Herrmann Münch Wenn ich von den zeitgeistigen Malern belächelt werde und
ich den lichtvollen Malern nicht lichtvoll genug male, weiß ich
nicht, wohin ich gehöre. Erst wenn mir das schmerzbewegende
Licht aufgeht, dass ich ganz alleine mich selbst male, in seinem
ganzen Facettenreichtum, den mir das Leben und der Tod schenkt. Was für wundervolle Momente, ein Empfangender zu sein, was für dankbare Augenblicke ein Schöpfer zu sein, der das Unbekannte zum Leben erwecken darf. Zu dem Bild: „Nimm mich auf“ Ich hatte schon einmal den Tod erlebt, so als handele es sich um eine Hochzeitsfeier. Wie eine Braut so trägt auch die Frau auf diesem Bild ein weißes Gewand. Ihre Hände öffnen sich zum Himmel, während sie auf der Erde kniet. Das Ganze erinnert mich an einen kräftigen Baum. Mit seinen Wurzeln ist er fest in der Erde verankert und seine Krone ist weit in die Unendlichkeit des Alls verzweigt. Sein Stamm ist der Mensch, der sich als verbindendes Glied zwischen Himmel und Erde empfindet. Zu dem Bild: „Die Unendlichkeit von
Leben und Tod“ Dieses Bild ist so leicht und natürlich aus mir geboren, dass es eine helle Freude war.
Zu dem Bild: „Der Regenbogenkrieger“ Er tanzt den Tanz seines Lebens. Er jongliert mit den Früchten,
die seine Hände füllen, ohne auf die Früchte in
den Händen anderer zu schielen. Alle Facetten des Regenbogens
nutzt er. Er stellt sich dem, was ihm begegnet, ob Licht oder Schatten,
Tod oder Leben. So wie er seine Fehler kennt, so kennt er seine
Vorzüge. "Es ist wie wenn du von einer langen, abenteuerlichen Reise zurück
kehrst und von deinen Wegen erzählst. Und dies möchte ich mit euch teilen: Wer von uns musste noch nicht ein Feuertor durch gehen, Momente
bestehen die viel Mut und Überwindung gekostet haben. Wer von
uns hat noch nicht miterlebt wie aus unüberwindlich Verflochtenem
ein neuer Stern entstand, wie sein eigenes Kind auf diese Welt kam
und wir miterleben durften, wie dieses Wesen sich entwickelte und
entfaltete. Wer hat noch nicht erlebt wie sein inneres Land gebrochen
wurde und wer stand noch nicht auf einem hohen Berg, dem sich das
Wunder der Natur auftrat und der spürte, dass vielleicht doch
Elfen und Gnome existieren, dass es vielleicht doch Welten gibt,
die mehr als von einem Wunder erzählen. Lasst uns unsere Bilder teilen und lasst neue entstehen, jeder auf seine Art. Geh deinen Weg Bilder – Wege..." 5. Juni 2004 |
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Die Unendlichkeit von leben und Tod |
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Nimm mich auf |
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Der Regenbogenkrieger |
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