wir folgen dem Guru, damit Er uns hilft, diese unsichtbare Energie zu verstehen.
Wenn ihr einmal verstanden habt, werdet ihr voll von Glückseligkeit sein.“
Sri Swamiji, 2004

Sri Swamiji ist bekannt für seine Liedervorträge: Mit seiner ausdrucksvollen Stimme singt er Vers um Vers aus Werken der klassischen indischen Geistesliteratur, die er auf seine äußerst lebendige, humorvolle und weise Art zu erläutern versteht.
Dabei greift er Themen mitten aus dem Leben auf oder bereichert seine Ausführungen mit Anekdoten, Geschichten und Gleichnissen aus der indischen Mythologie.

Veranstalter:
Datta Yoga Center Germany e.V.
Emanuel-Leutze-Str. 1
D-40547 Düsseldorf
Tel./Fax: ++49-211- 5367451
www.dycgermany.de


www.hinduismus.de

www.der-hinduismus.de

www.payer.de

www.relinfo.ch

www.sinnverlag.de

Krishna Tempel Deutschland




Namahatta

Rasa Viharini d.d.

Yudhistira Prana Das

bei Novikovski

Luisenstraße 34

63067 Offenbach (nähe HBH)

0176/24418053

Eröffnung 21.05.04, 15:00 h

ISKCON-Tempel Abentheuer

 

Goloka Dhama

Böckingstraße 4a

D-55767 Abentheuer

Sanga Büro

Tel 0049 - (0) 67 82-107898

Fax 0049 - (0) 67 82-107248

oder Tel. 0049 - (0) 67 82-980436

Mail: info@goloka-dhama.de
http://www.goloka-dhama.de /

 

 

ISKCON Berlin

www.krsna-is-cool.de )

http://www.harekrishna.at/site/deutsch/iskconberlin/

ISKCON-Tempel Berlin

Kastanienallee 3 (hinterhaus)

Prenzlauerl berg / 10435 Berlin

tel.+49(0)30.44357296

info@harekrishna.at

 

ISKCON-Tempel Kiel

Bhakti-Treffen in Kiel

c/o Bhakta Frank

Kiel & Umgebung

Tel.: (0431) 32 62 9

e-mail: bhakti@krishnaloka.de

 

ISKCON-Temple Hanover

Bhakti-Feste

c/o H.W. Quast

Dammstraße 22

30419 Hannover

Tel.: (0511) 676 63 78

e-mail: Quast@alligatorfarm.de

 

ISKCON-Tempel Heidelberg

Heidelberg Emmertsgrund

Forum 5, Wohnung 4, Heidelberg Emmertsgrund, Tel:+(49)-6221-384553, E-mail:

vipula.ss@pamho.net

 

ISKCON-Templefarm Jandelsbrunn

Nava-Jiyada-Nrsimha-Ksetra, Zielberg 20,

94118 Jandelsbrunn

0858-316/ -391175

http://www.bhaktiyogacentre.net/index-de.html

 

ISKCON-Tempel Hamburg

Bhakti-Yoga-Zentrum

Eiffestraße 422

20537 Hamburg

Telefon: 0049-(0)40-4102848

eMail: Vaidac@aol.com (Vaidyanath das)

 

ISKCON Köln

http://www.krishna-tempel.de /

Krishna-Tempel Köln

c/o Kesava dasa

Taunusstraße 40

51105 Köln-Gremberg

Tel.: (0221) 830 37 78, 830 12 41

e-mail: ISKCON.Koeln@pamho.net

 

ISKCON-Temple Stuttgart

Regelmäßige Bhakti-Treffen

c/o Bhakta Damir

Jeden 2. und 4. Sonntag im Monat "Sonntagsfest"

Treffen ab 14.30 Uhr im Nebenraum des Stuttgarter Ganesha-Tempel

Reinsburgstr. 96/1 (Hinterhof)

70197 Stuttgart

Tel.: (0711) 601 95 06

 

ISKCON-Temple Bochum

Regelmäßige Bhakti-Treffen

c/o Ramasundara das

Hattinger Straße 774

44879 Bochum

Tel.: (0243) 942 11 24

Krishna in Weimar

http://home.t-online.de/home/krishnainweimar/

 

ISKCON-Gruppe Weimar

Tel./ Fax 03643 776502

kdkaviraj.pda@web.de

 

ISKCON Wiesbaden

http://www.iskconwiesbaden.de /

ISKCON-Tempel Wiesbaden

Wiesbadener Freie Kunstschule , 2. Etage

Schwalbacherstraße 72. Bus Linie 6

Tel. 06120-3028

Email: Dina.Sharana.ACBSP@pamho.net

 

ISKCON München

http://www.krishnatempel.de /

ISKCON-Tempel München

c/o Kunjavihari das

Wachenheimer Straße 1

81539 München

Tel.: (089) 68 80 02 88

e-mail: munich@pamho.net

Internet: www.krishnatempel.de

http://www.veden-akademie.de /

 

Veden-Akademie "Burg Schöna"

Hirschgrund 94

01814 Schöna

Deutschland

Tel.: 035028-80088, 85855

Fax: 035028-85851

E-Mail: ganga@veden-akademie.de

 

Krishna Tempel online

www.iskcon.de

www.krishna-culture.de

www.gour-ni-times.de

http://www.radiokrishna.com/index.php?newlang=german

www.krishna.de

http://sankirtan.gauranga.de (Bhakti Site, not only ISKCON)

www.rgbec.com

www.saranagati.net

www.blservices.com

http://gour-ni-times.de / Deutsches Magazin

 

www.omjesus.de

über Jesus und Krishna

 

Gurus, Spirituelle Meister

http://de.geocities.com/abhagaur2000/
Spiritualmaster_Guru_Meister.htm

 

Die spirituellen Universitäten :

http://de.geocities.com/abhagaur2000/
Spiritual_University_Academy.htm

http://de.geocities.com/vaishnavanews/vaishnavastudies.htm

 

Tempel Restaurant:

Restaurant: http://www.krishna-tempel.de/krishna6.htm

Vedisches Restaurant von Afghanen geführt in Köln.

http://govindam.net /

 

Weitere Links:

http://de.geocities.com/abhagaur2000/linklist.htm

 

Ein Mega Info über das vedische Kochen findest Du unter:

http://de.geocities.com/abhagaur2000/
Spirituelle_vegetarische_Rezepte_links

viele, viele vedische Kochrezepte

Eine gute Sammlung von karmafreien Kochrezepte (mmh... lecker)

(einfach den Link kopieren und in Deinen Browser eingeben.)

http://www.iskconwiesbaden.de/VedischeKochkunst.htm

 

Vaisnava Care:

http://www.ayurvediccancertherapy.com /

http://www.ayuryog.com /

http://www.bhaktivedantahospital.com /

http://www.amritaveda.com /

http://www.unesco.org/webworld/mdm/1997/eng/india/india.html

http://www.buddhiyoga.org / !!!!!!!!!!!!!!!!!!!

http://www.vaisnavascare.com /

http://www.allvedya.com /

 

weitere Homepages:

http://de.geocities.com/hemangaji/Sanaveda.html

http://www.gour-ni-times.de/Alle%20Hefte/Low-Parade/Low-Parade.htm

http://www.gour-ni-times.de/Alle%20Hefte/Low-Parade/Low-Parade2.htm

 

bookmarks, essential links:

http://de.geocities.com/artforyou/linksforyou.htm

http://de.geocities.com/hemangaji/bookmark.html

http://de.geocities.com/hemangaji/ayurveda.htm

http://de.geocities.com/ayurveda_bookmarks/bookmark.html

http://de.geocities.com/hspornhauer/Sozialwesen.htm

http://de.geocities.com/hspornhauer/Bewusstsein.htm

http://www.myfamily.com/isapi.dll?c=Site&htx=Main&siteid=wNVEAI&lfl=LFLSite

Webseiten für die Frau:

http://de.geocities.com/abhagaur2000/free_veda_online_pool.htm

http://de.geocities.com/abhagaur2000/FREE_Spiritual_ONLINE_MEDIA.htm

 

Hier gibts viele schöne spirituelle Computeranimationen

http://de.geocities.com/abhagaur2000/Bookmarks_for_vrindadevidasi108.htm

http://de.geocities.com/abhagaur2000/Bookmarks_for_Engel_Veda.htm

 

Tempelschloss in Belgien

www.radhadesh.com

www.bhaktivedantacollege.com

http://www.grottesdehotton.com/HTMLPages/FrameSet_EN.htm

besonders im heißen Hochsommer kann man mit der Familie einen schönen

Ausflug in die dem Schloss naheliegenden Grotten unternehmen. Es gibt auch

viele Angbote für Sportsfreunde, oder einfach nur wandern in den Ardennen.

http://de.geocities.com/abhagaur2000/ISKCON_Tempel_Castle_Schloss.htm

alle spirituellen Schlösser und Tempel Europas und Übersee

 

 

 

 

 

 

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......Abwaschung der Sünden und wird fälschlicherweise oft mit der christlichen Taufe verglichen. Neben dem Reinigungsbad dient der Ganges außerdem zu hygienischen  Waschungen und angeblich gut wirkenden Trinkkuren . Ein weiteres Ritual das am Ganges vollzogen wird ist das abrasieren der Haare. Diese abrasieren der Haare ist von der Stellung der Gestirne abhängig und sollte nicht vor dem siebtem Lebensjahr vollzogen werden. Das Haaropfer ist oft Zeichen besonderer Trauer und wird deshalb oft in der "Stadt des Sterbens" vollzogen.

Varanasi ist außerdem für Lichtfest im November sehr bekannt. An diesem Fest schicken Frauen deren Männer welche spurlos verschwunden sind aus Sehnsucht schwimmende Lichter den Ganges hinunter. Diese Lichter sollen dem Mann  symbolisieren dass er zurückkehren möge oder falls verstorben als letzter Gruss dienen.

DIE LEICHENVERBRENNUNG

Tausende Menschen kommen jährlich nach Varanasi um dort zu sterben, um die Asche ihrer Verwandten den Ganges zu übergeben oder an den Ufern des Ganges eine Leich zu verbrennen. Da für eine Leichenverbrennung rund 300 Kilogramm trockenes Holz benötigt werden und Holz in Indien rar ist, ist diese Zeremonie sehr kostspielig. Diese Leichenverbrennung findet in Varanasi statt, weil die Hindus in ihren Glauben eine vorbestimmte Wiedergeburt anstreben. Da Varanasi der Ort ist an dem den Hindus die Sünden vergeben werden können, ist es naheliegend die Leichen hier zu verbrennen. Die eigentliche Verbrennungszeremonie kann mehrere Stunden dauern und wird von dem Ehepartner oder dem ältesten Sohn durch das Entzünden des Scheiterhaufens begonnen. Bei der Verbrennungszeremonie ist darauf zu achten dass erst mit dem Knacken des Schädels der bei der Geburt eingeführte Geist wieder heraussteigt.

ALLATAGS RITEN

Die Hindus führen ihre wichtigsten Riten zu Hause durch, wobei die Familie die Gemeinde bildet. Jeden Morgen soll der Hindu Richtung Osten sitzen, Wasser schlürfen und sein Morgengebet sprechen. Dieses Morgengebet bilden einige Verse der Veda und sie sollen die Freude bei der Meditation und den Glanz der Sonne zum Ausdruck bringen. Außerdem gibt es noch fünf weitere Opfer die vom Hausvater vollzogen werden können :

1. lesen heiliger Texte ( brahmayajna)

2. Ausgießen  von Wasser zu Gunsten der Vorfahren (pitryajna)

3.Verbrennung von Milchprodukten und Reis im Feuer (devayajna)

4.das Füttern der Tiere (bhútayajna)

5. die Gastfreundschaft (nryajna)

ab 500 v. Chr.

Aus der vedischen Religion entstandene eigene Richtung, der mit circa 80 Prozent die Mehrheit der indischen Bevölkerung angehört und die darüber hinaus in vielen Teilen der Welt verbreitet ist, u. a. in Nepal, Bangladesh, Indonesien, Sri Lanka, Pakistan, Malaysia, Südafrika, Mauritius, den USA und England. Das persische Wort Hindu wurde von Sanskrit saindhava; indisch sindhu ("Fluss" oder genauer der Indus) abgeleitet und bezeichnete im 5. Jahrhundert v. Chr. die Bewohner jenes Landes nach seinem Fluss, dem Indus. Die Hindus bezeichnen sich selbst als "jene, die an die Veden glauben" (siehe Veda) oder als "jene, die den Weg (Dharma) der vier Klassen (Warnas) und Lebensstadien (Ashramas) befolgen".

Die Veränderung, die sich seit der Vedischen Zeit(1300-1000 v.Chr.) vollzog, tritt am augenfälligsten in der Zunahme der Götterwelt in Erscheinung. Zwar werden vedische Götter, wie Agni, Mitra, Varuna, Soma noch verehrt, aber sie sind durch persönliche Gestalten immer mehr in den Hintergrund gerückt worden. Das ursprüngliche Pantheon (Oberster Ort, Gericht) wurde durch neue persönliche Götter bestückt.

Die beiden für die Folgezeit zentralen Neuerungen sind die Einsamkeits- oder Alleinheitslehre verbunden mit dem Erlösungsgedanken und die Lehre von der Wiedergeburt in einer neuen Gestalt, die aus den im früheren Leben vollbrachten Taten resultiert.

Der Hinduismus ist eine der bedeutendsten Weltreligionen, nicht nur was die Zahl seiner Anhänger betrifft (ca. 700 Millionen), sondern auch aufgrund des großen Einflusses, den er seit etwa 300 v. Chr., während seiner langen Entwicklungsgeschichte, auf die vielen anderen Religionen ausübte. Der Hinduismus, der in hohem Maße dazu neigt, fremde Elemente aufzunehmen, wurde seinerseits von diesen unterschiedlichen Religionen beeinflusst, was zum größten Teil zu seinem ausgeprägten Synkretismus, d. h. zu der Vielzahl von Glaubensformen und Praktiken, führte. Neben der hinduistischen Lehre führten insbesondere die geographischen und wirtschaftlichen Bedingungen in Indien dazu, dass sich der Hinduismus zu einem sozialen und religiösen System entwickelte, das alle Aspekte des menschlichen Lebens bestimmt.

Da die Schriften des Hinduismus mehr von den Taten der Menschen als von ihrem Denken handeln, findet man, obwohl es nur wenige Praktiken und Glaubensformen gibt, die von allen ausgeübt werden, eine weitaus größere Übereinstimmung im Verhalten der Hindus als in ihrem Glauben. Neben der Rezitation der Gayatri-Hymne bei Morgengrauen gibt es keine festgelegten oder vorgeschriebenen Gebete. Die meisten Hindus verehren Shiva, Vishnu oder die weibliche Gottheit Devi. Darüber hinaus werden von Dörfern und einzelnen Familien Hunderte von kleineren lokalen Gottheiten angebetet. Es gibt einige wenige Praktiken, die bei fast allen Hindus üblich sind: die Hochachtung gegenüber ihren Priestern, den Brahmasamadsch, und die Verehrung der Kuh, das Verbot Fleisch, insbesondere Rindfleisch, zu verzehren sowie die Eheschließung innerhalb der Kaste (Jati), wobei die Hoffnung auf männliche Nachkommen vorherrscht. Neben der Hierarchie des Gesellschaftssystems, die untrennbar mit der Religion verbunden ist und jeder Person ihren Platz im einheitlichen Gefüge zuweist, gibt es im Hinduismus weder ein Lehrgebäude noch die Hierarchie einer religiösen Institution.

Die höchste kanonische Autorität aller Hindus ist die Vedanta (Abschluss der Veden). Um 600 v. Chr. begann die Entstehung der Upanishaden , jener mystisch-philosophischen Meditationen über den Sinn des Lebens und das Wesen des Universums.

 

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NATURWISSENSCHAFT UND SPIRITUALITÄT

Aus der Sicht der empirischen Wissenschaft betrachtet bleibt das Bewusstsein ein Geheimnis.

Ebenso wie die materialistische Wissenschaft dem Bewusstsein eine Randstellung zuweist und versucht, es durch materielle Begriffe zu erklären, so weist die spirituelle Wissenschaft der Materie eine untergeordnete Bedeutung zu.

Die verbleibenden Rätsel der Materie, der Zeit, der universellen Konstanten und der Evolution erfordern ein tieferes Eindringen in die spirituellen Zusammenhänge.

Marcus Schmieke stellt in seinem Werk „Das letzte Geheimnis“ die Behauptung auf, dass die Naturwissenschaft auf eine spirituelle Grundlage gestellt werden muss, die ihr im Rahmen einer umfassenden spirituellen Wissenschaft ihren Platz und ihre Funktion zuweist.

Das vedische Verständnis geht immer über eine solche mechanistische Beschreibung hinaus, weil es die Überseele und ihre verschiedenen spirituellen und materiellen Funktionen in den Mittelpunkt aller Betrachtungen und Beschreibungen stellt und jedes untergeordnete mechanistische Verständnis durch die Wechselwirkung von Materie und spiritueller Energie ergänzt.

Artikel und Bücher über Naturwissenschaft und Spiritualität:

www.veden-akademie.de