JEDEN AUGENBLICK ZU EINEM WUNDER WERDEN LASSEN von Bhashkar Perinchery Kinder sind anscheinend in einem natürlichen Kontakt mit dem Vitalen Harmonisierungs Phänomen! Gibt es eine Hilfe für die Kinder, diese Verbindung aufrecht zu erhalten, damit es ihnen nicht wie vielen Erwachsenen geht, für die es oft schwierig ist, mit ihm erneut in Verbindung zu treten? In einem gewissen Sinne sind Kinder offener dafür, und deshalb ist es für sie leicht, so intensiv zu leben. Die ganze Vitalität und Intensität, mit der sie leben, hat sehr viel mit ihrer Empfänglichkeit für das VIHAP zu tun. Ihre Offenheit ist jedoch nicht bewusst. Sie sind unbewusst zugänglich. Doch wenn sie her anwachsen und konditioniert sind, werden sie von allen möglichen Dingen abgelenkt, schlüpfen in bestimmte Rollen, verstricken sich in verschiedene Zukunftspläne und Ziele so sehr, dass sie oft vergessen, was ihre Kindheit so lebendig und schön machte. Sehr oft erinnern sich Menschen an ihre Kindheit als "goldene Kindheit." Dabei waren die Umstände eigentlich nicht viel anders, und es gab nicht viel Großartigeres zu erleben. Meistens war es einfach so, dass sie für dieses Phänomen empfänglich waren; das brachte eine andere Qualität von Energie in ihr Leben. Das bewirkte eine andere Art von Sein in ihrem Leben, von dem sie, als sie aufwuchsen, durch alle möglichen Ablenkungen abgeschnitten wurden. Später blicken viele zurück und erinnern sich daran, dass es eine schöne Zeit war, aber sie überlegen sich nicht wirklich ernsthaft genug und fragen sich nicht, "was hindert mich daran, diese Schönheit jetzt zu leben?" Aber wenn wir uns nicht mit Antworten, die an der Oberfläche entstehen, zufrieden geben, wie z.B. "Verantwortung übernehmen zu müssen", "Zeitmangel" oder "Alltagsdruck" usw., sondern tiefer hineinschauen, kann es sich als sehr lohnend herausstellen. Eine sorgfältige und behutsame Betrachtung wird uns helfen, es zu verstehen. Das Kind lebt in der Gegenwart Was ist geschehen, dass wir als Erwachsene diese Qualität jetzt nicht leben können? Ein Kind lebt viel mehr im Augenblick, mit großer Intensität und Totalität, weil es noch in keine Ziele und keine Persönlichkeit verstrickt ist. Es ist noch nicht in der Vorstellung gefangen, wer er oder sie ist, und es ist somit auch nicht darin verstrickt, diese Rolle oder Idee zu verteidigen. Das Kind ist ebenfalls nicht durch diese unterschwellige, andauernde Anstrengung belastet, die bei den meisten Erwachsenen ungeahnt viel Energie verbraucht. Die Eigenschaft des Kindes, in keiner Rolle gefangen zu sein, macht es immer wieder aufs neue für das Leben offen, empfänglich und erreichbar, und das erhält seine Lebendigkeit. In einem Augenblick mag es weinen, aber im nächsten Augenblick kann es auch wieder lachen. Die Tränen mögen noch nicht einmal getrocknet sein, vielleicht fließen sie sogar noch, aber der ganze Ausdruck hat sich verändert, und sein Gesicht ist wieder frisch und heiter! Das Kind kommt in keinen Konflikt damit und denkt nicht: .,gerade eben habe ich geweint, wie kann ich denn jetzt schon wieder lachen?" Es hält an keiner bestimmten Vorstellung oder einem Bild über sich selbst fest, sondern es ist in einem Zustand des Loslassens und des Fließens. |