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EM –Gesundheit für Boden, Pflanze, Tier und Mitwelt Von Ernst Hammes „Da aber sah ich, dass den meisten die Wissenschaft nur etwas ist, sofern sie davon leben, und dass sie sogar den Irrtum vergöttern, wenn sie davon ihre Existenz haben“. (Eckermann: Gespräche mit Goethe) EM, Effektive Mikroorganismen, lässt Pflanzen besser wachsen, beseitigt den unangenehmen Geruch von Schultoiletten, korrigiert Verdauung bei Tieren und mutigen Menschen, ist ein Reiniger und ist gut für die Fische im Aquarium – EM ist in den letzten Jahren auch in Europa ein Begriff geworden, nicht zu letzt durch das Buch „Eine Revolution zur Rettung der Erde“ von Professor Dr. Teruo Higa, dem Finder der Effektiven Mikroorganismen. EM ist eine süß-sauer riechende, braune Flüssigkeit, überwiegend bestehend aus Lactobazillen, die für die Heilkraft der Sauermilch, des Sauerkrautes und auch für die wohltuende Wirkung des Sauerteigbrotes zuständig sind und die seit einigen Jahrtausenden von den Menschen genutzt werden. Mikroben (Bazillen, Hefen, Pilze) rufen bei den meisten Menschen instinktiv Abscheu hervor und den Wunsch sie zu beseitigen. Die Industrie hat zu diesem Zweck „Reiniger“ entwickelt, die wahllos als Lebendige abtöten. Die Folge ist, dass nicht mehr beherrschbare Mikrobenstämme unsere Krankenhäuser bevölkern, denen mit weiteren Desinfektionsmaßnahmen und mit Gentechnik zu Leibe gerückt wird. Alle Oberflächen dieser Welt sind mit Mikroben besiedelt. Diese sind die eigentlichen Manager des Lebens. Überall, im Boden, in der Luft, auf Schleimhäuten und auf der Haut, achten sie auf den Fortbestand des Lebens. Sind die Oberflächen von guten Mikroben besiedelt, haben die krank machenden keine Chance. Mikroben bilden sehr stabile soziale Strukturen, weil eine Art von den Ausscheidungen der anderen lebt. Mikroben machten einst aus dem Planeten, der wüst und leer war, diese schöne Welt. Die viel geschmähten Einzeller haben alle genetischen Grundlagen, damit sich die Vielzeller, Pflanzen, Tiere, Menschen, entwickeln konnten. Ihre Grundaufgabe in der Natur ist darüber zu wachen, dass alles, was abstirbt, zur Grundlage von neuem Leben wird. Das geschieht im Regelfall im Boden, dem Darm der Pflanze. Die Pflanze ist das einzige Lebewesen, das seine Nahrung außerhalb des eigentlichen Körpers von den Bodenmikroben verdauen lässt. Die Bodenmikroben verarbeiten Pflanzen, Tiere, Menschen oder ausgelaufenes Altöl zu Substanzen, die dem Leben wieder dienen. Sonst würde die Welt zu einem riesigen Abfallhaufen degradieren. Deswegen sind sie anpassungsfähig, denn sie garantieren den Fortbestand des Lebens. Sie teilen sich alle 20 Minuten und machen die 200.000 Generationen, die die Menschheit in ihrer gesamten Existenz als Anpassungschance hatte, in nur sechs Jahren durch. Zur Stabilität brauchen die Mikrobenbiotope alle Arten, die vorkommen, auch die, die manchmal bei Krankheit im Übermaß da sind, es ist also nicht gut, diese Arten durch unseren Drang nach „Hygiene“ auszurotten. Wir hängen von der intakten Mikrobenwelt ab. Im Verdauungstrakt der einmägigen Wesen leben so viele Mikroben, dass jede Körperzelle von 10 Mikroben gepflegt wird. „Der Tod liegt im Darm“, wie jeder weiß. Doch dort liegt auch das Leben. Über 80 % der Immunität entsteht im Darm. Und jeder Makroorganismus, Mensch oder Tier, schädigt seine lebensspendenden Mikroben durch Stress, Umweltgifte oder Genussmittel. Deswegen brauchen die großen Organismen immer wieder eine Auffrischung der Mikroben von Außen durch Luft, Speise und Trank. Deshalb wäre es klug, wenn Mensch und Tier sich mit einer gesunden Mikrobenstruktur umgäben, was durch die Anwendung von EM möglich wird. Gesund ist etwas, das sich selbst erhält. Biotope sind nur stabil, wenn eine große Anzahl von Arten zusammenlebt. Vielfalt erhöht die Chance, dass plötzlich auftauchende Probleme gelöst werden können. Die gute Mikrobenmischung sollte eigentlich in der Luft, auf allen Oberflächen und auf der Haut leben. Wichtig beim Umgang mit Mikroben ist, dass die kleine Gruppe der positiven die Oberhand behält. Die gesundheitsfördernden Mikroben integrieren die möglicherweise krank machenden so in das System, dass auch sie einen positiven Beitrag zur Entwicklung des gesamten Biotops leisten können. Die größte Gruppe der vielen unterschiedlichen Arten ist weder gut noch krankmachend und folgt immer der zahlenmäßig dominanten Gruppe. Diesen Zusammenhang hatte Teruo Higa, Hochschullehrer an der landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Ryukyus auf Okinawa, im Hinterkopf, als er mit Mikrobenexperimenten begann. Traditionell denkend, suchte er den besten Mikrobenstamm, um die Ernten der Bauern zu verbessern. Beim Einsatz von Photosynthesebakterien erlebte er eine Qualitätsverbesserung, aber keine Auswirkungen auf den Ertrag. Nur durch Zufall experimentierte er einmal mit einer Mischung von über 2000 Mikroben, die überwiegend aus der traditionellen Sauergemüse-Herstellung stammen. Damit erzielte er höhere Erträge und einen besseren Geschmack und konnte die Produkte länger lagern. Diese hatten also eine innewohnende hohe Stabilität, und es ist zu vermuten, dass diese Stabilität auf den, der sie verzehrt, auch stabilisierend wirkt. Aus diesen traditionellen Mikrobenstrukturen entwickelte Prof. Higa vor über 20 Jahren die Zusammensetzung der Effektiven Mikroorganismen, die heute als EM1 gekauft werden können. EM1 ist so stabil, dass es bei normalen Temperaturen zwischen 10 und 30 Grad für über ein Jahr als haltbar deklariert wird. In mehr als 120 Ländern dieser Erde wird mit EM gearbeitet. Einige tausend Bauern in Europa und über 10.000 Haushalte nutzen heute schon EM zur Verbesserung ihrer Umwelt. Prof. Higa hat sich EM nicht patentieren lassen, weil er aus tiefstem Herzen überzeugt ist, dass dieses Wissen eigentlich Menschheitswissen ist. Die Rechte an EM hat er auf EM-Research-Organisation (EMRO) übertragen, eine weltweit gemeinnützige Organisation. EMRO betreut mit den EM-Spendengeldern aus den reicheren Ländern zum Beispiel einen Slum in der Nähe von Nairobi mit 800.000 Einwohnern. Die Menschen managen dort ihre Hygiene mit EM, behandeln ihre Abfälle damit und nutzen diese zur Produktion von eigenem Gemüse auf einem Stück Halbwüste, das ihnen zur Verfügung gestellt wurde. Folge ist eine sich stabilisierende Gesundheitssituation und weniger Stress für die Menschen. Wissenschaftlich wird die Wirkung von EM an vielen Universitäten, vor allem im asiatischen Raum, aber auch in Europa und den USA, bearbeitet. Die Forschungsmittel stammen überwiegend von EMRO oder privaten EM-Freunden, natürlich auch aus Eigenmitteln der Institute. EM1 wird in einem einfachen Verfahren, das in jedem Haushalt möglich ist, auf die dreißigfache Menge vermehrt. Dieses aktivierte EM1 (EMa genannt) kostet nur noch Bruchteile der Ausgangssubstanz, hat aber den Nachteil, dass es zügig verbraucht werden muss, weil sonst die Wirksamkeit verloren geht. Der Vorteil dieser Vermehrung zu Hause oder am Einsatzort ist, dass die regionalen fermentativen Mikroben mit eingebunden werden. Die meisten Erkenntnisse liefern die Menschen, die einfach anfangen mit EM zu arbeiten. Kleine Experimente erleichtern das Verständnis und geben die Möglichkeit EM zu verstehen. Da, wo die Auffälligkeiten am größten sind, ist EM-Wirkung am einfachsten zu erleben. Eine Schulleiterin zum Beispiel machte sich Sorgen, weil die Kinder nicht mehr trinken wollten, da sie das übel riechende Schulklo nicht mehr aufsuchen wollten. Die Gemeinde hatte kein Geld für die Sanierung, und so blieben die Lehrer mit den durch Flüssigkeitsmangel unaufmerksam gewordenen Kindern allein gelassen. Eine Kollegin brachte einen EM-Berater mit, und die Reinigungsfachkraft tauschte die üblichen desinfizierenden Putzmittel gegen EM aus. Zwei Esslöffel EM je Eimer Putzwasser, und am nächsten Tag war der widerliche Ammoniakgeruch verschwunden. Inzwischen werden durch Mund-zu-Mund-Propaganda die Erfahrungen weiter gegeben, und einige Schulen in der Region haben ihr Problem mit der mangelnden Finanzausstattung der Gemeinde in diesem Bereich mit Hilfe von EM gelöst. Ähnliche Erfahrungen machen Hausbesitzer, wenn der Sinkkasten übel riecht. Zuerst kommen ein bis zwei Liter EMa über alle Ausgüsse des Hauses in die Abwasserleitungen. Dadurch wird die faulende Mikrobiologie in den Abflüssen regeneriert, gleichzeitig die im Sinkkasten. Das verhindert auf Dauer Verstopfungen und ist auch für den Klempner angenehm, wenn bei der Renovierung neue Abflüsse eingebaut werden. Die Wirkung bleibt dauerhaft, wenn keine Putzmittel mehr verwendet werden, die die gesunden Mikroben wieder abtöten würden, sondern nur noch EM. Mehrere Hotels managen inzwischen die Haushygiene mit EM. Jeder, der häufig unterwegs ist, kennt die aufdringlichen Geruchskomponenten der Reinigungsmittel. Im Moment scheint der Marillenduft am beliebtesten und hat Zitrone abgelöst. Gerade Allergiker haben mit solchen Mitteln Probleme. Wird nun EM, mit Wasser verdünnt im Verhältnis 1 zu 100, mit einer einfachen Blumensprühflasche versprüht, verteilen sich die Mikroben, auch in den Teppichböden. Dort kommen sie ihrer naturgegebenen Aufgabe nach und verzehren die organischen Staubanteile. Gerade Hausstaub-Allergiker wird dies freuen, weil die Lebensgrundlage für die Hausstaubmilbe entzogen wird und die Allergiker nicht mehr durch den Kot der Milben belästigt werden. Erfahrungen von Laien und einigen Ärzten zeigen, dass Wunden, die mit EM eine optimale Mikrobiologie erhalten, sehr schnell abheilen. Der Autor selbst besprüht alle kleinen und größeren Verletzungen mit EM. EM ist sehr sauer und brennt unverdünnt sehr intensiv. Das saure Milieu scheint zu verhindern, dass Streptokokken (Eitererreger) sich ansiedeln können. Entsprechende Erfahrungen machen auch Bauern mit Tieren, die sich verletzt haben. Eine sehr bekannte Naturheilärztin, die im Rampenlicht der Öffentlichkeit steht, berichtete vor einiger Zeit im Rundschreiben an ihre Patienten, dass sie ihre eigene Verdauung mit der Einnahme des Bodenhilfstoffes und Siliermittels EM in recht kurzer Zeit wieder in Form gebracht hat. Unter „Wichtige Hinweise“ auf dem Etikett der Flasche steht allerdings: „EM1 nicht einnehmen“, weil EM nicht als Lebensmittel zugelassen ist. EM1, und auch EMa zur Anwendung im Haushalt oder im Garten, gibt es nicht im Geschäft zu kaufen, sondern ist über örtliche EM-Berater zu beziehen oder über die Firma EMIKO. Die meisten EM-Anwender stellen EMa selber aus EM1 her. Weitere Informationen über die Effektiven Mikroorganismen erhalten Sie beim EM e.V., einem gemeinnützigen Verein, der alle drei Monate das EM-Journal für Mitglieder herausgibt, und bei der oben genannten Firma EMIKO. Bei beiden Adressen erfahren Sie auch, ob es in Ihrer Region schon einen EM-Berater, einen EM-Stammtisch oder eine regionale Gruppe von EM-Fans und Benutzern gibt, wie in vielen Orten im Deutsch sprechenden Teil Europas. Wer sich noch umfassender über EM informieren möchte, dem sei auch das spannende und anschauliche Buch „EM“ von Franz-Peter Mau empfohlen. Mehr Info: www.EMeV.info oder Telefon 0421- 330 8785 oder Fax 0421- 330 8795 Info und Verkauf von EM-Produkten: www.emiko.de |
