von Martin Bernd Michaelis "Das Wesen von Transformation" Das Leben begeistert leben und mich voll zum Ausdruck bringen. Geistige und materielle Fülle haben. Beziehungen führen, die wahre Liebe wiederspiegeln. So stellt man sich das Paradies menschlichen Lebens vor. Zumindest ist es die Meßplatte, mit der man feststellt, ob es einem gerade gut ode schlecht geht. Dabei ist der Spielraum, innerhalb dessen man mehr vom Guten erreichen kann, abgestreckt. Die gegebenen Möglichkeiten, die wir in der Welt vorfinden, also die Tatsachen, legen klar und eindeutig fest, in welchem Rahmen unsere Aktivitäten ablaufen dürfen. Transformation statt Veränderung Transformation durchbricht dies. Du selber bestimmst die Spielregeln. Unabhängig, frei und grenzenlos. Dazu werden unzählige Methoden auf dem Esoterik- und Selbsterfahrungsmarkt angeboten, alte Traditionen und neue Versuche. Dieser Artikel, und gleichsam die Arbeit des Autors, kreiert Transformation an sich. Sie verzichtet auf jedes drumherum, ohne dieses abzulehnen. Es ist die Frage nach dem Wesen, der Essenz von Transformation. Und damit sind wir mitten in der Untersuchung: Was ist Transformation? Transformation ist ein Paradigmenwechsel, d.h. wie die Welt für Dich auftaucht. Die Welt, wie Du sie jetzt erfährst, bildet nicht mehr die Vorgabe, innerhalb der Du leben mußt. Sie ist vielmehr eine der Informationen, die Du berücksichtigst. Wesentlich ist nun, ein neues, leitendes Moment. Aus diesem heraus erfährst Du die Welt. Das Wesen von Transformation Da Du die Welt neu erfährst, kreierst Du sie eigentlih. Der Christ schafft Himmel und Hölle, die jap. Tradition des Reiki schafft Hände, die Krankheiten heilen. Jede Erweiterung der Sichtweise stellt neue Werkzeuge und Bausteine zur Verfügung. Es ist nicht mehr die alte Welt, in der Du lebst, Du hast sie grundlegend verändert. Was ist nun, so unterschiedlich die Methoden sein mögen, der eine Trick dabei? Die Antwort ist sehr einfach: Es ist ein neuer Bezugspunkt, der außerhalb der bisherigen Wirklichkeit liegt. Von dort her das Alte betrachtet, ist es verändert. Es ergeben sich neue Handlungsmöglichkeiten. Ein Schlecht wandelt sich in ein Gut. Transformation hat stattgefunden. Transformations-Arbeit als eigene Disziplin arbeitet nun direkt mit Deinem Weltbild, Deinem Bezugspunkt. Partnerschaft, ein Beispiel Betrachten wir die Beziehung zweier unterschiedlicher Partner, der eine sehr aktiv, nach außen gekehrt, der andere häuslich eingestimmt. Schnell kommt es zu Vorwürfen und Unzufriedenheit, die zu Stagnation führen. Der Lösungsbereich, in dem wir normalerweise arbeiten ist, den Partner oder mich zu ändern. Wie wäre es nun, diesmal einen anderen Weg zu gehen. Dein Partner ist so wie er ist, Du bist so wie Du bist, offensichtlich. Aber Ihr könnt etwas daran ändern, wie Ihr Euch erlebt. Den Rahmen, d.h. das Weltbild könnt Ihr frei wählen. Ihr hattet früher die Vision einer gemeinsamen Zukunft, aus Liebe gewachsen. Ihr könnt Euch wieder in diese Vision stellen. Plötzlich erinnert Ihr Euch, daß gerade der Gegenpol des Partners Dich einmal angezogen hatte. Dann kann alles sehr schnell gehen; wieder im Fluß, erfüllt sich die alte Vision weiter. Ihr wollt Kinder haben, die die Dynamik des Lebens und den Frieden des Zuhauses benötigen. Die Vision als leitendes Moment Im obigen Beispiel kommt das leitende Moment der Transformations-Arbeit zur Geltung: Deine Vision. Es ist Deine Vision, die Dir Dein Weltbild gibt. Das, was Dich in Deiner Seele, in Deinem innersten Kern berührt. Das, von dem Du weißt: dies ist meine Wahrheit. Diese kommt aus Deinem Sein, lebt in Deinen Gedanken und verwirktlicht sich durch Dein Wort. Somit ist die Technik, über die Du einen Zugang zu Deiner Vision findest, Sprache. Paradoxen leben Wie sieht nun Transformation im Alltag aus ? Wie handle ich als ein Transformierter ? Dabei habe ich eine zentrale Tatsache zu berücksichtigen: Meine Wahrheit steht der Realigtät oft wiedersprüchlich gegen- über. Meine wahre Natur ist grenzenlose Fülle und gleichzeitig habe ich gerade kein Geld. Diese Paradoxon will nun nicht wegdiskutiert, sondern gelebt werden. Gerade im Paradoxen liegt die Verwirklichung der dahinterliegenden Wahrheit. Transformation ist kein Zustand, sondern ein Prozeß. Die gefordert Kunstfertigkeit ist nicht, etwas erreicht zu haben, sondern etwas aus seinem Sein heraus erreichen und immer wieder unter Beweis stellen zu können. Dort verschwindet Tun und wird selbstverständlicher Ausdruck des Seins und Deiner Vision. |