Interview mit Prem Joshua:

Sharon: Ich habe gestern abend euer Konzert erlebt und die enorme Vielfalt der exotischen Instrumente und die kraftvolle Botschaft

in den Stuecken haben mich einfach mitgerissen -- es wurde so viel dargeboten, dass es mir unmoeglich ist, das Ganze mit einem Satz

zu beschreiben. Vage koennte ich so sagen: "Prem Joshua in Concert", das bedeutet eine wirklich faszinierende Reise in neue

musikalische Welten ueber die Grenzen von Ost und West hinaus.

Was ist dein musikalischer Background, wie kommt es, dass ein in Deutschland geborener Musiker so eine Musik macht?

Joshua: Ich wurde, wie so viele meiner Generation, mit dem Verstaendnis erzogen, dass es gut sei, frueh ein Musikinstrument zu

erlernen. So wurde mir eine Blockfloete gekauft, sie war auch erstmal billiger als gleich ein Klavier. Mein Musiklehrer war italienisch, hatte

einen Bart und fuhr einen roten Alfa Romeo Sportwagen, kurz -- er war cool (obwohl es dieses Wort damals noch nicht gab). Vielleicht

deswegen und zur Freude meiner Familie liebte ich das Musizieren, lernte leicht und spielte unentwegt.

Die familiaere Freude truebte sich aber, als ich als Teenager anfing musikalisch zu "experimentieren". Die Floete und die klassischen

Notenblaetter als Ausdrucksmittel meiner musikalischen Suche waren nicht mehr das geeignete Medium. Sie wurden ersetzt durch eine

elektrische Gitarre, die ich durch ein altes Roehrenradio spielte, natuerlich bei maximaler Lautstaerke! Rockmusik verwandelte meine

Welt, eine unbekannte Dimension tat sich auf: Musik als Botschaft eines neuen rebellischen Bewusstseins!

Doch Rebellion allein war manchmal dumpf -- bald darauf entdeckte ich den Jazz und liebte die musikalischen Experimente moderner

Jazzbands. Ich besuchte unzaehlige Konzerte von genialen Pionieren, von Miles Davis bis John McLaughlin. Gleichzeitig spielte ich als

Floetist und bald auch als Saxophonist in mehreren Jazz-Fusion Bands.

Doch alles aenderte sich, als ich eines Tages eine Platte von Sitar-Virtuoso Ravi Shankar hoerte! Es war das erste Mal, dass ich indischer

Musik lauschte und es war schlichtweg eine ueberwaeltigende Erfahrung! Die Klaenge waren voellig fremdartig fuer mein Ohr, aber

gleichzeitig schien ich sie wiederzuerkennen, wie eine unerklaerliche Erinnerung an eine Zeit jenseits meines jetzigen Lebens. Es war mir

schlagartig klar, dies war die Richtung in der ich gehen wollte! Ich hatte den Ruf des Ostens vernommen! Mit 18 packte ich meine

Tasche, verliess Haus, Schule und Berufsplaene -- und trampte durch Griechenland, die Tuerkei, Iran, Afghanistan und Pakistan -- nach

Indien.

2) Sharon: Was bedeutet Indien fuer dich, wie hat es deine musikalische Entwicklung beeinflusst?

Joshua: Als ich in Indien ankam, hatte ich eine aehnliche Erfahrung wie vorher mit Ravi Shankar´s Musik: ungeheuer fremdartig aber

gleichzeitig wie ein Nach-Hause-Kommen. Alles war unbekannt-bekannt, ich wandelte durch endlose Bazaars, eine Welt von Farben,

Geraeuschen und Geruechen. Ich konnte die Menschen nicht verstehen, noch konnte ich die Schriften der Plakate lesen, aber ich wusste

ganz klar: Hallo, ich bin wieder zurueck!

Das Naechste was ich tat war eine Sitar zu kaufen. Sie kostete damals in den 70-ern so viel wie heute allein die Saiten kosten.

Seither hat mich Mutter Indien und ihre Musik nicht mehr losgelassen.

Um ehrlich zu sein: es ist wie eine starke Hass-Liebe. Ich hasse die Umweltverschmutzung der indischen Staedte, den Dreck, die

Gleichgueltigkeit gegenueber der Armut -- die Liste ist endlos und ich koennte mich jetzt so richtig reinsteigern in dieses Thema!

Trotzdem -- gleichzeitig liebe ich Indien wie keinen anderen Platz auf dieser Welt. Ich habe ueber die letzten 25 Jahre zusammen mehr

als 7 Jahre in Indien gelebt und mich in ihre Musik und die Meditation vertieft.

Jetzt lebe ich hauptsaechlich in Italien, neben all unseren Konzert-Tourneen. Aber immer noch zieht es mich jedes Jahr wenigstens fuer

1-2 Monate nach Indien zurueck. Ich sehe Indien mehr als meine Heimat als irgendeinen anderen Platz auf dieser Welt.

Neben dem chaotischen "aeusseren Indien" gibt es fuer mich aber auch ein "inneres Indien", das ich als das wahre Indien bezeichne. Es

ist das Indien der Meditation und der Mystiker, die seit Jahrtausenden aus diesem Land hervorgingen und immer noch hervorgehen bis

heute. Jene Mystiker haben ihr Leben der inneren Suche und Freiheit gewidmet und hier ihre Schwingungen hinterlassen. Dies ist das

wahre Geschenk Indiens an die gesamte Welt, diese subtile Schwingung jener Erwachten, diese Botschaft der inneren Befreiung. Mit dem

Einstimmen unseres Herzens kann diese Schwingung sehr leicht in Indien gefuehlt werden, mehr als irgendwo sonst auf dieser Erde.

Dies ist gleichzeitig, was mich an der klassischen indischen Raga-Musik so fasziniert: es ist nicht nur "organisierter Laerm", sondern eine

Jahrtausende-alte Wissenschaft, geschaffen von Musiker-Mystikern, um ihre Erfahrung tiefer Stille in musikalischen Schwingungen

auszudruecken und somit wiederum den Zuhoerer in Meditation zu versetzen. Musik die aus der Stille kommt, auflodert wie ein

leidenschaftliches Feuer und dann wieder in die Stille zurueckkehrt! Musik als Einkehr, als Ausdruck von und gleichzeitig Hilfe in der

Meditation. Welch ein ueberwaeltigendes Konzept, welch ein Respekt vor der Musik, speziell verglichen mit moderner westlicher Musik,

die meist nur als Ausdruck von unseren Emotionen, Frustrationen, Sex, Wut, Angst und sonstigen Identifikationen verwendet wird.

Nach verschiedenen Lehrern begann ich in den Mitt-80-ern in Indien Sitar-Unterricht von Maestro Ustad Usman Khan zu erhalten, der

seither mein Mentor ist. Er ist einer der grossen Exponenten klassischer Sitarmusik in Indien, aber praktisch kaum ausserhalb Indiens

bekannt. Er ist ein richtiger Meister der "alten Schule", was seine tiefe meditative Spielweise, als auch die Art seines Unterrichts betreffen.

Seine Familie blickt zurueck auf eine ganze Generationskette von Musikern und das alte Wissen wurde vom Vater zum Sohn

weitergeleitet seit Jahrhunderten.

Ich verdanke Usman Khan unendlich viel, was mein grundlegendes Wissen indischer Musik, speziell der Sitar betrifft, aber mein wirklicher

Meister der Musik und weit darueber hinaus, ist jemand, der kein Musiker im ueblichen Sinne ist: Osho.

3) Sharon: Du bist schon lange ein Schueler Oshos. Kannst du uns mehr darueber erzaehlen, speziell wie dies deine Musik beeinflusst

hat?

Joshua: Osho hat einmal gesagt: Nicht du findest den Meister, der Meister findet dich, wenn du bereit bist. So muss es wohl gewesen

sein, denn ich war bestimmt nicht bewusst und direkt auf der Suche nach einem Guru. Ich habe keine Ahnung mehr, wie ich da

hingekommen bin, aber ich kann mich nur daran erinnern, dass ich eines Tages im Herbst 1977 in Pune bei Bombay ploetzlich in einem

spirituellen Vortrag von Osho sass. Er kam herein und begruesste die Anwesenden mit einem stillen Namaste mit gefalteten Haenden, er

hatte ein unglaubliches Laecheln. Das war es! Ich weiss nicht was mit mir geschah, aber es war um mich geschehen! Ich brach in eine

Flut von Traenen aus, noch bevor er auch nur ein Wort sagte. Mein Herz raste, gleichzeitig raste mein Verstand, der sich das Ganze nicht

erklaeren konnte: Bist du verrueckt geworden? Er hypnotisiert dich! Pass bloss auf! Nichts wie raus hier! Doch mein Herz wusste besser,

ich wusste ich war jetzt wirklich zuhause angekommen! Ja, ich bin verrueckt geworden, Gott sei Dank! Die Liebe zu einem Erwachten ist

wohl etwas verrueckt! Aber sie ist das Wundervollste, was mir in den letzten 25 Jahren passiert ist und immer noch passiert bis heute.

Und waehrend meine alten Freunde in Deutschland entweder an Drogen zugrunde gingen oder eine buergerliche Karriere anstrebten,

lebte ich ueber viele, viele Jahre in Osho´s Commune in Indien. Es war fuer mich der Mittelpunkt, um den sich die ganze Welt drehte,

das groesste Experiment im Zusammenleben von Menschen aus aller Welt. Es war faszinierened, erschreckend, aufruettelnd,

unwiderstehlich -- und garantiert keine Sekunde langweilig!

Ueber die ganzen Jahre machte ich dort Musik mit brillianten Musikern aus so vielen Traditionen, wie es Laender gibt auf dieser Welt. Es

war eine unglaublich kreative Zeit. So viel passierte fuer mich in jeder Hinsicht, und auch speziell was die Kuenste betraf. Wir hatten

unter anderem grosse Performance-Projekte, wo ich eine Band leitete mit 15 Musikern. Hina Sarojini, unsere indische Taenzerin in

unserer jetzigen Band choreografierte dazu eine 18-koepfige Tanztroupe. Wir fuehrten Shows in Indien auf, es war eine Menge Spass.

Aber der Mittelpunkt war immer die Musik fuer Osho. Es ist nicht leicht zu beschreiben, wie es ist Musik in der Gegenwart eines Erwachten

zu spielen. Du kannst nicht "auftreten", es geht einfach nicht! Musik um einen spirituellen Meister ist eine ganz andere Sache. Es ist eine

Form der Dankbarkeit, eine Explosion der inneren Feier, es ist das Schoenste was mir je passiert ist. Musik passiert! Du kannst dir nicht

vorstellen, wie ueberwaeltigend es war, noch dazu wenn Osho zu der Musik anfing zu tanzen! Er liebte es zu tanzen! Er war so voll

ueberschaeumender Energie! Er hatte natuerlich seinen eigenen "Stil" -- zuerst fing sein Kopf an zu wackeln, dann seine Haende und

dann brodelte der ganze Raum mit ihm! Er und wir waren weggetragen von einer Welle der Glueckseligkeit und mit uns tanzten die

Sterne, jeden Tag auf´s Neue, und manchmal kam Osho zweimal am Tag aus seinem Zimmer und wir spielten zweimal fuer ihn! Dieser

Tanz, diese grenzenlose Feier haben mich mehr als alle weisen Worte veraendert. Diese Zeit war der Naehrboden fuer die Musik, die ich

heute spiele. Jeden Tag schrieben wir neue Lieder fuer ihn, manchmal waren sie fantastisch, manchmal banal, aber immer waren sie ein

Ausdruck dieser umwerfenden Liebe, die uns umgab und durchdrang.

Dies war uebrigens die Zeit, als ich auch den indischen Musiker Manish Vyas kennenlernte, mit dem ich bis heute sehr eng

zusammenarbeite und die Welt mit unseren gemeinsamen Konzerten bereise.

Osho hat seinen Koerper nun schon vor mehr als 13 Jahren verlassen, aber fuer mich hat sich in dieser Liebe nichts veraendert, oder

besser doch, sie scheint zu wachsen, je aelter ich werde.

In unseren Konzerten passiert fuer mich immer noch dasselbe, ich spiele immer noch fuer Osho, fuer diesen Raum von Stille und Feier.

Es ist kein Auftreten, es ist eher ein Sich-Einstimmen, ein Aus-Dem-Weg-Gehen als Ego, um das zu erlauben, was im Raum geschehen

moege. Dies mag etwas heilig klingen, aber verstehe mich bitte nicht falsch, mir liegt Heiligtuerei ueberhaupt nicht! Ich liebe Osho´s

Vision von der Verschmelzung von Sorbas dem Griechen mit Buddha, der Feier mit Meditation, ja genau dies geschieht in unseren

Konzerten! Es ist eine Reise nach innen, aber du schlaefst dabei garantiert nicht ein.

Seit Osho tot ist, hat sich die Frage, was ich nun tun soll, wie von selbst geloest. Da war Trauer aber keine entsetzliche Leere nach

seinem Tode, er hat mir immer nur meine eigene Freiheit gelehrt. Die Frage war eher: was tun mit so viel Liebe? Die Antwort ergab sich

von selbst: rausgehen und teilen! Dies war der Anfang einer neuen Phase fuer mich -- und die letzten 13 Jahre waren ein wildes Leben

"on the road" rund um die Welt und gleichzeitig die kreativste Periode mit bisher 15 CD-Veroeffentlichungen meiner Musik.

4) Sharon: Erzaehl uns bitte mehr ueber deine musikalische Entwicklung seither. Du betitelst euer aktuelles Konzert zusammen mit

Manish Vyas als "East-West-Alchemy". Eure Musik ist ja nicht, was man nun gerade stille Meditationsmusik nennen koennte! Die

einzelnen Stuecke beginnen oft langsam, aber dann geht es doch meist sehr energetisch-feurig weiter. Neben vielen

indisch-traditionellen Klaengen und Gesaengen treten immer wieder sehr moderne, westliche Elemente zutage -- wie zum Beispiel sehr

tanzbare Rhythmen aus Hip Hop und Trance und auch elektronische Sounds. Diese ungewoehnliche Verbindung aus Ost und West,

uralt-zeitlos mit zeitgenoessisch-modern hat mich besonders fasziniert in eurem Konzert. Ich habe auch versucht, all die Instrumente zu

zaehlen, die ihr waehrend eures Konzertes spielt. Ich glaube, es waren ueber 12 Instrumente, die Manish und du zusammen spielt. Doch

die Kroenung eures Konzertes waren fuer mich die Auftritte eurer indischen Taenzerin Hina.

Joshua: Seit ungefaehr 15 Jahren mache ich nun schon Musik mit Manish Vyas. Uns verbindet eine tiefe musikalische Bruderschaft, die

waechst und waechst.

In unseren Konzerten spiele ich Sitar, Bambusfloeten, Soprano Sax und singe,

Manish spielt Tablas, Santoor (ein 86-saitiges Hackbrett aus Kashmir), Keyboards und er singt. Wir arbeiten ausserdem mit

verschiedenen Sequenzern und Loops.

Unsere Konzerte werden staendig begleitet von den Auffuehrungen unserer taenzerin Hina Sarojini. Sie ist schlichtweg unsere Musik in

Bewegung und auch schon ueber 7 Jahre fester Teil unserer Band. Sie ist aus einer indischen Taenzer-Familie in Singapore und hat den

Tanz im Blut. Hina blickt zurueck auf eine lange Ausbildung in klassischen indischen Tanzformen, sowie Einfluessen von Thai-Dance,

African bis Modern.

Darueber hinaus gesellen sich zu uns Dreien immer wieder andere Musiker, die unser eh schon grosses Spektrum noch erweitern. Heute

bereisen wir die ganze Welt mit unseren Konzerten. Wir spielen hauptsaechlich in den USA, aber auch viel in Deutschland, Schweiz,

Holland, Italien usw. Darueberhinaus touren wir viel in Indien, Malaysien und Singapore.

Speziell in Indien ist meine Musik heute ein absoluter Bestseller! Das haette ich mir nie traeumen lassen! Es ist mir eine hohe Ehre,

dass heute meine Fusions-Musik in Indien akzeptiert und geliebt wird -- es ist nicht leicht, als nicht-indischer Sitarspieler in Indien

anerkannt zu werden.

Manish Vyas wiederum gehoert einer neuen Generation von sehr vielversprechenden jungen indischen Musikern an, die mit ihrem

frischen Spiel die Tradition entstauben. Er hat das Perkussionsinstrument Tabla von dem kuerzlich verstorbenen legendaeren Meister

Alla Rakha erlernt.

Doch obwohl ein grosser Teil unserer Musik von der klassischen indischen Raga-Musik inspiriert wird, so liegt unser hauptsaechlicher

Spass und unsere Leidenschaft doch ganz klar im Erforschen neuer Horizonte, neuer Verbindungen jenseits der traditionellen und

kulturellen Grenzen, an der Erschaffung einer immer wieder neuen Weltmusik.

5) Sharon: Es ist fast unmoeglich, eure Musik in eine Kategorie zu zwaengen. Ihr scheint eure eigene musikalische Nische zu schnitzen.

Gibt es trotzdem einen Slogan, eine kurze Beschreibung fuer das was ihr macht? Was ist euer spezielles "Kochrezept", das immer mehr

Zuhoerer auf eurer musikalisches Masala aufmerksam macht?

Joshua: Kategorien und Schubladen sind meist irrefuehrend, trotzdem -- manchmal brauchen wir sie halt.

Unser Konzert-Titel "East-West-Alchemy" trifft den Nagel ziemlich auf den Kopf. "Spirituelle Weltmusik" kommt eventuell nahe, kann

aber heute so viel anderes auch bedeuten. Ich mag ausserdem: "Music for all Chakras", weil wir versuchen, mit unserer Musik wirklich

alle Chakra-Bereiche anzusprechen -- die ethnischen und modernen Rhythmen gehen in die Beine und Hueften. Man kann fantastisch

dazu tanzen, aber muss es nicht unbedingt, denn es ist auch die perfekte Zuhoermusik, die Melodien gehen direkt ins Herz, und man

kann damit wunderbar "oben aus der Birne rausfliegen".

Du fraegst auch nach unserem "Kochrezept". Haben wir keines -- die Koeche improvisieren aber mit guten Zutaten. Ich glaube, was viele

Leute in der spirituellen Szene heute an uns entdecken, ist, dass es endlich mal wieder eine spirituell orientierte Band gibt, die

musikalisch einfach was drauf hat. Wir liefern nicht nur einen schoenen "Space" -- es gibt auch wirklich innovative MUSIK zu hoeren,

Musik die "Fleisch" hat, die neben ihrer meditativen Qualitaet eben auch den World-Music-Enthusiasten anspricht und begeistert! Musik

die nicht aus der suesslichen New-Age-Retorte kommt, sondern auch live handwerklich auf Weltklasse-Niveau dargeboten wird.

7) Sharon: Neben euren Konzerten gebt ihr auch Workshops. Was geschieht da?

Joshua: Unsere Workshops bestehen aus 3 Teilen.

Teil 1 ist Trance Dance mit unserer Live Musik. Dies ist die andere Seite unserer musikalischen Leidenschaft: Ethno-Trance zum

Abtanzen.

Teil 2 ist eine Einfuehrung in den indischen Tanz mit unserer Taenzerin Hina Sarojini -- garantiert fuer all jene, die kaum Ahnung von

indischem Tanz haben und jede Menge Spass.

Teil 3 ist Kirtan, das traditionelle gemeinsame Singen von Mantras, a la East-West-Alchemy. Manish ist in Indien in einer Familie

aufgewachsen, wo diese Form des Singens sozusagen zum taeglichen Brot gehoerte.

8) Sharon: Gibt es bald ein neues Album zu erwarten?

Joshua: Wir haben auf unserer US-Tour so viele neue Stuecke geschrieben, dass wir kaum erwarten koennen, sie im Fruehjahr 2004

endlich im Studio aufzunehmen. Das neue Album wird wieder ein gemeinsames Produkt unter unser beider Namen: Prem Joshua &

Manish Vyas.

www.premjoshua.com

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