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"Geschichten tun im Herzen gut."

 

 

 

 

 

Das perfekte Herz

Eines Tages stand ein junger Mann mitten in der Stadt und erklärte, er habe
das schönste Herz im ganzen Tal. Eine große Menschenmenge versammelte sich, und sie alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt Es gab keinen Fleck oder Fehler in ihm. Ja, sie alle gaben ihm Recht, es war wirklich das
schönste Herz, das sie je gesehen hatten. Der junge Mann war sehr stolz und prahlte noch lauter über sein schönes Herz.

Plötzlich tauchte ein alter Mann vor der Menge auf und sagte: »Nun, dein
Herz ist nicht mal annähernd so schön wie meines.« Die Menschenmenge und der junge Mann schauten das Herz des alten Mannes an. Es schlug kräftig, aber es war voller Narben. Es hatte Stellen, wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren. Aber sie passten nicht richtig, und es gab einige ausgefranste Ecken, genauer gesagt .... an einigen Stellen waren tiefe Furchen, wo ganze Teile fehlten. Die Leute starrten ihn an: Wie kann er behaupten, sein Herz sei schöner, dachten sie?

Der junge Mann schaute auf das Herz des alten Mannes, sah dessen Zustand und lachte: »Das ist wohl ein Witz«, sagte er, »dein Herz mit meinem zu vergleichen. Meines ist perfekt, und deines ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen.«

»Ja«, sagte der alte Mann, »deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals
mit dir tauschen. Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe
gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es ihnen, und oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle
meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau sind, habe ich einige
raue Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die
wir teilten.

Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das sind die leeren
Furchen. Liebe geben heißt manchmal auch, ein Risiko einzugehen. Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen, und auch sie erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde ... und ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen werden. Erkennst du jetzt, was wahre Schönheit ist?«

Der junge Mann stand still da, und Tränen rannen über seine Wangen. Er ging auf den alten Mann zu, griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an. Der alte Mann nahm das Angebot an und setzte es in sein Herz. Er nahm dann ein Stück seines alten, vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde im Herz des jungen Mannes. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte. Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fließen. Sie umarmten sich und gingen weg, Seite an Seite.

Narben auf dem Körper bedeuten, dass man gelebt hat....

Narben auf der Seele bedeuten, dass man geliebt hat....

 

(Geschichte aus einem Aura Buch von Nina Dul ; und
dort stand, das ein Urheber nicht bekannt ist. Dies wurde uns von Dirk Lindemann übermittelt)

 

Inhalt:

Das perfekte Herz

Der Baumwollfaden

Mit Gott zu Mittag essen

Das Opfer

Das Ende ist ein Neubeginn

Der Traumjob

Die Kraft der Liebe

 


Der Baumwollfaden

"Es war einmal ein kleiner Baumwollfaden, der hatte Angst, dass es nicht ausreicht, so, wie er war: ,,Für ein Schiffstau bin ich viel zu dünn", sagte er sich, ,,und für einen Pullover zu kurz. An andere anzuknüpfen, habe ich viel zu viele Hemmungen. Für eine Stickerei eigne ich mich auch nicht, dazu bin ich viel zu blass und farblos. Ja, wenn ich ein Goldfaden wäre, dann könnte ich eine Stola verzieren oder ein Kleid. Aber so? Es reicht hinten und vorne nicht. Was kann ich schon? Niemand braucht mich. Niemand mag mich - und ich selber am wenigsten."

So sprach der kleine Baumwollfaden und fühlte sich traurig und niedergeschlagen in seinem Selbstmitleid.

Da klopfte ein Klümpchen Wachs an seine Tür und sagte: ,,Lass dich doch nicht so hängen. Ich hab da eine Idee: Wir beide tun uns zusammen. Für eine Weihnachtskerze bist du zwar als Docht zu kurz und ich habe dafür nicht genug Wachs, aber für ein Teelicht reicht es allemal. Es ist doch viel besser, ein kleines Licht anzuzünden, als immer nur über Dunkelheit zu jammern!" Da war der kleine Baumwollfaden ganz glücklich, tat sich mit dem Klümpchen Wachs zusammen und sagte:,,Nun hat mein Dasein doch einen Sinn!"

Vermutlich gibt es noch mehr kurze Baumwollfäden und kleine Wachsklümpchen auf unserer Welt; deshalb lasst uns uns zusammentun und gemeinsam die Welt erleuchten!

Was einem die Geschichte letztlich bewusst macht, hängt von jedem Einzelnen selbst ab. Es lohnt sich auf alle Fälle, intensiver und in aller Stille darüber nachzudenken.

Übermittelt von Peter Hahn

 

Inhalt:

Das perfekte Herz

Der Baumwollfaden

Mit Gott zu Mittag essen

Das Opfer

Das Ende ist ein Neubeginn

Der Traumjob

 

 

 

 

Mit Gott zu Mittag gegessen ...

Es war einmal ein kleiner Junge, der unbedingt Gott treffen wollte. Er ahnte, dass der Weg zu dem Ort, an dem Gott lebte, sehr lang sein musste. Also packte er sich einen Rucksack voll mit einigen Coladosen und mehreren Schokoladenriegeln und machte sich auf die Reise.

Er lief eine ganze Weile und kam in einen kleinen Park. Dort sah er eine alte Frau, die auf einer Bank saß und den Tauben zuschaute, die vor ihr nach Futter auf dem Boden suchten.

Der kleine Junge setzte sich zu der Frau auf die Bank und öffnete seinen Rucksack. Er wollte sich gerade eine Cola herausholen, als er den hungrigen Blick der alten Frau sah. Also griff er zu einem Schokoriegel und reichte ihn der Frau.

Dankbar nahm sie die Schokolade und lächelte ihn an. Und es war ein wundervolles Lächeln! Der kleine Junge wollte dieses Lächeln noch einmal sehen und bot ihr auch eine Cola an.

Und sie nahm die Cola und lächelte wieder – noch strahlender als zuvor. Der kleine Junge war selig.

So saßen die beiden stillvergnügt und schweigend auf der Bank im Park, aßen Schokoriegel und tranken Cola. Als es dämmerte spürte der Junge, dass müde er wurde, und er beschloss, zurück nach Hause zu gehen. Nach einigen Schritte hielt er inne und drehte sich um. Er ging schnell zurück zu der Frau und umarmte sie.

Die alte Frau war überglücklich und strahlte ihn an mit ihrem allerschönstes Lächeln.

Zu Hause sah seine Mutter die Freude auf seinem Gesicht und fragte: „Was hast du denn heute Schönes gemacht, dass du so fröhlich aussiehst?"

Und der kleine Junge antwortete: „Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen – und sie hat ein wundervolles Lächeln!"

Auch die alte Frau war nach Hause gegangen, wo ihr Sohn schon auf sie wartete. Auch er fragte sie, warum sie so fröhlich aussah.

Und sie antwortete: „Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen – und er ist viel jünger, als ich gedacht habe." Übermittelt von Anna Amrhein

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Inhalt:

Das perfekte Herz

Der Baumwollfaden

Mit Gott zu Mittag essen

Das Opfer

Das Ende ist ein Neubeginn

Der Traumjob

 

 

 

Das Opfer

Der Tag ist vorbei. Du fährst nach Hause. In den Radionachrichten hörst Du einen kurzen Bericht über ein Dorf in Pakistan, wo ein paar Einwohner plötzlich, auf sonderbare Weise, an einer Krankheit verstorben sind, von der noch niemand etwas gehört hat. Es ist keine Grippe. Drei oder vier Menschen sind tot. Das ist interessant für die Wissenschaft, man schickt ein paar Doktoren dort hin, um die Sache zu untersuchen. Du denkst nicht weiter darüber nach, aber als Du am Sonntag nach der Gemeinde nach Hause fährst, hörst Du einen neuen Bericht im Radio. Nur sind es jetzt nicht mehr drei Dorfbewohner, sondern 30.000 Menschen in den Hügeln des betreffenden Gebietes in Pakistan.

An diesem Abend kommt es im Fernsehen. Die Abendnachrichten bringen einen kurzen Bericht. Niemand hat bisher etwas von dieser Krankheit gehört. Als Du am Montagmorgen wach wirst, siehst Du, dass es mit großen Schlagzeilen in der Zeitung steht. Aber jetzt betrifft es nicht nur Pakistan. Es betrifft auch Indien, Afghanistan, Iran. Bevor Du weiter nachdenken kannst, hörst Du diesen Bericht überall, und man nennt es

\"SND\" - die geheimnisvolle Krankheit.

Tags darauf kommt der Präsident von Frankreich mit einer Ankündigung, die ganz Europa aufschreckt: Er schließt die Grenzen. Keine Flüge mehr aus Indien, Pakistan oder irgend einem anderen Land, in dem die Krankheit gemeldet wurde. An diesem Abend siehst Du dir die Nachrichten an, bevor Du zu Bett gehst. Dein Herz schlägt bis zum Hals, als Du eine französische Frau in der Sendung sagen hörst: \"Es liegt ein Mann in einem Krankenhaus in Paris, der an der geheimnisvollen Krankheit sterben wird.\" Sie ist also auch nach Europa gekommen! Panik bricht aus.

Soweit man weiß, merkt man erst nach einer Woche, dass man diese Krankheit hat. Danach hat man vier Tage lang seltsame Erscheinungen am Körper. Dann stirbt man. England schließt seine Grenzen, aber es ist zu spät. Auch da schlägt die Krankheit unbarmherzig zu. Es ist Dienstagabend, als der Präsident von Amerika die folgende Ankündigung macht: \"Keine Flüge mehr aus Europa und Asien, weil dadurch eine Gefahr für die Volksgesundheit droht. Wenn Familienmitglieder dort sind, sei das bedauerlich. Sie können nicht hierher kommen, bevor ein Heilmittel für diese Krankheit gefunden ist.\" Binnen vier Tagen ist die ganze Welt in eine unbeschreibliche Panik gestürzt. Menschen fragen hysterisch, was wohl passiert, wenn die Krankheit bei ihnen ausbricht. Geistliche Würdenträger verkündigen, dass es eine Strafe Gottes ist.

Am Donnerstagabend bist Du in einer Gebetsstunde im Hauskreis, als jemand herein gerannt kommt und schreit: \"Stellt das Radio an! Stellt das Radio an!\" Die Menschen hören gebannt auf den Radiobericht: Zwei Menschen liegen in der Universitätsklinik Frankfurt; auch sie sterben an dieser geheimnisvollen Krankheit. In ein paar Stunden weiß es jeder im Land. Wissenschaftler arbeiten 24 Stunden an Tag, um ein Gegenmittel zu finden. Nichts wirkt. Überall in Deutschland dringt die Krankheit vor. Von Hamburg über Hannover bis München. Auch in Amerika ist die Krankheit inzwischen ausgebrochen.

Und dann kommt plötzlich ein Bericht in den Nachrichten: Der Code ist geknackt. Es kann ein Heilmittel gefunden werden. Es muss aus einer Blutprobe von jemandem hergestellt werden, der noch nicht mit der Krankheit infiziert ist. Über alle Radiostationen und Fernsehkanäle werden die Menschen aufgerufen, ins nächste Krankenhaus zu gehen, um ihr Blut untersuchen zu lassen. Die Menschen gehen in Massen in die Krankenhäuser, um diesem dringenden Aufruf nachzukommen. Als Du mit Deiner Familie am späten Freitagabend im Krankenhaus ankommst, stehen dort schon lange Schlangen.

Krankenpflegepersonal und Ärzte stechen in den Finger und kleben kleine Etiketten auf die Proben. Deine Familie ist schon dran gewesen. Du wirst gebeten zu warten, bis Dein Name aufgerufen wird und Du nach Hause gehen kannst.

Plötzlich kommt ein junger Mann gerannt, der schreit und mit einem Papier wedelt. Er ruft einen Namen. Du kannst es nicht verstehen. Wieder ruft der Mann. Dann zieht Dich Dein kleiner Sohn an der Jacke und sagt: \"Papa, das bin ich!\"

Bevor Du kapierst, packen sie Deinen Sohn und nehmen ihn mit in ein Behandlungszimmer. \"Sein Blut ist sauber, sein Blut ist perfekt. Wir wissen sicher, dass er die Krankheit nicht hat. Wir denken, dass er die richtigen Bluteigenschaften hat.\" Fünf angespannte Minuten später kommen Doktoren und Krankenschwestern. Sie weinen und umarmen sich gegenseitig, manche lachen sogar. Es ist zum ersten Mal seit einer Woche, dass Du jemanden lachen siehst. Ein alter Doktor kommt auf Dich zu und sagt: \"Vielen Dank, mein Herr. Die Bluteigenschalten ihres Sohnes sind optimal. Es ist sauber, es ist rein, wir können damit das Gegenmittel herstellen.\"

Die Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Jeder jubelt und ist froh. Dann kommt der alte Doktor auf Dich und Deine Frau zu und sagt: \"Können wir sie eben mal sprechen? Wir waren uns nicht im Klaren darüber, dass der Spender ein Minderjähriger ist, und wir brauchen dazu Ihre Unterschrift.\" Du beginnst zu unterschreiben, als Du plötzlich siehst, dass die Anzahl an Blutfläschchen, die abgenommen werden muss, nicht eingetragen ist. \"Wie viele Flaschen?\"

Da verschwindet das Lächeln des alten Doktors, und er sagt: \"Wir hatten keine Ahnung, dass es sich um ein kleines Kind handelt. Wir waren darauf nicht vorbereitet. Wir benötigen sein ganzes Blut! Begreifen Sie denn nicht? Wir sprechen hier über die ganze Welt. Bitte unterschreiben Sie. Wir... wir alle haben es nötig!\"
\"Aber können Sie ihm denn keine Bluttransfusion geben?\"
\"Wenn wir sauberes Blut hätten, würden wir es tun. Würden Sie unterschreiben? Bitte?\"
In eisiger Stille unterschreibst Du. Dann sagen sie: \"Wollen Sie noch einen Moment zu ihrem Sohn, bevor wir beginnen?\"

    
    \"Papa, warum hast Du mich verlassen?\"
Kannst Du zurückgehen? Kannst Du zurückgehen in den Raum, wo er auf einem Tisch sitzt und sagt: \"Papa? Was wird hier gemacht?\"
Kannst Du seine Hände fassen und sagen: \"Junge, ich hab Dich ganz lieb, und ich werde aufpassen, dass niemals etwas mit dir passiert, was nicht unbedingt notwendig ist, verstehst Du das?\"
Und als der alte Doktor zurückkommt und sagt: \"Es tut mir leid, wir müssen anfangen. Überall in der Welt sterben Menschen\" - kannst Du dann hinaus gehen?

Kannst Du weggehen, während Dein Sohn fragt: \"Papa? Papa? Warum hast Du mich verlassen?\"

Und dann, in der folgenden Woche, als man die Zeremonie abhält, um Deinen kleinen Sohn zu ehren, während manche Menschen einfach liegen bleiben und ausschlafen, und manche Menschen nicht einmal kommen, weil sie zum Picknick fahren wollen, und andere kommen, als ob ihnen das alles einerlei wäre! Du würdest am liebsten aufspringen und schreien:

\"MEIN SOHN STARB FÜR EUCH! IST EUCH DAS WIRKLICH GANZ EGAL?\"
Ist es das auch, was Gott sagen will?

\"MEIN SOHN STARB FÜR EUCH! WISST IHR NICHT, WIE WICHTIG DAS FÜR MICH IST?\"
Wie kannst Du dieses Angebot ausschlagen und Dein Leben wegwerfen?

Andreas Schnabel

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Das Ende ist ein Neubeginn

Vergänglichkeit begleitet uns auf Schritt und Tritt. Kein Tag vergeht, an dem nicht unzählige kleine und manchmal auch große Dinge zu Ende gehen. Angenehmes und Unangenehmes vergeht. Manchmal erleben wir es als Befreiung und manchmal als Schmerz; mal feiern wir ein Ende, und ein andermal wehren wir uns verzweifelt gegen das Unvermeidliche.
Doch jedes Ende ist zugleich auch ein Neubeginn. Auch wenn wir das Neue oft noch gar nicht sehen können, ist es bereits im Ende enthalten. Wie im Winter, wenn die Pflanzen erst unsichtbar im Boden keimen, um dann im Frühjahr mit Kraft ans Licht zu drängen, so scheint manchmal das Leben nach einem Kahlschlag öde und leer und über lange Zeit bleibt das Neue, das ins Leben drängt, noch für uns verborgen.
Doch so sicher, wie der Frühling kommt und die Triebe plötzlich aus dem Boden spitzen, so sicher wird Neues in unser Leben treten. Wahrscheinlich anders, als wir es uns vorgestellt haben, aber ist das ein Fehler? Auch die Blumen sind jeden Frühling neu und einzigartig. Unsere Vorstellungen sind so begrenzt, so klein im Vergleich zu diesem ungeheuer gewaltigen und komplexen Vorgang, den wir Leben nennen. Was bleibt uns anderes übrig, als uns dieser Kraft, die dieses Leben hervorbringt, anzuvertrauen.
Vertrauen ist die Grundlage des Weges. Wie können wir annehmen, wie loslassen, wie uns öffnen und hingeben, wenn wir nicht vertrauen. Vertrauen bedeutet, zu fühlen, dass die Dinge schon irgendwie richtig sind, auch wenn wir sie nicht verstehen können. Dass das Leben schon weiß und für uns sorgt.
Nicht in der Weise für uns sorgt, dass es unsere Vorstellungen und unsere Wünsche bedient, sondern so, dass wir über unsere Vorstellung hinauswachsen und uns öffnen. Jede Lektion, die uns das Leben erteilt, ist eine kleine oder große Aufforderung, uns zu öffnen und hinzugeben. So führt uns das Leben Schritt für Schritt in die Offenheit des absoluten Bewusstseins. Nur in dieser Offenheit finden wir Frieden und Stille.
Natürlich ist sich zu öffnen auch manchmal schmerzvoll. Vor allem dann, wenn wir das Gefühl haben, vom Leben aufgebrochen zu werden. Aber sich nicht zu öffnen heißt, nicht lebendig zu sein. Heißt, sich vor dem Leben zu verstecken und eingesponnen in persönliche Vorstellungen und scheinbarer Sicherheit zu verharren. Ist das weniger schmerzvoll?
...........
Nur das, was dich berührt, steht im Einklang mit deinem Wesen und bringt es zum Schwingen. Dein Lied wird erklingen, und wenn du darauf achtest, weist es dir den Weg im pfadlosen Land, das dieses Leben ist. Deshalb sorge dich nicht um Wege, die andere vorschlagen oder gehen, sondern achte auf die Resonanz deines Herzens.
So hast du gleich zwei Führer: das Leben und dein Herz. Das Leben hilft dir in jeder Situation, dich immer weiter zu öffnen, bis du die vollständige Offenheit deiner wahren Natur erkennst, und die Resonanz deines Herzens lässt dein persönliches Lied erklingen. Ein Gesang in den unendlichen Weiten des Seins.

Richard Stiegler , aus: „Kein Pfad"

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Traumjob - Eine Geschichte für göttliche Menschen

 
Goldie befand sich an einem schwierigen Punkt in ihrem Leben. Wieder
einmal. Sie fühlte sich schlecht und voller Angst und war der
Ansicht, ihr Leben wäre bedeutungslos. Sie fühlte sich alleine und
ungeliebt und absolut unbeachtet.

?Ich bin dessen so müde", seufzte sie tief und in einem mutlosen
Tonfall: ?Jetzt habe ich mein ganzes Leben gekämpft, habe mich
entwickelt und so viel über mich selber gelernt. Ich habe alle
spirituellen Lehren studiert, die es gibt, habe große und kleine
Schritte in meiner emotionalen Entwicklung gemacht und dennoch
funktioniert mein Leben nicht.

Ich bin hochintelligent, körperlich schön (wenn da nicht die 50
Pfund zuviel wären), reich beschenkt mit musischem und
künstlerischem Talent, kenne mich mit vielen Dingen wirklich gut
aus, habe Erfahrung in mehr Bereichen, als die meisten Leute in
ihrem ganzen Leben kennenlernen, bin 35 Jahre alt und bin innerlich
leer.

Ich habe keine Arbeit, die mir ein geregeltes Einkommen bietet, kein
Geld um meine Rechnungen und die Miete diesen Monat zu bezahlen,
keine Freunde in der Nähe, keinen Kontakt mit meiner Familie, kein
Auto.... Da ist NICHTS.

Ich hatte weder ein eigenes Haus, noch hab ich bisher irgendwo
gelebt, wo ich mich wirklich daheim gefühlt hätte. Ich weiß nicht
einmal ob sich all dieses Kämpfen wirklich lohnt. Lieber wäre ich
weniger spirituell, und könnte ein anständigeres Leben führen. Ich
wünschte die Dinge wären anders.

Goldie folgte oft ihrer inneren Wahrnehmung und diesmal hatte sie
diese auf ein Inselparadies geführt. Ohne Geld, ohne Arbeit und ohne
sonstige Mittel. Sie hatte das nicht wirklich in Frage gestellt, sie
wusste nur, dass sie aufgefordert war dort hinzugehen, und alles
würde seine Richtigkeit haben.

Eines Tages, als sie gerade so weit war, dass sie es nicht mehr
ertragen konnte, traf sie jemanden, der ihr ein faszinierendes
Angebot machte. Auf einem ihrer täglichen Spaziergänge am Strand,
während sie in der Brandung stand und mit den rollenden Wellen
spielte, die sich am Strand brachen, tauchte ein Mann neben ihr auf.

Er beobachtete ihr Spiel. Seine Anwesenheit und Nähe machte sie
nervös und so beschloss sie, ihn zu grüßen und ?Hallo" zu sagen. Er
nickte ein wenig und lächelte sie an. Sie fühlte sich noch unwohler
und fragte ihn deshalb: ?Kann ich Ihnen helfen?"


Es dauerte einen Augenblick, bis er antwortete und ihr Unwohlsein
verwandelte sich zu einem seltsamen Gefühl im Nacken. Sie wollte
sich gerade umdrehen und gehen, weil sie ihn als einen Psychopathen
abgestempelt hatte, der ihre körperliche Fülle mit dieser speziellen
widerlichen Lüsternheit begaffte, als er sagte:

? Warte. Entschuldige bitte. Ich wollte nicht, dass Du Dich unwohl
fühlst. Es ist nur, weil ich dachte Du würdest mich erkennen. Weil..
ICH kenne Dich sehr gut."

Sie sah ihn lange und intensiv an, und obwohl da irgendetwas in
seinen Augen war, das ihr bekannt vorkam war er ihr als Person
gänzlich unbekannt. Als sie ihn gerade fragen wollte wer er denn
wäre begann er zu sprechen:

?Ich bin Metatron, und wir beide kennen uns seit dem Beginn der
Zeit. Ich komme aus der geistigen Welt (höheren Bereich) und habe
mir heute einen Körper zugelegt, damit wir einige Zeit zusammen
verbringen können und Du Dich sicher fühlst."

Sie drehte sich um, um zu schauen, ob auch andere ihn sehen könnten,
als gerade das Frisbee eines Hundes vor seine Füße geworfen wurde.
Der Hund kam jaulend in großen Sprüngen angerannt. Metatron beugte
sich vor und hob das Frisbee auf. Der Hund jaulte begierlich, als
ob er sagen wollte: ?OK, ich bin bereit. Wirf ihn. Los geht's."

Metatron warf das Frisbee und das Hundeherrchen bedankte sich dafür.

?OK. Also können auch andere ihn sehen!" dachte Goldie so bei
sich. ? Gott sei dank bin ich dann wenigstens nicht die Einzige, die
Wahnvorstellungen hat, wenn er wirklich derjenige ist, der er
vorgibt zu sein!"

?Ich will ja wirklich nicht unhöflich sein oder so, aber wieso
sollte ich Dir trauen und Dir glauben?" fragte sie ihn.

?Dein Kopf braucht mir nicht zu trauen. Und zu glauben brauchst Du
mir auch nicht. Du hast die Wahl und einen freien Willen. Was sagt
Dein Herz, was Deine Gefühle?

?Nun, ich fürchte, meine Gefühle sagen, dass ich keinen Grund habe,
Dir nicht zu glauben und dass deine Energie sich wirklich gut
anfühlt. Also bin ich gewillt, diesen Gefühlen zu trauen. Zumindest
lang genug um abzuwarten, wie´s jetzt weitergeht." Sie trat einen
Schritt zurück. Nur um sicher zu gehen.

Metatron antwortete mit freundlicher und sanfter Stimme: ?Ich bin
heute hergekommen um Dir zu zeigen, wie sehr Du geliebt bist. Ich
habe Deinem Toben und Schreien zugehört. Habe zugeschaut, wie Du
Dich selbst bestraft hast und bin gekommen um Dir zu zeigen, dass Du
das alles nur DIR SELBER zufügst.

?Du hast um eine Arbeit gebeten, die Dich erfüllt und Deinen Wert
aufwiegt und die Dir genug Geld bringt um all Deine Wünsche zu
erfüllen. Du hast um Arbeit gebeten, die Deine Leidenschaft weckt,
die Dir Freude macht, und die Dich fühlen lässt, dass Du einen
wichtigen Beitrag leistest. Du hast um Arbeit gebeten, die Spaß
bringt, und in die Du all Dein Wissen und Deine Talente einbringen
kannst. Nun bin ich hier um Dir genau diesen Job anzubieten. Es gibt
eine zu besetzende Stelle, die wahrhaft göttlich dafür erschaffen
wurde um ganz genau zu Deinen Anforderungen zu passen. Bist Du
interessiert?"

Während er sprach, liefen Goldie kalte Schauer den Rücken rauf und
runter und sie hatte Gänsehaut am ganzen Körper. Ihr Herz schlug wie
rasend und ihr Gesicht begann zu leuchten. Es fühlte sich an, als
wäre das genau der Moment auf den sie ihr ganzes Leben gewartet
hatte. Es war wie ein Lotteriegewinn, oder die Goldmedaille bei
einem wichtigen Wettbewerb.

?Ob ich interessiert bin? Machst Du Witze?? Ich nehme an, Deine
Frage ist eine reine Formsache. Richtig? Du weißt schon, um meine
Erlaubnis auf einer spirituellen Ebene zu bekommen. Du kennst meine
Antwort schon!"

?Bitte, bitte, sag's mir, sag's mir!!" rief sie voller Aufregung.

Metatron setzte sich in den Sand. Goldie setzte sich neben
ihn. ?Also gut!" sagte er. ?Lass uns beginnen!"

?Zuallererst muss ich wissen, welches Gehalt Du haben möchtest?"

Verdutzt schaute sie ihn an. ? Solltest Du mir nicht erst mal
mitteilen, um welche Art Job es sich handelt, so dass ich weiß, was
mein Können wert ist? Ich will jetzt keine zu hohe oder zu niedere
Angabe machen. Außerdem würde ich annehmen, dass der Job schon ein
budgetiertes Gehaltsgefüge hat."

Er kicherte. "Aaahhh jaaaa.., geliebtes Wesen, das ist ein sehr
verbreiteter Glaubenssatz in euch verwestlichten Menschen. Lass mich
Dir versichern, dass dieser Job ALLES ist, was Du jemals wolltest.
Und Du kannst wirklich Deinen Preis ganz nach Deinem Geschmack
festlegen. Also ist die Antwort auf Deine Frage: NEIN! Ich brauche
Dir nicht zu sagen, was Dein Können wert ist.

Du musst MIR sagen, was Dein Können wert ist. Ich verstehe schon,
dass Dir das nicht leicht fällt, meine Liebe! Wenn Du einmal eine
Zeit erlebt hast, in der andere Dir sagten, dass Du wertlos bist,
ist es eine gewaltige Herausforderung Deinen eigenen Wert
anzuerkennen und zu ehren.

Goldie seufzte. ?Ja, ich habe verstanden. Natürlich war ist das
nicht so leicht. Natürlich hatte ich mit inneren Widerständen zu
kämpfen auf meinen Weg meinen Traum zu erfüllen. Warum kann denn die
Erfüllung nicht einfach nur leicht sein?"

Metatron lachte ein schallendes Lachen. Er lachte so als ob er
gerade die witzigste Geschichte seines Lebens gehört hätte. Und er
sagte: ?Liebste Goldie, gerade bemerke ich, dass ein Teil Deiner
Jobbeschreibung beinhaltet, dass alle Dinge leicht und einfach zu
tun sein müssen. Also wirst Du, wenn Du kämpfst, standhältst und
Dinge auf dem schweren Weg tust, Dein Gehalt verlieren. Bist Du
immer noch interessiert?

?Aber sicher bin ich das!" brach es verzweifelt aus ihr hervor. ?OK.
Ich hab's verstanden. Das ist alles nur ein Test und Du bringst mir
gerade eine neue Lektion bei. Kann es nicht endlich einmal genug
sein, mit den verdammten Lektionen?? Ich hab das so satt! Ich will
einfach nur glücklich sein. Ein göttlicher Mensch und geben!"

?Ist das alles was Du willst? Bist Du da wirklich sicher?"

?Jaaaaaaa" rief sie voll Frust.

?Du bittest um Lektionen mein geliebtes Wesen. Jedes Mal wenn Du so
tust, als würdest Du die Wahrheit nicht kennen. Du bittest um die
Lektionen jedes Mal wenn Du Dich selber verurteilst und vergisst,
dass Du bereits ein göttliches Wesen bist, dass Du bereits alles
gibst und dass Du -wenn Du willst- in jedem Moment Deines Lebens
glücklich sein kannst!"
?Okay, okay" antwortete sie mit einem sarkastischen Unterton in der
Stimme. ?Können wir jetzt mit meinem Job weitermachen?" Also gut..
ohne jetzt zu wissen, was dieser Job beinhaltet, ist's wirklich
schwierig zu sagen was er wert ist, und ob ich überhaupt gut genug
bin, den Job zu machen. Aber das, was ich für den Job haben will,
der mir vorschwebt sind ungefähr 50.000$ pro Monat. Ich weiß, dass
das vielleicht verrückt klingt. Aber das ist genau das, was ich
gerne haben würde, wenn's eine perfekte Welt gäbe. Und ich weiß,
dass ich das wert bin auf soo vielen unterschiedlichen Ebenen.
Besonders, wenn ich das vergleiche mit vielen der Topmanager,
Berühmtheiten und Reichen da draußen."

?Hervorragend!" antwortete Metatron. ?Also lege ich Dein Gehalt auf
50.000 $ pro Monat fest"

?Wirklich?" So einfach? Natürlich! Also sagst Du mir jetzt, was das
für ein Job ist?

?Ja, mein geliebtes Wesen. Nur eins möchte ich von dir noch wissen.
Du kannst aus diesem Job nicht gekündigt werden. Aber Du kannst
selber kündigen, wenn Du das möchtest. Wie auch immer. Wenn Du die
Arbeit mit Widerstand machst, unter Schwierigkeiten, unter Zwang
oder Stress, wird Deine Bezahlung reduziert. Es wird also auch
möglich sein, eine Zeitlang kein Gehalt zu bekommen, wenn Du Dich zu
weit vom Weg des geringsten Widerstandes wegbewegst! Wenn Du weißt,
dass Du nichts falsch machen kannst und nicht gekündigt werden
kannst, willst Du dann immer noch 100% leisten in diesem Job??"

?Aber sicher doch! Ich war schon immer ein guter und gründlicher
Arbeiter und habe nicht die Absicht, damit nun deshalb aufzuhören.
Ganz besonders dann nicht, wenn wir über meinen Traumjob sprechen
und dieses Wahnsinnsgehalt. Außerdem will ich es mir verdienen. Ich
würde mich nicht wohlfühlen, wenn ich so viel Geld annehmen würde
ohne das Gefühl zu haben, dass ich es auch verdiene."

?Also gut dann. Aber willst auch offen sein, wenn Dir klar ist, dass
Du Deine Ansicht von ?verdienen" ändern musst? Wenn Du denkst, es
heißt, dass Du lang und schwer und angespannt arbeiten musst, dann
ist das nicht Dein Job.

?Absolut! Ich hab's begriffen. Leicht. Ohne Anstrengung. Fliessen
lassen. Also bitte, sagst mir. Was für ein Job ist es und wann kann
ich anfangen?

?Also gut. Dann... Gratuliere. Du bist eingestellt. Der Job fängt
jetzt gleich an. Ab sofort bist Du der Manager der Liebe in Deinem
Leben. Um Dein Gehalt zu bekommen musst du folgendes tun: Liebe Dich
selber bedingungslos und zu jeder Zeit. D. h. du musst aufhören mit
Selbstverurteilung und Verhaltensweisen, die schädlich für Dich
sind. Halte Dich selbst dauerhaft in einem Zustand von Freude und
Glück. Wenn Du merkst, dass Du in niedrigere Schwingung fällst,
musst Du Dich selbst durch Deine Gefühle zurück Liebe und Freude
versetzen. Du bist verpflichtet etwas dafür zu tun. IRGENDETWAS. Um
das schlechte Gefühl zu verändern.

Ruf einen Freund an, der dich aufmuntern kann, bewege Dich, gehe
spazieren, schau Dir einen lustigen Film an, spiele im Wasser, im
Sand am Stand. Mach eine Rundfahrt, hör Deine Lieblingsmusik, spiel
mit einem Kind, spiel wie ein Kind z. B. schaukle auf einer
Schaukel, hüpfe auf einem Trampolin oder spiel ein Spiel. Es gibt
endlos viele Möglichkeiten, die Du machen kannst, die Dich zurück in
eine höhere Schwingung versetzen. Das wird die schwerste
Verpflichtung für Dich sein in den Zeiten, in denen es so aussieht,
als ob das Loch in dem Du sitzt so tief ist, dass Du kein Tageslicht
mehr erblicken kannst.

Schaffst Du das nicht, wird Dein Gehalt
reduziert werden. Also ist das der Zeitpunkt, an dem es am
allerwichtigsten für Dich ist, einen Ausweg zu finden. Wenn Du zu
lange im Loch sitzen bleibst, wirst Du dich selber wieder dort
befinden, wo Du ums Überleben kämpfst, weil dann der Geldfluss
stoppt. Diese Verpflichtung würde Dir nicht auferlegt werden, wenn
Du die Möglichkeit und Fähigkeit nicht hättest um sie auch einhalten
zu können. Das Gehalt wird immer wieder fließen, mit jedem Gefühl,
das in der Schwingung von Liebe ist.

Vertraue. Vertraue. Liebe. Vertraue Deinen Gefühlen. Vertraue Dir
selber. Vertraue Deiner Führung. Der Moment, in dem Du beginnst zu
misstrauen, ist der Moment in dem Du Deine Liebe-Schwingung
verlierst und in dem Dein Gehalt SOFORT gekürzt wird. Liebe andere
und noch wichtiger, habe Mitgefühl für alle. Erlaube ihnen ihre Reise
  Du kannst sie nur ehren für die Wahl der eigenen Reise. Ganz egal, wie sie aussieht.

Denke glückliche Gedanken. Denke freudvolle Gedanken. Denke
liebevolle Gedanken. Je mehr Liebe und Freude Du erlebst, desto mehr
Geld wird Dir von Deinem Gehalt ausbezahlt werden und es wird in
immer kürzeren Abständen kommen. Sobald Du die Dinge erschwerst oder
sie mit Widerstand und Anspannung tust, wird Deine Bezahlung
ebenfalls reduziert. Dein ?Einkommenspotential" ist ausschließlich
darauf ausgerichtet, wie Du Dich selber fühlst. Wenn Du Dir
erlaubst, damit aufzuhören, Dich gut zu fühlen, wirst Du
feststellen, dass der Geldfluss weniger wird. Es ist möglich ihn auf
Null zu reduzieren, wenn Du Dir erlaubst, dich selber zu
verurteilen, Dich schlecht zu fühlen, ärgerlich zu sein, krank oder
deprimiert zu sein. Wenn Du ständig alles in Deinem Leben
hinterfragst, aufhörst zu vertrauen oder vergisst, dass Du bereits
ein göttlicher Mensch und innig geliebt bist von allen Kreaturen.
Und jetzt... hast Du noch irgendwelche Fragen, geliebte Goldie?"

?Ja, hab ich. Eine Menge sogar! Warum fühle ich mich nicht gut
deswegen? Warum fühle ich mich nicht überwältigt vor Begeisterung.
Ich denke ich bin jetzt mehr verängstigt als begeistert. Ich
fürchte, das kann ich nicht. Ich fürchte, ich werde nie bezahlt. Ich
fühle mich unfähig und dass ich es nicht wert bin. Wie kann ich kann
ich erwarten auf dieser Welt zu existieren Geld dafür zu bekommen
nur dafür, dass ich mich gut fühle?? Das scheint absurd zu sein!"

Meine geliebtes Wesen, das ist exakt der Glaube auf den Menschen
Jahrtausende lang ausgerichtet waren. Glaubst Du, dass Du dazu
bestimmt bist, der Herde zu folgen und auf die selbe Art und Weise
zu glauben? Oder glaubst Du, dass Du dem folgen solltest, was Du
selber als richtig und gut und wahr und auf Liebe gegründet
empfindest? Frage Dich selbst, ob es in diesem Job irgendetwas gibt,
was nicht Dir entspricht. Frage Dich selber ob es in diesem Job
irgendetwas gibt, was Du mit irgendjemandem sonst besprechen musst.
Glaubst Du nicht, dass Du diesen Job machen kannst, ohne dass
irgendjemand wissen muss, dass das DEIN Geheimnis ist. DEINE Magie?"

?Aber wenn das wirklich möglich ist und wirklich sooo gut, dann
möchte ich das gerne mit andere teilen. Ich hasse es, gute Dinge von
anderen fernzuhalten.

?Geschätztes Wesen, wie kannst Du etwas teilen, was Du Dir nicht
zuvor für Dich selber getan hast?"

?Aber woher kommt dann das Geld? Wer bezahlt mein Gehalt?"

?Damit brauchst Du Dich nicht zu beschäftigen. Es wird in der Form
kommen, die zu der Schwingung passt in der Du es angesammelt hast.
Alles ist möglich. Glaube nicht, dass diejenigen von uns in den
höheren Bereichen, die an der Schwelle aller Schöpfung sitzen, das
wir nicht wissen würden, wie sich simples menschliches Geld
manifestiert. Vergiss nicht, dass Geld nichts Reales ist. Tausch ist
real. Geld ist nichts als Papier, ein materielles Tauschmittel. Es
ist ein Symbol. Es hat keine Bedeutung in den Augen der Schöpfung.
Ob es nun einen Wert von 1 $ oder von 1.000.000.000 $ repräsentiert.
Es ist nur eine gewachsene Erscheinung von höherer Schwingung. Das
ist wieder eine Frage des Vertrauens, geliebtes Wesen. Du musst
vertrauen, und dann musst Du erlauben und offen sein, zu empfangen.
Wenn Du verschlossen bist, wird es auch kommen, aber Du wirst den
Empfang übersehen.

Goldie seufzte noch einmal. Dann stand sie auf, klopfte den Sand von
sich ab. ?OK dann. Unterschreib!" und sie reichte Metatron ihre Hand
um ihm Hochzuhelfen und seine Hand zu schütteln.

Metatron drückte sie fest und gratulierte ihr. ?Da gibt's nur noch
eine kleine Formalität. Ich möchte, dass Du Deine Zusage in den Sand
schreibst und sie aussprichst um Dein Einverständnis zu dem Job zu
erklären.

Goldie kniete nieder und schrieb mit den Fingern, was er ihr
vorsagte:

Ich, Goldie bin ein göttlicher Mensch
Ich bin Liebe, ich bin geliebt.
Mein Job ist es, freudvoll und voll Liebe zu leben
Ich bin wertvoll und ich bin es wert
Und so ist es!


Sie stand auf und er forderte sie auf, es laut auszusprechen.


Sie drehte sich hin zur Brandung und zum azurblauen Meer und rief:

Ich, Goldie bin ein göttlicher Mensch
Ich bin Liebe, ich bin geliebt.
Mein Job ist es, freudvoll und voll Liebe zu leben
Ich bin wertvoll und ich bin es wert
Und so ist es!

Tränen der Freude flossen über ihr Gesicht und ihre Seele erkannte,
dass sie sich an ihre wahre Absicht erinnert hatte. Sie rief es noch
einmal und noch einmal begleitet von freudigem Lachen. Sie drehte
sich um, um Metatron noch einmal zu drücken und er war weg. Er hatte
nicht einmal Fußabdrücke hinterlassen und war nirgendwo mehr zu
sehen. Da waren nur noch der Mann mit seinem Hund, die immer noch
Frisbee spielten.

Goldie lächelte in sich hinein. ?Und so ist es!" flüsterte sie.

Monate später war Goldie gerade in einem Supermarkt. Eine verärgerte
Kundin in der Reihe hinter ihr fing gerade an, eine Szene zu machen,
weil die Person vor Goldie zu viele Artikel für die Express-Kasse, in der sie standen hatte. Goldie stand dort und visualisierte eine
große Dusche voll Liebe und Freude, die aus dem Himmel auf sie
herabfiel. Die Frau ließ sich ziemlich laut und widerwärtig darüber
aus, wie dumm Menschen wären, die sich nicht an Regeln hielten und
andere abfällige Bemerkungen. Goldie hielt nur ihren Platz ein und
vergrößerte die Liebe und die Freude, die auf sie alle
herunterfiel. Die Frau vor ihr, mit den zu vielen Artikeln,
entschuldigte sich vielmals bei dem Angestellten und erklärte ihm,
dass sie das Schild nicht gesehen hätte. Und dass man sie nicht
darauf aufmerksam gemacht hätte, wäre ja nicht ihr Fehler.

Sie drehte sich um, um sich bei der verärgerten Frau zu
entschuldigen, die dann ganz erstaunt ausrief: ?Oh, mein Gott
Stella? Bist Du das wirklich? Ich suche schon seit 10 Jahren nach
Dir."

Goldie ging aus dem Weg und die beiden Frauen umarmten sich. ?Es tut
mir leid, dass ich so aussehe. Bin leider in großer Eile, weil mein
Mann wegen einer Herzattacke im Krankenhaus ist und ich muss gleich
meine Kinder von der Schule abholen und dann gleich ins Krankenhaus
innerhalb der Besuchszeit."

Es gibt viele Wunder in der Mitte von Liebe und Freude. Sei nur
Liebe und Freude und es gibt für alles eine Lösung.

Goldie war wahrhaft glücklich. Sie hatte sich daran gewöhnt sich
jederzeit gut zu fühlen. Da ihre Schwingung so hoch war in der Liebe-
Schwingung zog sie niemals mehr negative Dinge an. Und in Zeiten wie
denen im Lebensmittelmarkt wusste sie, dass es einen Grund gab, aus
dem gerade SIE dort war.

Und sie wusste dass sie Mitgefühl mit der
verärgerten Frau haben, sich aber nicht einmischen sollte. Zumindest
nicht auf einer menschlichen Ebene. Da sie sich immer gut fühlte,
begegneten ihr ständig Geld, Gelegenheiten, Trips und Partys.

Zu Beginn durchlebte sie eine teuflische Zeit. In den ersten Tagen
nach dem Ereignis am Stand konnte sie nicht nachvollziehen, woher
die 50.000 $ im Monat kommen sollten. Die ersten paar Wochen war das
beschwerlich. Aber als sie das Ventil des Sich-gut-fühlens
aufgedreht hatte und es weit offen war, bekam sie auf wundersame
Weise Geld für etwas, was sie schon vor langer Zeit getan hatte und
für das sie niemals bezahlt worden war.

Sie zögerte einige Mal, als Leute aus ihrer Vergangenheit
auftauchten und versuchten, sie auf dieselbe Art und Weise zu
benutzen, wie sie das früher immer getan hatten.

Mit der Zeit begann sie zu verstehen. Es machte ihr immer mehr
Vergnügen zu sehen, wie Freude, Liebe, Dankbarkeit und Spaß sich in
jeder Stunde des Tages in ihrer Schwingung ansammelte, nur um zu
sehen, was jetzt als nächstes passieren würde. Sie traf Menschen,
die sie niemals zuvor zu treffen geträumt hatte. Sie wurde auf
wundersame Weise an den Strand ?geleitet", wenn dort gerade
irgendwelche Events im Gang waren, oder irgendjemand bat sie ob
sie,.... usw usw.......

Du siehst also ... wenn Du in der Schwingung von Liebe und Freude
bist, hast Du eine Ausstrahlung auf die wirklich alles und jeder
reagiert. Das weitet sich und auf einmal bist Du eine Berühmtheit.

Goldie ist nun diejenige die all die Einladungen zu den ?coolen
Dingen" bekommt. Und das Geld fließt. Sie hat sogar schon eine
10.000 $ Cashlieferung bekommen. Der rote Wells-Fargo-Transporer hielt
vor ihrer Tür und ein Mann mit Kanone im Gürtel forderte sie auf,
die Lieferung zu quittieren. Als sie nachsah, woher das Geld denn
nun kam stand als Lieferant die ?International Abundance Handels
GmH" auf dem Schein. Bei einem Versuch, diese Firma im Internet zu
finden, stellte sich heraus, dass diese nicht auf dieser Erde
existierte.

Sie lächelte und dankte Metatron mit den Worten:
  ?Stimmt! Du hast gesagt, Geld wäre für Dich einfach zu erschaffen.
Ich erinnere mich gut daran. Ich liebe Dich Metatron."

Urheber ist uns leider nicht bekannt.
 

Inhalt:

Das perfekte Herz

Der Baumwollfaden

Mit Gott zu Mittag essen

Das Opfer

Das Ende ist ein Neubeginn

Der Traumjob

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Die Kraft der Liebe

Jetzt werde ich euch also die Wahrheit darüber erzählen, was mir nach einem Autounfall
im November 2002 passiert ist.

Mein Sohn und ich waren unterwegs zum Haus einer Freundin, um dort einen Nachmittag mit Spielen
zu verbringen, als die Katastrophe passierte. Nach Aquaplaning wurde mein Auto in überflutetes Sumpfland geschleudert. Das Auto landete kopfüber in diesem sumpfigen Morast und sank zu Boden. Ich versuchte die Fenster des Autos zu öffnen, aber die elektrischen Fensteröffner versagten und wir waren im Innenraum gefangen. Ich sprach mit meinem damals vier Jahre alten kleinen Sohn und versicherte ihm, dass Mammi ihn hinausbringen würde. Das Auto füllte sich schnell mit dem kalten, dunklen Wasser und ich hielt den Mantel meines Sohnes fest in meiner Hand, während ich darauf wartete, dass wir vollends untergehen würden. Ich hoffte, die Türe öffnen zu können, sobald das Wasser im Auto gleiche Höhe mit dem Wasser draußen erreicht hatte, und wir könnten hinausschwimmen. Meine letzten Worte an meinen kleinen Jungen, als das Wasser über seinen Kopf stieg, waren: „Halte deinen Atem an, Liebling, Mammi wird uns bald draußen haben.“ Ich sah, wie er von der verbliebenen Luft noch einen tiefen Atemzug nahm, dann wurde er vom Wasser erfasst. Als ich fühlte, wie das letzte Restchen Luft aus dem Auto entwich, versuchte ich, die Türe zu öffnen. Sie rührte sich keinen Millimeter! Die andere Türe war genauso verklemmt. Mehrere Male kämpfte ich mit den Türen, ohne Erfolg. Wir saßen in der Falle und würden sterben.

An diesem Punkt packte ich Evans kleinen Körper und schob ihn über den Sitz, hoffend entgegen jeglicher Hoffnung, dass er Luft finden würde. Als ich darum kämpfte, uns aus diesem Sarg auf Rädern zu befreien, merkte ich, dass ich selbst Luft holen musste. Als ich einen tiefen Atemzug voller Wasser in meine Lungen hineintrank, fühlte ich ein starkes Brennen, was mich in eine noch größere Panik versetzte. Ich wollte meinen Kleinen wiederhaben und so schwenkte ich meine Arme fieberhaft herum auf der Suche nach seinem Körper. Ich fand ihn nicht und musste schon wieder Luft holen. In diesem Moment hörte ich eine Stimme, eine ruhige majestätische Stimme, die mir die Anweisung gab, mich zu entspannen. Diese Stimme sprach mir leise und beruhigend ins Ohr und versicherte mir, dass alles gut werden würde. Ich wurde mit dem Wissen erfüllt, dass meine Retter, wenn ich weiterhin so gegen das Wasser ankämpfte, nicht in der Lage wären, mich bei ihrem Eintreffen wiederzubeleben. Die Stimme teilte mir mit, dass ich ertrinken würde, wenn ich gegen das Wasser ankämpfte…kein Blödsinn, ich dachte, da kommt ein Schlaumeier von einem Geist zu mir ans Sterbebett. Die Stimme gab mir weiterhin Anweisungen, was geschehen sollte, und versicherte mir, dass alles gut werden würde, wenn ich nur den Anweisungen Folge leistete. Da überließ ich mich dieser Stimme aus dem Jenseits und ging ruhig auf die andere Seite hinüber.

Als ich mich auf der anderen Seite befand, sah ich Wesen aus Licht, die mir noch einmal versicherten, dass mein Sohn und ich nicht nur aus diesem Auto herauskommen würden, sondern dass wir beide wieder ganz in Ordnung wären. Sie erklärten mir mit Bestimmtheit, dass ich ihre Anweisungen unbedingt befolgen müsse und meinen Glauben an ihre Worte nicht verlieren dürfe. Ich wurde angehalten, daran zu glauben, dass ich auf göttliche Weise angeleitet würde - und genauso geschah es.

Meine Retter brauchten 15 Minuten, um meinen leblosen Körper aus diesem Auto herauszuziehen, und noch mal sieben Minuten Herz-Lungen-Reanimation, um mich wieder ins Leben zu holen. Als sich mein Körper mit einem Satz aufsetzte, platzte ich heraus: „Holt meinen Kleinen aus dem Auto!“ Inzwischen waren 22 Minuten vergangen, die Retter sprangen zurück in den eisigen Morast, um meinen Sohn herauszuholen, in dem verzweifelten Wissen, dass er tot war. Die Rettungskräfte brauchten ungefähr weitere fünf Minuten, bis sie meinen Jungen aus dem Auto befreit hatten. Sein schlaffer Körper wurde zum IWK-Kinderkrankenhaus transportiert, wo er sofort an jede nur erdenkliche Maschine angeschlossen wurde.

Das Team der Notärzte und Neurologen wartete schon auf mich. Sie versicherten mir, dass mein süßer kleiner Junge tatsächlich hirntot war, und zusätzlich erklärten sie mir, dass seine inneren Organe angefüllt seien mit Blut. Überall in seinem Körper fanden Blutungen statt und seine Organe waren nicht lebensfähig. Es war das Trostloseste, was ich je erlebt hatte. In diesem Moment meldete sich die Stimme wieder. „Glaube, Kind.“ Die Ärzte gaben mir den Rat, die Maschinen abzuschalten und meinen Kleinen friedlich gehen zu lassen, denn selbst wenn ein Wunder geschähe und er tatsächlich am Leben bliebe, würde er doch nur dahinvegetieren. „Keine Lebensqualität“ ist der einzige Gedanke, an den ich mich erinnern kann. Und wieder hörte ich die Stimme: „Glaube!“ Für den Moment stimmten die Ärzte zu, die lebenserhaltenden Maßnahmen für Evan aufrechtzuerhalten, aber sie rieten mir, mich nicht an irgendwelche Hoffnungen zu klammern. Er hatte weniger als ein Prozent Überlebenschance und er würde danach sein ganzes weiteres Leben an alle diese Maschinen angeschlossen bleiben.

Denkt daran, ich hatte keinen Gott, somit konnte ich nicht einmal um Führung bitten. Es geschah in der Stille des ersten Augenblicks, den ich allein war, dass ich die Anweisungen erhielt. „Befolge die Anweisungen vorbehaltlos“ - Erinnerungen an die Visionen und die Stimme im See fluteten zurück zu mir. Es war jemand bei mir, dessen war ich mir sicher, und ich beschloss, sorgfältig zuzuhören. Ich wurde angewiesen, die Aura meines Sohnes wieder aufzubauen, indem ich seinen kleinen Körper mit den Auren von anderen erfüllte. Am Stück höchstens zwanzig Minuten lang, war eine der ersten Regeln; denn eine längere Zeit würde die Aura des Gebenden erschöpfen. Sie wiesen mich an, liebevolle Menschen durch Evans Zimmer ziehen zu lassen, und jeder sollte sein eigenes Energiefeld im leblosen Körper meines Kleinen deponieren. Und zwar auf die Weise, dass sie auf der körperlichen Ebene einen Kontakt mit Evan herstellen, ihn berühren und ihrer eigenen Energie erlauben sollten, durch Evans Körper zu fließen, und dann sollten sie ihm ihr „Geschenk“ übergeben. Waren sie Sänger, sollten sie singen; waren sie Geschichtenerzähler, sollten sie eine Geschichte erzählen, und so weiter. ‚Erfüllt ihn mit positiver Energie, mit eurer Liebe und euren Talenten, und das wird ihn wiederbeleben!’

Ich fuhr fort, entgegen den Krankenhausregeln, jede halbe Stunde liebevolle Menschen in das Zimmer meines Sohnes zu schicken. Diese verfuhren dann gemäß den Anweisungen und übergaben ihm ihre Liebesgabe. Diese Prozession dauerte 24 Stunden pro Tag, drei Tage lang. Dutzende und aberdutzende von Menschen kamen. Jeden Tag und jede Nacht schlugen sie ihre Zelte auf, vertrauensvolle, liebevolle Seelen, die seinen leblosen Körper mit frischer Energie erfüllten. Die Tatsache, dass ich das Krankenhaus überzeugen konnte, dieses unorthodoxe Vorgehen zu erlauben, war als solches schon ein Wunder; doch am dritten Tag, nach 72 Stunden ununterbrochenem Wachehalten, öffnete mein Junge seine kleinen Augen und erkannte mich. Er war wieder zurück!!!

Die Ärzte standen vor einem Rätsel. Sie fuhren fort mit ihren Erklärungen, dass Evan nie wieder gehen oder sprechen oder wie ein normales Kind sein würde. Doch diesmal hatten ihre Worte keinerlei Wirkung auf mich. Die Führung und Anleitung meiner spirituellen Lichtwesen hatten mir über den leisesten Zweifels hinaus bewiesen, dass er wieder in Ordnung kommen würde; schließlich hatte mein „Freund“ im See mir das gesagt.

Innerhalb der ersten Woche hatte Evan alle seine körperlichen Funktionen zurückgewonnen und zum Ende der zweiten Woche rannte er die Gänge hinunter zum Krankenhausspielzimmer. Das war tatsächlich ein unglaubliches Wunder. Womit hatte ich diese Gnadenfrist durch unseren allmächtigen Schöpfer verdient? Ich wusste es nicht und es war mir auch egal. Ich wollte meinen Sohn mit nach Hause nehmen und den ganzen Alptraum hinter mir lassen. Das war der Moment, in dem mir klar wurde, dass ich vielleicht mit meinen Lichtfreunden fertig war, sie jedoch nicht mit mir.

Ich hörte weiterhin die Stimmen und erhielt Anweisungen, sowohl durch Visionen als auch dadurch, dass ich Auren sah. Ich brauche wohl nicht erst zu erwähnen, dass ich mehr als ein wenig panisch wurde. Als die Zeit verging, fragte ich: „Was wollt ihr von mir?“ - Sie sprachen von ihrer Liebe für das Universum und wie schrecklich falsch alles gelaufen sei. Die Menschheit ist außer Kontrolle geraten und hat ihre wahre Verbindung zu Gott und zu dieser Erde verloren. Die Lichtwesen wünschen sich verzweifelt, dass ich den Menschen dieser Welt aus dem „Jenseits“ die Botschaft übergebe, dass wir in uns die Kraft haben, als eine Rasse diesen Planeten zu vereinen, mit Liebe und Wohlstand für alle. Diese Kraft liegt in jedem von uns und wenn sie mit der liebevollen Energie von anderen Menschen verbunden wird, können wir für diesen Planeten dasselbe tun, was wir für meinen Sohn getan haben. Wir können diese Erde wiederbeleben und sie in den Heilungsprozess hineinkatapultieren. Mit dieser Heilung wird eine neue Phase der Menschheit einhergehen. Wir werden eine Zeit des Friedens und der Harmonie erleben. Alles was dazu nötig ist, ist unsere Absicht als eine vereinte Gruppe und eine Stunde von unserer Zeit.

Als sich also die Stimmen und Visionen entfalteten, erhielt ich die entsprechende Anleitung, wie all das verwirklicht werden sollte. Es werden jedoch viele von uns auf diesem Planeten nötig sein, um den Erfolg dieses Projektes sicherzustellen. So wie die Lichtwesen mich anwiesen, der Reihe nach die Menschen durch das Zimmer meines Sohnes zu schleusen, so haben sie mir mitgeteilt, ich solle die Menschheit aus jeder Ecke des Globus zusammenschließen. Nicht jeden Menschen, nur Vertreter aus jeder Ecke. Wir sind dazu in der Lage. Wir müssen genug Menschen vereinen, um das göttliche Energiesystem dieses Planeten zu entzünden und es in Schwung zu bringen, gerade so wie wir es mit meinem Jungen gemacht haben.

Dieses globale Projekt der liebevollen Absicht ist ganz und gar möglich. Deine Absicht, es in die Tat umzusetzen, kann das Ergebnis, was letztendlich aus unserem Planeten wird, verändern. Die Einzelheiten des Plans werde ich in Phase drei dieser Website (www.firethegrid.com Der Plan auf deutsch) besprechen. Ich werde euch die zu befolgenden Anweisungen geben und ihr werdet sehen, wie wenig ihr tun müsst, um ein Botschafter des Lichts für unser Zuhause, den Planeten Erde, zu werden. Ich bitte euch dringend: Verbindet euch mit mir, wenn wir am 17. Juli 2007 das Erdgitter entzünden, fügt diesem Projekt eure Energie hinzu. Ich verspreche euch, mit nur einer Stunde eurer Zeit könnt ihr mithelfen, diesen Planeten zu heilen und Frieden unter allen Menschen zu schaffen. Mein Sohn und ich sind Beispiele für die Macht der positiven Energie und dafür, wozu Menschen wahrhaft fähig sind, wenn sie sich in liebevoller Absicht vereinen. Liebe ist die universelle Sprache unserer Welt und der Welt jenseits davon.

Licht und Liebe sei mit euch und seid willkommen zur nächsten Phase der Menschheit; seid dabei bei dieser aufregenden Erfahrung und verbindet euch mit uns!

Die vollständigen Informationen findest du unter www.firethegrid.com auf deutsch (und franz., engl., span., chin.)

   
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