Walter Zettl hat eine einzigartige Technik, seine Werke zu fertigen. Als Quelle dient die schöpferische Kraft des Universums, die er nach Überwindung einer lebensbedrohlichen Krankheit erfahren durfte. Seine Fähigkeit, simultan mit beiden Händen zu malen und dazu die unvergleichliche Bilanz der Farbzusammensetzung entspringt der Fähigkeit, gleichzeitig beide Gehirnhälften zu aktivieren. Dies bewirkt er, indem er sich in Halbtrance begibt und so die positiven Schwingungen des Universums in sich aufnimmt, um sie dann in seinen Bildern umzusetzen. Wahrend er sich in diesem Zustand befindet, wird er derart ausgesaugt, dass nach der Fertigstellung eines Bildes zu meditieren beginnt, um sich wieder zu regenerieren. Noch nie musste er ein Bild zweimal malen. Die Kraft des Universums verleiht ihm die Gabe, seine Werke genauso zu schaffen, wie sie sein sollen. Sie werden sich nun sicher fragen, wie ein Bild denn überhaupt sein soll, diese Frage lässt sich dadurch erklSren7 dass sich Walter mediativ in Personen hineinversetzen kann was ihm die Fähigkeit verleiht, intuitiv, individuelle Bilder für die jeweiligen Personen zu fertigen. "Am besten ist es", wie er berichtet, "wenn ich so wenig wie möglich von der Person weiß, über die ich ein Bild malen soll. Dann entsteht ein persönliches "Meditations" Bild, das der Person etwas über sich und ihre Zukunft sagen kann." Walter malt aber nicht nur Individualbilder, sondern auch Bilder, deren Bedeutung allgemeingültig, d. h. für jeden ansprechend sind~ so werden viele Menschen durch die positive Ausstrahlung seiner Bilder regelrecht angezogen. Wer sich in der Nähe eines solchen Bildes aufhält erlebt ein ungewöhnlich behagliches Gefühl. Es kommt aber auch vor, dass der Betrachter negative Schwingungen wahrnimmt, so z. B. bei den beiden Bildern von den drei Zündungen der Atomtests, die von Frankreich ausgehend im Mururoa - Atoll stattfanden. Zu dieser Zeit nahm Walter etwas wahr, was die Erde und die Menschheit bedrohen würde und setzte diese Schwingungen sogleich in Bilder um, wie z. B. die Symbolik der Stellung "fünf vor Zwölf oder zwei Handpaare, welche die Erde auseinanderreißen.

Zu Beginn seiner Malerei fertigte Walter viele Bilder, deren Symbolgehalt leicht zu erkennen war. Je mehr er sich aber damit beschäftigte die Macht des Universums zu nutzen, desto tiefer gelang es ihm, sich für die Dinge zu öffnen, um sie zu nutzen. Diese Entwicklung merkt man auch bei seinen Bildern, die zwischen damals und heute einen großen Unterschied aufweisen. Während sie damals noch auf realistische Dinge bezogen waren, so zeigen sie heute Motive, die von weit tieferer Bedeutung sind, als sie zu Beginn scheinen. Er hat es geschafft die Unschärfe, die Tiefe und die Weisheit des Universums in Bilder zu fassen. Walter Zettl beweist durch seine einzigartige Gabe, dass es möglich ist, die schöpferische Macht des Universums zu bündeln, und in Bilder umzusetzen, um sie dadurch den Menschen zugänglich zu machen. Seine Präsenz an zahlreichen Veranstaltungen, wie z. B. der SEN (Spiritual Emergence Network) in Todtmoos oder der Tennis-Weltmeisterschaft in Hannover zeigt, dass seine Bilder großes Interesse geweckt haben, und weltweites Ansehen genießen.