Die von Rosing-Schule

David fühlt sich unwohl in seiner Schule. In regelmäßigen Abständen signalisiert sein Körper durch Bauchschmerzen am Morgen seine Überforderung mit dem Schulalltag.   Er besucht die fünfte Realschul-Klasse einer Gesamtschule und schreibt gute bis durchschnittliche Noten.

David ist ein sensibler und intelligenter Junge, der für sein Alter über ein sehr ausgeprägtes Sozialverhalten verfügt. Er ist hilfsbereit und hat ein gutes Gespür für Ungerechtigkeiten und damit verbunden ein starkes Mitgefühl für die Schwächeren im Schulgefüge. Oft fühlt er sich irgendwie anders und dann auch allein.

Durch seine zurückhaltende bis schüchterne Art findet er nur schwer Anschluss an seine Altersgenossen. David hat kein Interesse daran, seine körperlichen Kräfte im Sport und Kampf mit den anderen zu messen, weshalb er nicht sehr angesehen ist. Was wird nun aus David?

Nun, die Lehrer an seiner Schule sind gestresst genug davon, ihre Schüler zu disziplinieren um ihren Lernstoff durchzubekommen. Aufgrund von Davids guten bis durchschnittlichen Leistungen sehen sie sich auch nicht dazu veranlasst auf ihn einzugehen. Die einzigen Telefonate zwischen seinem Klassenlehrer und seinen Eltern beschränken sich auf Fragen nach angeblich nicht abgegebenen Entschuldigungen für sein häufiges Fehlen.

Seine Eltern sehen glücklicherweise nicht nur seine Probleme sondern auch seine Potenziale. Sie befürchten nun, dass David sie verdrängen wird, da sie keine Anerkennung und Anwendung in diesem Schulsystem finden, bei dem der Fokus eher auf reinem Fachwissen liegt und nicht auf der Förderung individueller Stärken.

Und was ist mit Hanna, die medial hoch begabt ist? Ihre Eltern schicken sie in die Eingangsstufe einer alternativen Schule, in der die Maxime gilt: Lerne nur, was du lernen möchtest. So ist Hanna jeden Morgen vor die Entscheidung gestellt: Lerne ich rechnen, gehe ich raus zum Bach um an der Brücke mitzubauen oder schmökere ich ein bisschen in den Heften und Büchern herum? Hanna will nichts von alledem, geht aber mit raus, weil sie keine Lust mehr hat, mit ihrer Lehrerin darüber zu diskutieren.

Draußen macht sie dann ihren Aggressionen Luft und sucht Ärger mit ihren größeren Mitschülern. Sie weiß sehr genau, wen sie am schnellsten dazu bringt, auf sie loszugehen. Es folgen Gespräche, in denen an ihre Vernunft appelliert wird. Sie hat beschlossen, gar nicht mehr hinzuhören.

Ihre Medialität ist ihr nicht bewusst. Sie saugt die Gefühle ihrer Mitmenschen auf wie ein Schwamm. Hanna weiß nicht wohin damit und so tobt eine Vielfalt an Emotionen in ihr, die sie nicht einordnen kann.

Ihre Eltern haben diese Schule gewählt, weil Hanna bereits im Kindergarten große Probleme, nicht nur auf sozialer Ebene, hatte. Es fällt ihr schwer, sich in Ruhe auf Tätigkeiten einzulassen wie malen, basteln oder schreiben. Ihre Eltern erhofften sich, dass Hannas Probleme in einer Schule, die ihr mehr Freiraum ließe, aufgefangen werden könnten. Doch jetzt, da nicht mal mehr ihr bester Freund bei ihr ist, weil er eine andere Schule besucht, fühlt sie sich gänzlich unverstanden und allein.

So ähnlich wie David und Hanna geht es wahrscheinlich tausenden von Schülern in Deutschland. Sie verfügen über besondere Potenziale und ein neues Bewusstsein. Viele von ihnen sind medial hoch begabt, was ihnen eher Probleme im Alltag bereitet, anstatt ihr Leben und das ihrer Umgebung zu bereichern. Auch, wenn es vorbildliche Lehrerkollegien gibt, die aus eigener Kraft heraus und mit einer gehörigen Portion Mehrarbeit einen Strukturwandel des Schulalltags in Angriff genommen haben, ist doch keine Schule darauf ausgelegt mediale Potenziale aufzufangen. Die von Rosing-Schule nimmt diese Herausforderung gerne an.

Dazu hat sich ein Team von kompetenten Lehrern, Pädagogen, Psychologen und Wissenschaftlern zusammengefunden, um ein Konzept für eine Grund- und Gesamtschule - die von Rosing-Schule - zu entwickeln, das den heutigen Kindern und der Welt, in die sie hineinwachsen, gerecht wird. Allen voran Rebecca Rosing, die eine spirituelle Lehrerin und Pionierin auf dem Gebiet der Kinder der Neuen Zeit ist. Sie erkennt das Potenzial der Kinder, die die Welt verändern und verbessern können. Dazu brauchen sie eine ihrem Wesen entsprechende Erziehung, die Rücksicht nimmt auf ihre individuellen Stärken, Schwächen und Bedürfnisse. Alle Lehrer und Pädagogen müssen an einer zusätzlichen, durch Rebecca Rosing entwickelten Schulung, teilnehmen, in der neue Techniken und die Grundlagen einer bewussten Persönlichkeitsentwicklung vermittelt werden.

Das Team der von Rosing-Schule sagt:

?Wir gehen einen neuen Weg, von einer tiefen Spiritualität bis hin zum sozio-ökonomischen, tiefgehenden Verständnis. Wir   haben uns das Ziel gesetzt, den Kindern zu einer ganzheitlichen Selbstverwirklichung und Entfaltung ihrer Begabungen zu verhelfen. Die Lerninhalte sind sehr weit gefächert und erstrecken sich von der Vermittlung spiritueller Techniken über die Entwicklung einer bewussten Persönlichkeit bis hin zu einem Grundverständnis ökonomischer Zusammenhänge.

Die Kinder werden von Schulbeginn an dazu erzogen, sich Wissen selbstständig zu erarbeiten und es zu präsentieren. Handlungsorientiertes Lernen wird durch Projektarbeiten gefördert. Durch individuelle Förderpläne und Wochenplanarbeit in offenen Gruppen können die Kinder in ihrer eigenen Geschwindigkeit lernen, ohne dabei den Faden zu verlieren. Es ist uns ein Anliegen einfühlsam auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder einzugehen, damit sie das bekommen was sie brauchen."

Inhaltlich steht das Konzept der Schule auf drei Säulen, welches der heutigen Zeit auch auf globaler Ebene begegnet.

Die erste Säule steht für die Schulung der intellektuellen Kompetenz . Es wird eine fundierte Allgemeinbildung vermittelt, die über die Inhalte der staatlichen Rahmenpläne hinausgeht. Englisch wird ab der ersten Klasse unterrichtet und die Schüler haben die Möglichkeit Mandarin (chinesisch) als dritte Fremdsprache zu wählen.

Zur Förderung der kognitiven Denk- und Lernfähigkeit werden vielfältige Techniken gelehrt, die den Schülern helfen, mit Freude und Leichtigkeit ihre Potenziale zu entdecken und zu nutzen. Dabei werden Transfer- und vernetztes Denken sowie konstruktiv-kritisches Denken geschult und Problemlösungsstrategien vermittelt. Alle Lehrer erhalten ein handlungsorientiertes Repertoire an z.B. suggestopädischen Methoden, die es den Schülern ermöglichen, ohne Ängste und blockadenfrei immer wieder die Grenzen ihrer Lernfähigkeit neu zu definieren.

Die zweite Säule wurde zur Ausbildung der emotionalen Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen errichtet. Eine ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung erfordert einen bewussten und konstruktiven Umgang mit den eigenen Emotionen. Dadurch kann die Entstehung von Blockaden verhindert bzw. bereits vorhandene Blockaden gelöst werden. Dazu wird das Körperbewusstsein geschult, Lern-, Entspannungs- und Konzentrationsübungen gelehrt sowie ein Mental- und Intuitionstraining angeboten. Dieses dient der Entfaltung der medialen Begabungen vieler Kinder, die durch spezielle Übungen trainiert werden. Eine bewusste Wahrnehmung wird den Schülern helfen, über sich und Situationen zu reflektieren. Auch dafür erhalten die Lehrer und Pädagogen eine spezielle Ausbildung.

Die Verknüpfung zwischen emotionalen und sozialen Kompetenzen findet ihre Entsprechung dann in der Schulung der Kommunikationsfähigkeit sowie der Vermittlung von Strategien zur Konflikt- und Stressbewältigung. Begleitend werden die psychosozialen Schlüsselkompetenzen gestärkt, die nicht nur im heutigen Leben, sondern speziell auch in der Berufswelt gefragt sind. Die Didaktik der von Rosing-Schule gewährleistet die Integration von Teamfähigkeit, Fairness, Kritik- und Kooperationsfähigkeit sowie Toleranz im Schulalltag.

Die intellektuellen und emotionalen Kompetenzen werden durch die dritte Säule - die sozioökonomischen Kompetenzen -   ergänzt.   Die Schüler werden dadurch dazu befähigt, sich gewandt und sicher in allen Ländern der Welt, allen Bevölkerungsschichten und allen gesellschaftlichen Bereichen zu bewegen.

Die Lerninhalte dieser Säule sind auf ein Verständnis politischer, wirtschaftlicher, ökologischer und soziokultureller Zusammenhänge ausgerichtet. Die Schüler werden - ihren individuellen Möglichkeiten entsprechend - die Fähigkeit zu einer internationalen Zusammenarbeit auf allen gesellschaftsrelevanten Ebenen erlangen können. So werden sie bereits in der Grundschule mit ihrem Alter angepassten Unterrichtsmaterialien an grundlegende Wirtschaftstheorien herangeführt.   Interkulturelles Lernen und Miteinander, Verantwortung für den Schutz und Erhalt der Umwelt, sowie der Einblick in nationale und internationale Zusammenhänge stehen in Verbindung mit einer hohen Ethik im Mittelpunkt.

Dieses 3-Säulen-Konzept schafft ein Gleichgewicht zwischen kognitiven, emotionalen und sozioökonomischen Kompetenzen.   Für das ganze Team der von Rosing-Schule wird ein Traum wahr:   eine Schule aufzubauen, an der sich die Kinder ihrer Medialität bewusst werden können - und noch mehr - an der sie diese trainieren und entfalten dürfen; eine Schule, die für eine ganzheitliche und ethisch anspruchsvolle Erziehung steht, intellektuelle Kompetenzen schult, und letztlich den Kindern mit praktischem Know-how ermöglicht, ihr Wissen und Können in unserer Gesellschaft richtungweisend einzubringen; eine Schule, die das Potenzial hat, die Kinder und Jugendlichen in die Lage zu versetzen, sich ihrem Wesen entsprechend zu verwirklichen und an einer nachhaltigen Veränderung der Welt mitzuwirken.

Unsere Kinder sind unsere Zukunft!

Die erste von Rosing-Schule wird im Raum Frankfurt eröffnet. Die von Rosing-Schule ist bereit noch weitere Schulen in Kooperation mit anderen engagierten Gründern auf zu bauen.

Detaillierte Informationen finden Sie auf

www.von-Rosing-Schule.de

Verfasser:   Kerstin Ott/Lehrerin