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Das Hohelied der Liebe

Wenn ich mit Menschen-, ja mit Engelszungen rede, habe aber die Liebe nicht, so bin ich ein tönendes Erz und eine gellende Schelle.

Und wenn ich die Prophetengabe habe und alle Geheimnisse weiß und alle Erkenntnisse besitze und wenn ich allen Glauben habe, so daß ich Berge zu versetzen vermöchte, habe aber die Liebe nicht, so bin ich nichts.

Und wenn ich all mein Haben zu Almosen mache und wenn ich meinen Leib hingebe zum Verbrennen, habe aber die Liebe nicht, so nutzt es mir nicht.

Die Liebe ist langmütig, gütig ist die Liebe, die Liebe ist nicht eifersüchtig, sie prahlt nicht, ist nicht aufgeblasen. Sie handelt nicht taktlos, sie sucht nicht den eigenen Vorteil, sie läßt sich nicht erbittern, sie trägt das Böse nicht nach.

Sie freut sich nicht über das Unrecht, freut sich vielmehr mit an der Wahrheit.

Alles deckt sie zu, alles glaubt sie, alles hofft sie, alles erträgt sie.

Die Liebe hört niemals auf. Prophetengaben - sie verschwinden; Sprachengaben - sie hören auf; Erkenntnis - sie verschwindet.

Denn Stückwerk ist unser Erkennen und Stückwerk unser Prophezeien.

Wenn aber das Vollendete kommt, dann wird das Stückwerk abgetan.

Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind, urteilte wie ein Kind. Seit ich jedoch ein Mann geworden bin, habe ich die kindische Art abgelegt.

Wir sehen nämlich jetzt durch einen Spiegel rätselhaft, dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt ist mein Erkennen Stückwerk, dann aber werde ich ganz erkennen,

wie ich auch ganz erkannt worden bin.

Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;

am größten jedoch unter ihnen ist die Liebe.

 

"Wer eine Lehre von mir erwartet, die etwas anderes ist
als eine Hinzeigung, wird stets enttäuscht werden.
Es will mir jedoch scheinen, daß es in unserer Weltstunde
überhaupt nicht darauf ankommt, feste Lehre zu besitzen,
sondern darauf, ewige Wirklichkeit zu erkennen und aus
ihrer Kraft gegenwärtiger Wirklichkeit standzuhalten.
Es ist in dieser Wüstennacht kein Weg zu zeigen;
es ist zu helfen, mit bereiter Seele zu beharren,
bis der Morgen dämmert und ein Weg sichtbar wird,
wo niemand ihn ahnte."


Martin Buber , Gog und Magog

Das Christentum
Das Christentum ist eine Religion , keine Philosophie . Da es aber die Geschichte des Abendlandes über 2000 Jahre hinweg in kaum überschätzbarer Weise geprägt hat und viele abendländische Philosophen vom Boden christlicher Auffassungen aus oder

parallel zum Christentum oder in Auseinandersetzung mit dem Christentum philosophiert haben, ist das Christentum von
großem philosophischem Interesse.
Wenn man sich bei der Beurteilung des Christentums nicht
nur auf seine subjektiven Erfahrungen verlassen will, sondern einen "objektiven Zugang" sucht (soweit ein solcher für Menschen, die in einer von christlichen Traditionen geprägten oder
dominierten Gesell-schaft aufwuchsen, überhaupt möglich ist), dann wird man mit einer unüberschaubaren Menge an Literatur
und unterschiedlichsten Darstellungen konfrontiert. Das ist bei einer gesellschaftlichen und geistigen Erscheinung von solch geschichtlicher Bedeutung nicht anders zu erwarten. Allein die unterschiedlichen Glaubensrichtungen innerhalb des Chris-tentum, die unterschiedlichen Darstellungen der Entstehung, die Diskussionen über die Glaubwürdigkeit der biblischen Überlieferungen etc. könnten ein jahrelanges Studium ausfüllen.


Eine Darstellung des Christentums, seiner Glaubens-sätze und eine Beschreibung des praktischen Verhaltens der Christen, die allen Christen gleichermaßen gerecht wird, ist unmöglich.

weiter unter http://www.philolex.de/christen.htm

Links zum Thema:

 

 

www.anthroposophy.com/Steinerwerke/ga8inh.html

www.orthodox.de

www.hanninger.de

www.buber.de/christl

www.relinfo.ch

www.acus.spoe.at

www.sermon-online.de

www2.rz.hu-berlin.de/theologie/mindman_2/ seminare/Seminare-348.htm

www.sinnverlag.de

Johannes der Täufer - Ich möchte Sie gerne unter www.elija.de auf drei aktuelle, außergewöhnliche Bücher (nebst Auszügen) über die Gestalt Johannes des Täufers, sein Leben u. Wirken, seine Lehre sowie seine vielfach prophezeite Wiederkehr in der Endzeit (z.B. von Jesus, Maleachi, Hildegard v. Bingen, Papst Johannes XXIII usw.) aufmerksam machen. Weshalb kehrt Johannes nochmals in die Welt, was ist seine erneute Aufgabe, wie war u. ist seine Verbindung zu Jesus Christus? Die Literatur vermittelt zukunftsweisende Erkenntnisse und tiefe Einsichten in die Bereiche: Christentum u. dessen Grundlagen, Bibel, Spiritualität, Mystik, Geist/Materie, Gnostik (Gottes-u. Weltbild) u. Medialität (Botschaften aus der geistigen Welt); aber auch Elemente der östlichen Religions-Weisheitslehren, wie z.B. Karma, Reinkarnation, Erleuchtung, Meister usw. werden eingehend von verschiedenen Seiten betrachtet u. kommentiert.

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Beiträge zum Thema:

Howard Ray Carey

Verborgene Weisheit der Bibel

Von den Gleichnissen und anderen biblischen Erzählungen bis zur Wiederkehr Christi

ISBN 3-9806579-1-4

230 Seiten, Paperback

Euro 11,80 / sFr 20,30

Im Herzen jeder Religion der Welt gibt es ein gemeinsames Wissen, das uns als Zeitlose Weisheit bekannt ist. Durch die Geschichte hindurch war sie der Grundstein, auf der alle organisierten Religionen bewusst oder unbewusst ihr Gebäude errichtet haben.

Wer die Symbole kennt und zu deuten weiß, schätzt die christliche Bibel als eine der großen Weisheitsquellen, die uns heute zur Verfügung stehen. Howard Ray Carey lüftet in diesem Buch den Schleier einiger der wichtigsten Gleichnisse und Lehren der Bibel und enthüllt dem Leser ihre verborgene Bedeutung, die heute erstaunlicherweise genauso aktuell ist wie vor 2000 Jahren.

Lassen wir uns vom Autor einladen: Erforschen wir die Gleichnisse vom verlorenen Sohn, vom barmherzigen Samariter und vom Sämann und der Saat aus einer neuen Perspektive. Erfassen wir die tiefere Bedeutung der Schlacht von Jericho, der Besänftigung der stürmischen See und der Flucht des Paulus aus dem Gefängnis. Erleben wir die fünf Hauptereignisse im Leben Jesu als eine symbolische Schilderung unserer eigenen geistigen Reise. Machen wir uns vertraut mit den Voraussetzungen und Hintergründen für Christi Wiederkehr in die heutige Welt und horchen wir auf die Ähnlichkeit seiner Botschaften in Palästina und dessen, was er uns heute sagt.

Die Zeitlose Weisheit ist nicht nur Schlüssel für die Mysterien der christlichen Bibel, sondern bezieht sich gleichermaßen auf alle großen Schriften und ist deshalb ein wertvolles Werkzeug für alle Wahrheitssuchenden - ungeachtet ihrer religiösen Herkunft.

Howard Ray Carey (1902-1989) war über ein halbes Jahrhundert lang Geistlicher der Methodistenkirche. Mehr als 20 Jahre hat er spirituelle Brücken zwischen dem Christentum und den Lehren der Zeitlosen Weisheit gebaut. Während seiner aktiven Diensttätigkeit in einer südkalifornischen Gemeinde, kam er im Jahre 1967 mit der Zeitlosen Weisheit in Berührung. Er erkannte ihre universale und außerordentlich praxisnahe Botschaft und begann viele ihrer Prinzipien und Konzepte in seine Arbeit einzubeziehen. Als Leiter einer Studien- und Meditationsgruppe hat er zahllosen Gemeindemitgliedern und Studierenden geholfen, in ihrem persönlichen Leben einen neuen, geistigen Sinn zu finden.

Im Buchhandel erhältlich - Deutschland, Österreich, Schweiz

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