Yod - Bringe Bewusstsein in die Illusion

Bericht von Lyn

YOD: “Das, was jenseits deines Denkens, jenseits deiner Gefühle und somit jenseits von Erfahrung liegt, zu entdecken, ist das größte Abenteuer dieses Lebens.
Alles ist im Grunde einfach. Nur Verstehen ist notwendig. Die Krux daran ist, dass du nur das verstehen kannst, was Illusion ist. Verstehst du nach und nach was Illusion ist, beginnt die Wirklichkeit am Horizont aufzutauchen.
In Wahrheit bist du heller, tiefer, weiter als jede Vorstellung, die du je von dir haben könntest.
Diesen Höhepunkt deines Lebens, diese Schönheit deines Lebens ist etwas, was du nicht verpassen solltest.”
Yod spricht sehr einfach und verständlich, so wie sein großer Lehrer Osho. Aber auch Krishnamurti und Poonja haben ihn beeinflusst.
1977 kam er zum ersten Mal von Indien zurück. Ab diesem Zeitpunkt war er kein „normaler“ Körper-Therapeut mehr. Das Ziel hatte sich verändert. Vorher war wichtig: Wie gestalte ich mein Leben, damit es mir gut geht. Jetzt ging es um das „SEIN“.
Wie kann ich mich selbst innerhalb der Illusionen erkennen? Das war jetzt die Frage.
Diese Frage beantwortete sich für ihn in einem gnadenvollen Moment 1979 bei OSHO und in einem weiteren im April 1999.
YOD: “Um herauszufinden, wer du bist, musst du dich anfangs mit illusionären Mustern, Gedanken und Gefühlen auseinandersetzen. Du musst dir ihrer immer mehr bewusst werden, denn nur was dir bewusst ist, kann von dir abfallen. Eines Tages ist es dann soweit. Das Blatt fällt vom Baum. Von ganz allein, lautlos, ohne Anstrengung. Du hast die Illusion, das Trugbild erkannt, das dich die ganze Zeit an der Nase herumgeführt hat.
Die Werkzeuge, die ich dir gebe, dienen dem Aufspüren der Illusion … im Sein brauchst du sie nicht mehr.
Vom Standpunkt der Illusion aus, und in dieser befindest du dich im Moment, gibt es nur eines zu tun. Bringe Bewusstsein in die Illusion, indem du sie hinterfragst und in Frage stellst.
Und vergiss dich nicht dabei… ich meine das, für das du dich hältst!“
Nicht immer lassen sich die Trugbilder unserer Gedanken und Gefühle so leicht erkennen.
Oft sind Ängste tief im Körper verankert, lassen sich nicht so leicht auflösen. Wir alle machen immer wieder diese Erfahrungen. Erkannt heißt nicht automatisch, dass es auf der Körperebene der Gefühle auch abgeholt worden ist.”
Yod greift daher in seinen Satsangs, die in der Zwischenzeit gigantischer Ausmaße angenommen haben, wieder zurück auf alt bewährte Body-Methoden, aber diesmal mit einem anderen Ziel: Grenzen auflösen, Platz machen für die Wirklichkeit.
YOD: „Für die Wirklichkeit brauchst du nichts mehr zu tun, sie kommt von selbst. Sie ist immer schon da. Nur du kannst sie nicht sehen. Die Augen sind verschlossen. Die Illusionen deines Denkens sind wie das dunkle Tuch der Dunkelheit, der Schleier, der die Wirklichkeit verhüllt.“
Was meine ich mit „gigantischen” Ausmaßen von Yod´s Satsangs. Sie dauern neun Wochen,
verteilt auf ein Jahr.
Dieser Transformationsprozess ermöglicht Verstehen. Und Erleben. Und Umsetzen, so wie alle Satsangs mit Yod, nur tiefer, weiter, heller. Gebundene Aufmerksamkeit lösen, das ist die Basis dieses Prozesses.
YOD: „Ist die Aufmerksamkeit frei, bist du frei. Um die Aufmerksamkeit zu befreien, braucht es Mut. Du musst die unzähligen Dinge loslassen, von denen du glaubst, dass sie dir das verloren gegangene Paradies zurückbringen werden. Und es braucht Courage, zuzugeben, dass die Mühe bisher umsonst war.“
Yod gibt dir die Zeit, die du brauchst. Alles, auf was es ankommt, ist, dass du willst.
YOD: „Nur eine tiefe Sehnsucht nach deinem Ursprung, nach deiner Quelle, deinem „Zuhause“ geben dir den Mut und die Kraft die Richtung einzuschlagen, die komplett konträr zu dem liegt, wozu die äußere Welt dich verführen will.
Deine Richtung beizubehalten, obwohl alle anderen in die andere Richtung gehen, braucht Kraft.
Diese Kraft beginnt zu keimen in deinem dir innewohnenden weiblichen Teil. Dort beginnt die Sehnsucht nach Freiheit.
Ist sie stark genug, wird der männliche Teil in dir wachsen und es möglich machen, die Gefühle der Angst auszuhalten und sie damit aufzulösen.“
„The Master-Key“ für Beziehungen und andere Abhängigkeiten… so nennt Yod seinen besonderen Satsang, der diese beiden Kräfte in uns bewusst macht.
YOD: “Deine männliche Seite (Kraft und Verantwortung) und deine weibliche Seite (Liebe und Offenheit) müssen gleichermaßen entwickelt sein und miteinander gehen, dann ist alles einfach.“
Yod’s besondere Begabung ist, dich dort abzuholen, wo du gerade in deiner Entwicklung bist und dir dann liebevoll aber bestimmt deine Grenzen aufzuzeigen, die dich hindern, den nächsten Schritt in Richtung “nachhause“ zu tun.
YOD: „Der Wunsch nach Freiheit ist anfänglich ein Gefühl. Später brauchst du es nicht mehr fühlen. Es ist zur Gewissheit geworden.“

Yod legt keinen Wert darauf, als Guru verehrt zu werden. Vielmehr hilft er dir, DICH SELBST als der Schöpfer des Ganzen zu erkennen.

Festivaltermine: Sa. 3.6. 17.30 Uhr,
Mo. 5.6. 13.30 Uhr
Satsang-Intensive: Di. 6.6.